Pallade Veneta - Bericht: Tesla will in diesem Jahr Absatz in Deutschland verdoppeln

Bericht: Tesla will in diesem Jahr Absatz in Deutschland verdoppeln


Bericht: Tesla will in diesem Jahr Absatz in Deutschland verdoppeln
Bericht: Tesla will in diesem Jahr Absatz in Deutschland verdoppeln / Foto: Chris Delmas - AFP/Archiv

Der US-Elektroautobauer Tesla will im laufenden Jahr den Verkauf in Deutschland deutlich erhöhen. "Unser Ziel ist es, den Absatz jedes Jahr zu verdoppeln, somit wären wir 2022 bei rund 80.000 Einheiten", sagte ein Standort-Verantwortlicher von Tesla der neuen Ausgabe der "Automobilwoche". Damit würde Tesla als reiner Hersteller von Elektroautos in Deutschland zu etablierten Marken wie Toyota aufschließen. Toyota kam dem Bericht zufolge 2021 auf 71.890 Neuzulassungen.

Textgröße ändern:

2021 lieferte Tesla demnach 39.714 Einheiten aus. Das angepeilte Volumen für dieses Jahr muss der Hersteller nach Fertigungsproblemen, dem Lockdown in Schanghai und dem Anlauf in Grünheide bei Berlin vor allem in den letzten Monaten des Jahres erreichen. Von Januar bis August verkaufte Tesla erst 24.734 Einheiten, wie die "Automobilwoche" weiter berichtete.

Im August erreichte Tesla in Deutschland ein Absatzplus von fast 40 Prozent und erhöhte den Marktanteil auf 2,7 Prozent. Das Modell Y hatte demnach die meisten privaten Neuzulassungen aller Modelle.

Zudem ändert Tesla seine Vertriebsstrategie und eröffnete im bayerischen Neu-Ulm sein 21. deutsches Tesla-Center. Viele weitere sollen in den nächsten Monaten und Jahren hinzukommen. Anders als früher sind an den Standorten Verkauf, Auslieferung und Service gebündelt. "Damit reagieren wir auf das Wachstum und die Kundenanforderungen", zitierte die Zeitung einen Verantwortlichen. Erstmals ließ Tesla in einem Industriegebiet in Neu-Ulm zudem selbst ein Gebäude im Stil eines Autohauses errichten.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Umfrage: Konsumlaune verdüstert sich - schlechte Aussichten für Weihnachtsgeschäft

Die Konsumlaune der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher hat sich einer Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) zufolge zuletzt verdüstert. Das HDE-Konsumbarometer sank von 94,70 Zählern im September auf 93,51 Punkte im Oktober, wie der Verband am Montag mitteilte. Das dämpfe die Hoffnung auf einen Aufschwung im letzten Quartal des Jahres, auch trübten sich "die Erwartungen für das Weihnachtsgeschäft etwas ein".

Rekord: Anteil von E-Autos an Neuzulassungen steigt auf 34,5 Prozent

Die hohen Spritpreise lassen offenbar viele Menschen in Deutschland umdenken - und die staatliche E-Auto-Prämie sorgt für einen Extra-Schub: Der Marktanteil von Elektro-Pkw erreichte im September 34,5 Prozent und damit den höchsten Wert jemals. 100.000 Anträge für die Kaufprämie wurden bis Anfang Oktober bewilligt. Automarktexperte Constantin Gall kritisierte, für die Hersteller sei dieser Boom ein "echtes Dilemma" - sie könnten nicht abschätzen, ob er auch anhält.

Wohnungskrise in Spanien: Regierungschef Sánchez kündigt vorgezogene Neuwahlen an

Nach dem Scheitern seiner Pläne zur Bekämpfung der Wohnungskrise hat Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez vorgezogene Neuwahlen für den 29. November angekündigt. Um die Reformen voranzubringen, brauche er eine "deutlich breitere progressive Mehrheit" im Parlament, sagte der Sozialist am Montag in Madrid. "Ich habe beschlossen, noch heute Morgen eine außerordentliche Kabinettssitzung einzuberufen, um die Kammern aufzulösen und Parlamentswahlen auszurufen."

E-Auto-Boom im September: Anteil an Neuzulassungen steigt auf mehr als ein Drittel

Die hohen Spritpreise lassen offenbar viele Menschen in Deutschland umdenken: Mehr als jedes dritte neu zugelassene Auto war im September ein reiner Elektro-Pkw, der Anteil lag bei 34,5 Prozent, wie das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg am Montag mitteilte. Das waren knapp 88.600 Autos. Beliebter waren wie auch in den Vormonaten nur Pkw mit Hybridantrieb: Davon wurden knapp 98.900 Pkw neu zugelassen, der Anteil erreichte 38,5 Prozent.

Textgröße ändern: