Pallade Veneta - Deutsche Post erwartet weiterhin örtlich Probleme bei Auslieferung

Deutsche Post erwartet weiterhin örtlich Probleme bei Auslieferung


Deutsche Post erwartet weiterhin örtlich Probleme bei Auslieferung
Deutsche Post erwartet weiterhin örtlich Probleme bei Auslieferung / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Die Deutsche Post erwartet, dass es auch weiterhin örtlich zu Verzögerungen bei der Auslieferung von Paketen und vor allem von Briefen kommen wird. "Wir haben weiterhin aktuell Hotspots", sagte Thomas Schneider, Betriebschef der Brief- und Paketsparte der Post, am Mittwoch. "Wir sind noch nicht über den Berg."

Textgröße ändern:

In den vergangenen Monaten habe in einzelnen Postbezirken tageweise bis zu 30 Prozent Personal gefehlt, sagte Nikola Hagleiter, Mitglied im Konzernvorstand für den Paket- und Briefbereich. Dies gehe auf eine Verkettung verschiedener Umstände zurück: die allgemein angespannte Personallage, ein hoher Corona-bedingter Krankenstand sowie "sehr volatile Sendungsmengen". In einigen Fällen seien auch Notfallkonzepte zu spät aktiviert worden.

In der Folge habe es Verzögerungen bei der Auslieferung gegeben. Während im vergangenen Jahr noch bundesweit 89 Prozent aller Briefe einen Tag nach Versand zugestellt wurden, sind es derzeit nach Angaben von Schneider nur 83 bis 84 Prozent. "Es gibt kein flächendeckendes Problem", betonte Hagleiter. Bundesweit bezifferte sie den Personalmangel auf zwei Prozent.

Die Post habe darauf unter anderem mit einer Rekrutierungsoffensive reagiert und verzeichne derzeit "einen sehr guten Zulauf an Bewerbungen", sagte sie weiter. Auch Betriebschef Schneider sprach von einer mittlerweile "positiven" Entwicklung, die Zahl der betroffenen Postbezirke gehe zurück.

"Wir sind vorbereitet auf das Erwartbare", sagte Hagleiter. Dazu gehöre auch das Weihnachtsgeschäft. Sie bestätigte Medienberichte, wonach Büromitarbeiter aufgerufen seien, nach Möglichkeit in Verteilzentren und bei Zustellungen auszuhelfen.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Preisabstand zwischen neuen E-Autos und Verbrennern laut Auswertung geschrumpft

Der Preisunterschied zwischen neuen E-Autos und Verbrennern ist nach Untersuchungen des Centers Automotive Research (CAR) zuletzt kleiner geworden. Im September betrug die Differenz 2124 Euro, wie das CAR am Dienstag in Bochum mitteilte. Zudem ist demnach damit zu rechnen, "dass in den nächsten Monaten der Preisdruck auf die älteren Modelle durch das größere Angebot kompakter, neuer Elektroautos weiter steigt".

Umwelthilfe: Vier von fünf Bussen in deutschen Großstädten fahren noch mit Diesel

In den 40 größten Städten Deutschlands sind laut Studie der Deutschen Umwelthilfe (DUH) vor allem Diesel-Busse unterwegs - in manchen sogar ausschließlich. Insgesamt fahren noch fast 80 Prozent der Busse in den 40 Großstädten mit Dieselantrieb, teilte die DUH am Dienstag mit. Fast die Hälfte der Städte plane außerdem bis 2030 die Beschaffung neuer Verbrenner-Busse. Die DUH kritisierte, dass die Bundesregierung ausgerechnet die Förderung von Elektrobussen kürze.

ALEX BODI TREIBT EXPANSION VORAN: ALIX-LASERS-SHOWROOM IN BUKAREST GEPLANT

Der rumänische Geschäftsmann Alex Bodi verbindet internationale Kontakte mit konkreten Investitionen im hohen Millionenbereich und neuen Geschäftsfeldern. Am 19. September 2026 besuchte Bodi ALIX LASERS in Deutschland, einen weltweit führenden Hersteller KI-gestützter Beauty-Lasersysteme, und führte mit dem Head of Operations Dieter Eitner intensive sowie abschließende Vertragsgespräche über die Eröffnung eines Showrooms in Bukarest noch im laufenden Jahr 2026. Das Vorhaben könnte zu einem weiteren Meilenstein des branchenübergreifenden Expansionskurses von Bodi werden.

Industrieaufträge im August eingebrochen - Dreimonatsbilanz aber noch positiv

Nach zwei kräftigen Anstiegen im Juni und Juli sind die Aufträge für die deutsche Industrie im August eingebrochen: Der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe sank um 10,6 Prozent im Vormonatsvergleich, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Im Dreimonatsvergleich stand unter dem Strich aber ein Plus von 1,3 Prozent.

Textgröße ändern: