Pallade Veneta - Tesla übertrifft im dritten Quartal Erwartungen - SpaceX-Aktie steigt durch Fusionspläne

Tesla übertrifft im dritten Quartal Erwartungen - SpaceX-Aktie steigt durch Fusionspläne


Tesla übertrifft im dritten Quartal Erwartungen - SpaceX-Aktie steigt durch Fusionspläne
Tesla übertrifft im dritten Quartal Erwartungen - SpaceX-Aktie steigt durch Fusionspläne / Foto: - - Tesla/AFP

Der US-Elektroautobauer Tesla hat im dritten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet, die Erwartungen der Analysten aber dennoch übertroffen. Der Nettoerlös gab zwischen Juli und September um fast 43 Prozent nach und lag bei 787 Millionen Dollar (gut 700 Millionen Euro), wie der Konzern von Elon Musk am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz lag recht stabil bei 28,05 Milliarden Dollar.

Textgröße ändern:

Neben geringfügig niedrigeren Autoverkäufen verzeichnete Tesla unter anderem einen Rückgang der Einnahmen aus Emissionszertifikaten. Auch die steigenden Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) und andere Technologien trugen zu dem Gewinnrückgang bei. Erst vergangene Woche hatte Musk einen neuen Tesla-Roadster vorgestellt, der dank Raketendüsen über kurze Strecken fliegen kann.

Techmilliardär Musk hatte daraufhin am Dienstag eine Fusion von Tesla mit seinem Raumfahrtunternehmen SpaceX in Aussicht gestellt. "Eine Zusammenlegung der Unternehmen hätte viele Vorteile", sagte er - etwa bei KI oder Chipherstellung.

Der SpaceX-Aktienkurs ging daraufhin am Mittwoch an der Wall Street auf Höhenflug. Zu Handelsschluss verzeichnete er ein Plus von fast acht Prozent, die Marktkapitalisierung stieg damit um rund 150 Milliarden Dollar. Mit der Fusion würde ein Technologieriese im Wert von rund 3,5 Billionen Dollar entstehen. Musk, der jetzt schon mit Abstand reichste Mann der Welt, würde damit noch einflussreicher.

Zu SpaceX gehören neben der Raketentechnik das KI-Startup xAI und der Onlinedienst X. Bei seinem Rekord-Börsengang im Juni hatte Musks Konzern 85,7 Milliarden Dollar eingesammelt und damit alle bisherigen Aktiendebüts in den Schatten gestellt.

H.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Sicherheitslücke in Programmiersprache PHP: Websites weltweit vorsorglich abgeschaltet

Wegen einer Warnung vor Cyberangriffen aufgrund einer gravierenden Sicherheitslücke in der Web-Programmiersprache PHP haben Regierungsbehörden und Unternehmen weltweit zahlreiche Internetseiten abgeschaltet. In Europa waren am Mittwoch unter anderem Websites in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Belgien betroffen. Der US-Geheimdienst National Security Agency (NSA) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn hatten dringend zu diesem Schritt geraten.

Cambridge-Analytica-Skandal: Meta-Konzern zu 25 Milliarden Dollar Strafe verurteilt

Gut acht Jahre nach dem Cambridge-Analytica-Skandal um den Missbrauch von Facebook-Nutzerdaten ist der Mutterkonzern Meta zu einem Milliarden-Bußgeld verurteilt worden. Ein Richter in Santa Fe im Bundesstaat New Mexico brummte Meta am Mittwoch eine Strafzahlung von 25 Milliarden Dollar (gut 22 Milliarden Euro) auf, wie der Sender CNBC und andere Medien berichteten. Der Konzern will das Urteil demnach anfechten.

Nvidia-Chef Huang fordert von deutscher Wirtschaft Fokus auf KI

Der Chef des Chip-Entwicklers Nvidia, Jensen Huang, hat die deutsche Wirtschaft aufgefordert, sich voll und ganz auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu konzentrieren. Ob Autoindustrie, Medizinforschung oder Finanzbranche, alle Unternehmen "müssen zu KI-Unternehmen werden. Jedes einzelne von ihnen", sagte Huang am Dienstag bei einer von Nvidia ausgerichteten Entwickler-Konferenz in Berlin. Greenpeace protestierte am Rande der Veranstaltung gegen stark gestiegene Treibhausgasemissionen des US-Konzerns.

Rendite französischer Staatsanleihen steigt erstmals seit 2002 über fünf Prozent

Die Rendite zehnjähriger französischer Staatsanleihen ist erstmals seit 2002 auf über fünf Prozent gestiegen. Auch der Unterschied zu zehnjährigen deutschen Staatsanleihen, die als europäischer Richtwert gelten, stieg am Mittwoch auf fast 160 Basispunkte. Frankreichs Staatsschuldenkrise verschärfte sich damit weiter: Je höher die Rendite, desto teurer kommt Paris die Finanzierung seiner Schulden zu stehen.

Textgröße ändern: