Pallade Veneta - Singapur löst Hongkong als wichtigstes asiatisches Finanzzentrum ab

Singapur löst Hongkong als wichtigstes asiatisches Finanzzentrum ab


Singapur löst Hongkong als wichtigstes asiatisches Finanzzentrum ab
Singapur löst Hongkong als wichtigstes asiatisches Finanzzentrum ab / Foto: Peter PARKS - AFP

Singapur hat Hongkong einem international anerkannten Ranking zufolge als wichtigstes asiatisches Finanzzentrum abgelöst. Der südostasiatische Stadtstaat stieg im Donnerstagabend veröffentlichten aktuellen Index der globalen Finanzzentren (GFCI) um drei Plätze auf den dritten Rang, während die zu China gehörende ehemalige britische Kronkolonie auf Rang vier fiel. An der Spitze der GFCI-Liste steht weiterhin New York, gefolgt von London.

Textgröße ändern:

Singapur hat die Corona-Pandemie verhältnismäßig gut überstanden und so gut wie alle Einschränkungen des öffentlichen Lebens wieder abgeschafft. Der Stadtstaat veranstaltet in den kommenden Monaten eine Reihe von Finanz- und Wirtschaftskonferenzen sowie in der kommenden Woche ein Formel-1-Nachtrennen. In diesem Jahr rechnet die Stadt mit etwa vier Millionen Besuchern.

Hongkong setzt weiterhin eine abgeschwächte Form der strengen chinesischen Null-Covid-Politik mit Lockdowns und obligatorischer Quarantäne um. Die Stadt schreibt bei Einreise aus dem Ausland nach wie vor eine dreitägige Hotelquarantäne vor. Die Grenze zum chinesischen Festland ist weitgehend geschlossen. Die Wirtschaft hat das stark in Mitleidenschaft gezogen und etwa die Abwanderung von Fachkräften verstärkt.

Der GFCI wird zwei Mal im Jahr erstellt und bewertet derzeit 119 Städte weltweit. Frankfurt als wichtigstes deutsches Finanzzentrum fiel im akutellen Ranking um zwei Plätze auf den 18. Rang.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Neuer Höchststand bei Beziehern von Grundsicherung im Alter

Die Zahl der Empfänger von Grundsicherung im Alter ist auf einen neuen Höchststand gestiegen. Zum Ende des ersten Quartals in diesem Jahr bezogen rund 771.000 Menschen in Deutschland Grundsicherung im Alter - das waren 36,7 Prozent mehr als noch im Jahr 2020: Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten René Springer hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorlag.

ADAC: Entlastung durch Tankrabatt schmilzt - Spritpreise steigen wieder leicht

Die Entlastung durch den Tankrabatt schrumpft nach Einschätzung des ADAC schon wieder zusammen. Die seit 1. Oktober geltende Energiesteuersenkung "hat zwar zu einem deutlichen Preisrückgang bei den Kraftstoffen geführt", jedoch seien die Preise besonders bei Super E10 in den vergangenen Tagen wieder leicht gestiegen, teilte der Automobilclub in München am Montag mit. "Damit ist ein Teil der anfänglichen Entlastungswirkung bereits innerhalb weniger Tage teilweise wieder aufgezehrt worden."

Umfrage: Konsumlaune verdüstert sich - schlechte Aussichten für Weihnachtsgeschäft

Die Konsumlaune der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher hat sich einer Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) zufolge zuletzt verdüstert. Das HDE-Konsumbarometer sank von 94,70 Zählern im September auf 93,51 Punkte im Oktober, wie der Verband am Montag mitteilte. Das dämpfe die Hoffnung auf einen Aufschwung im letzten Quartal des Jahres, auch trübten sich "die Erwartungen für das Weihnachtsgeschäft etwas ein".

Rekord: Anteil von E-Autos an Neuzulassungen steigt auf 34,5 Prozent

Die hohen Spritpreise lassen offenbar viele Menschen in Deutschland umdenken - und die staatliche E-Auto-Prämie sorgt für einen Extra-Schub: Der Marktanteil von Elektro-Pkw erreichte im September 34,5 Prozent und damit den höchsten Wert jemals. 100.000 Anträge für die Kaufprämie wurden bis Anfang Oktober bewilligt. Automarktexperte Constantin Gall kritisierte, für die Hersteller sei dieser Boom ein "echtes Dilemma" - sie könnten nicht abschätzen, ob er auch anhält.

Textgröße ändern: