Pallade Veneta - Tausende Kläger nehmen Vergleichsangebot der Telekom an

Tausende Kläger nehmen Vergleichsangebot der Telekom an


Tausende Kläger nehmen Vergleichsangebot der Telekom an
Tausende Kläger nehmen Vergleichsangebot der Telekom an / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Im Mammutprozess um den dritten Börsengang der Deutschen Telekom haben inzwischen mehrere tausend Klägerinnen und Kläger ein Vergleichsangebot des Konzerns angenommen. Es seien "mehr als 10.000 Vergleichsangebote" unterbreitet worden und "mehr als 60 Prozent aller Kläger" hätten angenommen, teilte die Telekom am Montag mit. Dies treffe unter anderem auf die Erben des Musterklägers zu.

Textgröße ändern:

Das Unternehmen hatte vor knapp einem Jahr erklärt, es werde den etwa 16.000 Klägerinnen und Klägern ein Vergleichsangebot unterbreiten. Die Betroffenen sollten demnach die beim dritten Börsengang entstandenen Aktienkosten abzüglich erhaltener Dividenden und zuzüglich anteiliger Prozesszinsen bekommen. Das zuständige Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main empfahl damals den Klägerinnen und Klägern, das Angebot anzunehmen, womit der Rechtsstreit beendet würde.

Die Telekom äußerte am Montag die Hoffnung, "die Vergleichsverfahren zeitnah abschließen zu können". Allerdings gebe es in einigen Fällen Probleme, weil in dem seit Jahren andauernden Verfahren beispielsweise die Anwälte der Kläger ihr Kanzlei aufgegeben haben oder "auf versuchte Kontaktaufnahmen durch die Deutsche Telekom nicht reagieren".

Der Konzern richtete deshalb eine zentrale E-Mail-Adressen für Klägerinnen und Kläger ein, die nicht mehr anwaltlich vertreten werden. Sie können sich unter [email protected] melden und "werden dann umgehend darüber informiert, ob und wenn ja in welchem Umfang eine Vergleichsberechtigung besteht".

In dem Kapitalanleger-Musterverfahren vor dem OLG Frankfurt geht es seit mehr als zehn Jahren um rund 16.000 Kleinaktionäre und -aktionärinnen, die beim dritten Börsengang der Deutschen Telekom AG Geld verloren hatten und sich von dem Unternehmen getäuscht fühlten. Dabei ging es unter anderem um einen Fehler in dem Prospekt, auf dessen Grundlage die Telekom im Jahr 2000 Aktien angeboten hatte. Der Ausgabepreis der Aktie fiel innerhalb weniger Monate stark, viele Menschen verloren Geld. Die Anleger klagten auf Schadenersatz.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Alex Bodi își continuă expansiunea: planuri pentru deschiderea unui showroom ALIX LASERS la București

Omul de afaceri român Alex Bodi îmbină relațiile internaționale cu investiții concrete de mare anvergură, de ordinul milioanelor, și cu dezvoltarea unor noi domenii de activitate. La 19 septembrie 2026, Bodi a vizitat ALIX LASERS în Germania, unul dintre cei mai importanți producători mondiali de sisteme laser pentru tratamente estetice asistate de inteligență artificială, și a purtat cu directorul de operațiuni Dieter Eitner negocieri contractuale intense, aflate în etapa finală, privind deschiderea unui showroom la București chiar în cursul anului 2026. Proiectul ar putea marca o nouă etapă importantă în expansiunea lui Bodi în mai multe sectoare de activitate.

Germanwings-Katastrophe: Angehörige scheitern mit neuer Klage in Braunschweig

Das Landgericht im niedersächsischen Braunschweig hat mehr als elf Jahre nach der Germanwings-Katastrophe mit 150 Toten eine Schadenersatzklage einer Gruppe von Hinterbliebenen abgewiesen. Die Klage sei als unbegründet abgewiesen worden, teilte das Gericht am Dienstag mit. Die Kläger könnten statt von der Bundesrepublik Ansprüche bei der Germanwings GmbH geltend machen.

Bundesregierung kürzt internationale Klimafinanzierung - Oxfam spricht von "Wortbruch"

Die Bundesregierung hat ihren Beitrag für die internationale Klimafinanzierung deutlich reduziert. Im vergangenen Jahr wurden 4,7 Milliarden Euro aus Haushaltsmitteln für den Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen der Erderwärmung in Schwellen- und Entwicklungsländern bereitgestellt, wie das Entwicklungs- und das Umweltministerium am Dienstag in Berlin mitteilten. 2024 waren dafür noch 6,1 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt geflossen.

Institut: Bevölkerung dürfte in kommenden Jahren schrumpfen - besonders im Osten

Die deutsche Bevölkerung dürfte in den kommenden zwei Jahrzehnten schrumpfen: Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung rechnet in seiner am Dienstag vorgestellten Analyse damit, dass 2045 hierzulande rund 81,8 Millionen Menschen leben, das wären 1,7 Millionen Menschen oder 2,2 Prozent weniger als Ende vergangenen Jahres. Die deutsche Bevölkerung im Erwerbsalter dürfte bis 2045 bundesweit sogar um 4,7 Prozent schrumpfen, wie die "Demografische Lage der Nation" ergab.

Textgröße ändern: