Pallade Veneta - Internationaler Währungsfonds: Anhaltender Preisschock wegen Kriegen und Krisen

Internationaler Währungsfonds: Anhaltender Preisschock wegen Kriegen und Krisen


Internationaler Währungsfonds: Anhaltender Preisschock wegen Kriegen und Krisen
Internationaler Währungsfonds: Anhaltender Preisschock wegen Kriegen und Krisen / Foto: Daniel MIHAILESCU - AFP

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht anhaltende Auswirkungen von Kriegen und Krisen weltweit auf das Preisniveau von Lebensmitteln und Energie. Die Preise für lebensnotwendige Güter seien im Vergleich zu anderen Gütern inzwischen seit Jahren deutlich erhöht, erklärte der IWF am Dienstag. Die Menschen seien "mit einer anhaltenden Verschlechterung der Erschwinglichkeit von Gütern des täglichen Bedarfs" konfrontiert.

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Zunächst waren es pandemiebedingte Engpässe in den Lieferketten, welche die Weltmarktpreise trieben. Die Kriege in der Ukraine und im Iran heizten die Entwicklung dann weiter an. Neben den Energiepreisen wirkt sich Russlands Krieg gegen die Ukraine etwa auch massiv auf die Lebensmittelpreise aus. Die Sperrung der Straße von Hormus im Zuge des Iran-Kriegs treibt neben dem Ölpreis auch die Preise für Düngemittel.

Der anhaltende Inflationsdruck stelle für viele Länder eine Gefahr für ihre makroökonomische Stabilität dar, warnte der IWF. "Die Inflation bleibt auch lange nach dem anfänglichen Anstieg der Lebensmittel- und Energiepreise auf einem hohen Niveau." Zugleich träfen die Preissteigerungen überproportional stark Familien aus der Arbeiterklasse, für die Ausgaben für lebensnotwendige Güter einen größeren Anteil ihrer monatlichen Ausgaben ausmachen.

Die IWF-Ökonomen veröffentlichen in der kommenden Woche eine aktualisierte Prognose zur weltwirtschaftlichen Entwicklung. Der bereits an diesem Dienstag vorgestellte Bericht ist Teil dieser Veröffentlichung und konzentriert sich auf die Lehren, die aus den Lebenshaltungskostenkrisen der vergangenen fünf Jahre gezogen wurden.

A.Rispoli--PV

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