Pallade Veneta - Fifa-Chef bekräftigt Respekt für Pelé nach Kritik an Selfie bei Totenwache

Fifa-Chef bekräftigt Respekt für Pelé nach Kritik an Selfie bei Totenwache


Fifa-Chef bekräftigt Respekt für Pelé nach Kritik an Selfie bei Totenwache
Fifa-Chef bekräftigt Respekt für Pelé nach Kritik an Selfie bei Totenwache / Foto: Miguel SCHINCARIOL - AFP/Archiv

Der Präsident des Weltfußballverbands Fifa, Gianni Infantino, hat nach Kritik an einem Selfie bei der Totenwache für die Fußball-Legende Pelé seine Respekt für den brasilianischen Stürmerstar bekräftigt. Er habe "soviel Respekt und Bewunderung" für Pelé und die Zeremonie in der brasilianischen Stadt Santos zu dessen Ehren, "dass ich niemals etwas tun würde, dass in irgendeiner Weise respektlos wäre", sagte Infantino am Mittwoch.

Textgröße ändern:

Der Fifa-Präsident hatte am Montag ein Selfie mit einigen von Pelés früheren Mannschaftskameraden direkt neben dem offenen Sarg des dreifachen Weltmeisters in Santos geschossen. Infantino sagte nun, er habe das Foto gemacht, weil Pelés Freunde ihr Mobiltelefon offenbar nicht bedienen konnten.

"Ich nahm das Telefon von einem von ihnen und schoss das Foto von uns allen für ihn", sagte Infantino. Wenn seine Hilfe für einen Mannschaftskameraden von Pelé Kritik hervorrufe, nehme er diese gerne in Kauf.

Pelé, der mit bürgerlichen Namen Edson Arantes do Nascimento hieß, war am 29. Dezember im Alter von 82 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Er gilt als einer der besten Fußballer aller Zeiten und ist der einzige Fußball-Spieler, der drei Mal Weltmeister wurde - 1958, 1962 und 1970.

Mehr als 230.000 Fans hatten nach Angaben seines langjährigen Vereins FC Santos Pelés aufgebahrten Sarg bei der Totenwache im Stadion besucht. Danach wurde der Sarg in einem Trauerzug auf einem Feuerwehrfahrzeug durch die Straßen der südostbrasilianischen Hafenstadt zu seiner letzten Ruhestätte gefahren.

C.Grillo--PV

Empfohlen

Palast: Charles III. wird sich auf Karibikreise "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen

Der britische König Charles III. will sich bei seiner bevorstehenden Reise in die Karibik nach Angaben eines Sprechers den "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen. Der Buckingham-Palast erklärte am Freitag, Charles habe sich dafür eingesetzt, die "Fehler der Vergangenheit" und "bestehende Ungleichheiten" anzuerkennen und werde sein Engagement für diesen Prozess auf der Reise bekräftigen.

Festakt mit Steinmeier und Merz zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen

Mit einem Festakt wird am Samstag (12.00 Uhr) in Bremen der Tag der Deutschen Einheit begangen. Zuvor findet ein ökumenischer Gottesdienst statt. Als Gäste werden unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Kanzler Friedrich Merz (beide CDU) erwartet. Die Festrede wird Steinmeier halten.

Feierlichkeiten zu Tag der Deutschen Einheit beginnen in Bremen

In Bremen beginnen am Freitag (16.00 Uhr) die dreitägigen Feierlichkeiten zum diesjährigen Tag der Deutschen Einheit. Bis zum Sonntag gibt es in der Bremer Innenstadt und an der Weser ein Bürgerfest mit Musik, Theater und Diskussionsrunden auf mehr als hundert Bühnen. Ein musikalischer Höhepunkt ist der Auftritt der Fantastischen Vier am Samstagabend. Auf einer Ländermeile präsentieren sich die 15 anderen Bundesländer.

Ärger um Pferdeschwanz: Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen Airline vor

Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen eine norwegische Fluggesellschaft vor, weil sie mit dem für ihn zwischenzeitlich typischen Pferdeschwanz Werbung gemacht hat. Die Beschwerde gegen die Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle betreffe die "widerrechtliche Nutzung von Haalands Erkennungszeichen bei ihrer Werbung für Flugtickets während der Fußball-Weltmeisterschaft" im Sommer, teilte Haalands Anwalt Thomas Hagen am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit. Worum genau es bei der Anzeige geht, erklärte er nicht.

Textgröße ändern: