Pallade Veneta - Junger Brite nach Eierwurf auf König Charles III. zu Geldstrafe verurteilt

Junger Brite nach Eierwurf auf König Charles III. zu Geldstrafe verurteilt


Junger Brite nach Eierwurf auf König Charles III. zu Geldstrafe verurteilt
Junger Brite nach Eierwurf auf König Charles III. zu Geldstrafe verurteilt / Foto: Yui Mok - POOL/AFP/Archiv

Nach einem Eierwurf auf König Charles III. ist ein junger Brite von einem Londoner Gericht zu einer Geldstrafe von 100 Pfund (rund 112 Euro) verurteilt worden. Zusätzlich muss er 85 Pfund für die Gerichtskosten zahlen. Der 21-Jährige hatte sich bei der Anhörung am Freitag zuvor schuldig bekannt. Laut seinem Anwalt bedauert er die Tat zutiefst.

Textgröße ändern:

Der Mann hatte während des Besuchs in der nördlich von London gelegenen Stadt ein Ei in Richtung des Königs geworfen. Nach seiner Festnahme sagte er der Polizei, er habe den Besuch des Monarchen in der "armen und sozial benachteiligten" Stadt als "geschmacklos" empfunden.

"Welche Meinungsverschiedenheiten Sie auch immer mit jemandem haben, die Lösung kann nicht darin bestehen, Wurfgeschosse auf den anderen zu schleudern", sagte dazu Richter Paul Goldspring. Zwar glaube er dem 21-Jährigen, dass er Charles III. nicht treffen wollte, dennoch habe es sich um einen "geplanten und gezielten Angriff" gehandelt.

Knapp vier Wochen vor der Ei-Attacke in Luton waren Charles III. und seine Frau Camilla bei einem Besuch im nordenglischen York ebenfalls mit Eiern beworfen worden. Diese verfehlten das Königspaar nur knapp. "Dieses Land wurde mit dem Blut von Sklaven erbaut", rief der Eierwerfer damals, der kurz darauf von der Polizei festgenommen wurde. Er ist wegen "bedrohlichen Verhaltens" angeklagt, sein Prozess soll am 20. Januar beginnen. Derzeit befindet er sich gegen Kaution auf freiem Fuß.

Charles III. hatte Anfang September die Nachfolge seiner verstorbenen Mutter angetreten. Er ist weniger beliebt als Queen Elizabeth II., die von vielen Briten geradezu verehrt wurde.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen

Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die Sorge geäußert, die Interessen des iranischen Volkes könnten bei den Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran am Freitag im Oman geopfert werden. "Das Volk hat in diesen Verhandlungen keinen Vertreter, und seine Interessen werden nie berücksichtigt", sagte Panahi am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Das iranische Volk könne "leicht" geopfert werden.

Stadtameisen bei Futter weniger wählerisch - Hinweis für Stresspegel

Stadtameisen sind beim Futter weniger wählerisch als ihre Artgenossen auf dem Land. Dass sich Ameisen in Großstädten mit verdünnter Nahrung begnügen, könnte Forschern zufolge ein möglicher Hinweis für Stress in städtischen Ökosystemen sein, wie die Freie Universität Berlin am Donnerstag berichtete.

Opfer unter Drogen gesetzt? Sohn von Mette-Marit weist Vorwürfe zurück

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen hat Marius Borg Hoiby Vorwürfe zurückgewiesen, dass er andere Menschen ohne deren Wissen unter Drogen gesetzt habe. Er habe "noch nie jemanden unter Drogen gesetzt - so weit ich weiß", sagte der 29-Jährige am Donnerstag vor Gericht. Zuvor hatte eine der von ihm mutmaßlich vergewaltigten Frauen die Überzeugung geäußert, dass ihr ohne ihr Wissen Drogen verabreicht worden waren.

Entführung ihrer Mutter: US-Starmoderatorin wendet sich unter Tränen an die Täter

Die Entführung der Mutter einer landesweit bekannten Star-Moderatorin bewegt derzeit die USA - nun hat Savannah Guthrie unter Tränen an die Entführer appelliert: "Wir wollen von Ihnen hören und sind bereit, Ihnen zuzuhören", sagte die Moderatorin der NBC-Morgensendung "Today" in einem am Mittwochabend (Ortszeit) veröffentlichten Video. Zugleich forderte sie Beweise dafür, dass ihre 84-jährige Mutter noch lebt.

Textgröße ändern: