Pallade Veneta - Fast jeder Zweite sieht Nachholbedarf bei stabilem Internet zu Hause

Fast jeder Zweite sieht Nachholbedarf bei stabilem Internet zu Hause


Fast jeder Zweite sieht Nachholbedarf bei stabilem Internet zu Hause
Fast jeder Zweite sieht Nachholbedarf bei stabilem Internet zu Hause / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Fast jeder zweite Erwachsene in Deutschland sieht Nachholbedarf beim stabilen Internet zu Hause. Wie eine Umfrage des Portals Verivox unter 1040 Menschen ergab, finden 43 Prozent der deutschen Festnetznutzer stabiles Internet ebenso wichtig wie einen Stromanschluss und eine warme Wohnung. Zwar besteht ein gesetzlicher Anspruch auf eine Internet-Mindestversorgung - jedoch anders als bei Energie nicht auf eine unterbrechungsfreie Versorgung.

Textgröße ändern:

27 Prozent der Befragten finden heute die Stabilität ihres Anschlusses so bedeutsam wie nie zuvor - gefragt worden waren die Teilnehmenden auch zu ihren Erfahrungen aus zwei Jahren Pandemie. Fast alle Befragten (91 Prozent) halten ihren heimischen Internetanschluss für "generell wichtig". Das Ergebnis der Umfrage aus dem Mai lag AFP am Mittwoch vor.

Generell steigt die Bedeutung eines gut funktionierenden heimischen Anschlusses mit dem Einkommen. So sagen 37 Prozent der Befragten mit einem Nettoeinkommen von mindestens 2500 Euro, sie wären ohne stationäres Internet während der Corona-Jahre verloren gewesen. Bei denen, die weniger als 1500 Euro verdienen, sagten das nur 26 Prozent.

Das mobile Internet könne das stationäre dabei nur bedingt ersetzen, erklärte Verivox. Im Mobilfunk seien Drosselungen und Datenlimits weiterhin "gang und gäbe".

Die kürzlich für stationäre Anschlüsse verabschiedete Mindestbandbreite von zehn Megabit pro Sekunde "reicht nicht aus", führte das Vergleichsportal aus. Für eine "angemessene soziale und wirtschaftliche Teilhabe" sollten demnach mindestens 30 Megabit garantiert werden.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Neuer Höchststand bei Beziehern von Grundsicherung im Alter

Die Zahl der Empfänger von Grundsicherung im Alter ist auf einen neuen Höchststand gestiegen. Zum Ende des ersten Quartals in diesem Jahr bezogen rund 771.000 Menschen in Deutschland Grundsicherung im Alter - das waren 36,7 Prozent mehr als noch im Jahr 2020: Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten René Springer hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorlag.

ADAC: Entlastung durch Tankrabatt schmilzt - Spritpreise steigen wieder leicht

Die Entlastung durch den Tankrabatt schrumpft nach Einschätzung des ADAC schon wieder zusammen. Die seit 1. Oktober geltende Energiesteuersenkung "hat zwar zu einem deutlichen Preisrückgang bei den Kraftstoffen geführt", jedoch seien die Preise besonders bei Super E10 in den vergangenen Tagen wieder leicht gestiegen, teilte der Automobilclub in München am Montag mit. "Damit ist ein Teil der anfänglichen Entlastungswirkung bereits innerhalb weniger Tage teilweise wieder aufgezehrt worden."

Umfrage: Konsumlaune verdüstert sich - schlechte Aussichten für Weihnachtsgeschäft

Die Konsumlaune der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher hat sich einer Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) zufolge zuletzt verdüstert. Das HDE-Konsumbarometer sank von 94,70 Zählern im September auf 93,51 Punkte im Oktober, wie der Verband am Montag mitteilte. Das dämpfe die Hoffnung auf einen Aufschwung im letzten Quartal des Jahres, auch trübten sich "die Erwartungen für das Weihnachtsgeschäft etwas ein".

Rekord: Anteil von E-Autos an Neuzulassungen steigt auf 34,5 Prozent

Die hohen Spritpreise lassen offenbar viele Menschen in Deutschland umdenken - und die staatliche E-Auto-Prämie sorgt für einen Extra-Schub: Der Marktanteil von Elektro-Pkw erreichte im September 34,5 Prozent und damit den höchsten Wert jemals. 100.000 Anträge für die Kaufprämie wurden bis Anfang Oktober bewilligt. Automarktexperte Constantin Gall kritisierte, für die Hersteller sei dieser Boom ein "echtes Dilemma" - sie könnten nicht abschätzen, ob er auch anhält.

Textgröße ändern: