Pallade Veneta - Stiftung Warentest rät von Handyversicherungen ab

Stiftung Warentest rät von Handyversicherungen ab


Stiftung Warentest rät von Handyversicherungen ab
Stiftung Warentest rät von Handyversicherungen ab / Foto: JOEL SAGET - AFP

Die Stiftung Warentest rät Verbrauchern vom Abschließen einer Handyversicherung ab. Angebotene Policen seien teuer und leisteten oft nicht, was die Kunden erwarten, erklärten die Tester am Dienstag nach Untersuchung von 19 Versicherungen. Im Kleingedruckten fanden sich demnach "zahlreiche Haken".

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"Im Kleingedruckten der Police steht, wann die Versicherung leistet - und in welcher Form", erklärten die Tester. Oft liegt es demnach im Ermessen des Versicherers, ob durch Sturz oder Flüssigkeit beschädigte Geräte unter den Versicherungsschutz fallen. Verspricht die Police im Versicherungsfall ein Ersatzhandy, kann dieses häufig ein gebrauchtes Gerät oder ein anderes Handy "gleicher Art und Güte" sein.

Ist Geld anstatt eines Ersatzhandys vorgesehen, fällt die Erstattungssumme häufig gering aus. "Und bei fast allen Versicherern zahlt man eine Selbstbeteiligung, wenn die Versicherung in Anspruch genommen wird", warnte Stiftung Warentest.

Hinzu komme der Preis der Versicherung. "Ein 580 Euro teures Gerät für zwei Jahre zu versichern kostet zwischen 82 und 240 Euro." Noch teurer ,"aber nicht besser", wird es den Testern zufolge, wenn die Versicherung auch bei Diebstahl greifen soll. "Denn die Bedingungen im Kleingedruckten (...) können die meisten Kunden nicht einhalten." Insgesamt hätten Handyversicherungen ein "hohes Enttäuschungspotenzial".

T.Galgano--PV

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