Pallade Veneta - SpaceX macht dank Rechenzentren 4,4 Milliarden Dollar Quartalsgewinn

SpaceX macht dank Rechenzentren 4,4 Milliarden Dollar Quartalsgewinn


SpaceX macht dank Rechenzentren 4,4 Milliarden Dollar Quartalsgewinn
SpaceX macht dank Rechenzentren 4,4 Milliarden Dollar Quartalsgewinn / Foto: Kent NISHIMURA - AFP

Der SpaceX-Konzern von US-Tech-Milliardär Elon Musk hat vor allem wegen seines Geschäfts mit Rechenzentren einen ersten Milliardengewinn nach seinem Börsengang eingefahren. Von Juli bis September verbuchte das Unternehmen ein Plus von 4,4 Milliarden Dollar (rund 3,9 Milliarden Euro), wie die am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten Quartalszahlen zeigen. Neben seinem Satellitennetzwerk Starlink hat sich demnach vor allem die Vermietung von Rechenleistung an KI-Unternehmen als einträglich herausgestellt.

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Es ist der erste Quartalsgewinn des Raumfahrtunternehmens seit seinem Börsengang im Juni. Im Vorjahreszeitraum hatte SpaceX noch einen Verlust von 1,1 Milliarden Dollar verbucht. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 161 Prozent auf 14,6 Milliarden Dollar. Zu SpaceX gehören auch das KI-Startup xAI und der Onlinedienst X.

Bei seinem Rekord-Börsengang im Juni hatte der Konzern 85,7 Milliarden Dollar eingesammelt und damit alle bisherigen Aktiendebüts in den Schatten gestellt. In seinem ersten Quartalsbericht als börsennotiertes Unternehmen wies SpaceX dann allerdings nur einen Umsatz von 7,8 Milliarden Dollar sowie einen Verlust von 541 Millionen Dollar aus. Den Unterschied machte nun die KI-Rechenzentrumssparte, die Starlink als wichtigste Einnahmequelle überholte.

Im Gespräch mit Analysten nach Vorstellung der Quartalszahlen schloss Musk einen Zusammenschluss von SpaceX mit dem Elektroautokonzern Tesla nicht aus. Eine Fusion wäre eine "gute Idee" und hätte "viele Vorteile", sagte der Chef beider Unternehmen. Demnach seien bereits Gremien eingerichtet worden, um auf Nachfrage von Aktionären die Möglichkeit einer Zusammenlegung zu prüfen. Er selbst könne an diesen Diskussionen nicht teilhaben.

In beiden Unternehmen hätten diese Gremien sich noch nicht auf die Bedingungen einer Vereinbarung geeinigt, sagte Musk weiter. Die Zusammenlegung sei alles andere als entschieden. Jede Vereinbarung würde zudem die Zustimmung einer Mehrheit aller Tesla-Aktionäre erfordern. Das sei eine "ziemlich hohe Hürde". Musk hält nach Börsenangaben von Ende Juni knapp 50 Prozent der SpaceX-Aktien und mehr als 82 Prozent der Stimmrechte. An Tesla hält er nur rund 20 Prozent.

G.Riotto--PV

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