Pallade Veneta - Prinz Harry will Enthüllungen aus seinem Buch rausgelassen haben

Prinz Harry will Enthüllungen aus seinem Buch rausgelassen haben


Prinz Harry will Enthüllungen aus seinem Buch rausgelassen haben
Prinz Harry will Enthüllungen aus seinem Buch rausgelassen haben / Foto: ANGELA WEISS - AFP

Prinz Harry hat eigenen Angaben zufolge aus Rücksicht auf seine Familie einige Enthüllungen nicht in seine viel beachtete Autobiografie "Spare" geschrieben. Es seien Dinge zwischen ihm und seinem Bruder Prinz William sowie seinem Vater König Charles III. vorgefallen, die er der Welt nicht mitteilen wolle, weil "ich nicht glaube, dass sie mir jemals verzeihen würden", sagte Harry in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit dem "Daily Telegraph".

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Er habe genug Material, um ein weiteres Buch zu schreiben, sagte Harry. Der erste Entwurf sei 800 Seiten lang gewesen, also doppelt so lang wie die nun veröffentlichten 400 Seiten.

Prinz Harry behauptete zudem, die Medien hätten "eine Unmenge Schmutz" über seine Familie zu berichten, den sie aber "unter den Teppich kehren, um pikante Geschichten über andere zu schreiben".

Harrys Autobiografie hat in vielen Ländern einen fulminanten Start hingelegt. "Spare" (deutscher Titel: "Reserve") verkaufte sich bereits in den ersten Tagen nach der Veröffentlichung nach Verlagsangaben millionenfach.

In seiner Autobiografie schildert der jüngere Sohn des britischen Königs Charles III. die Zeit nach dem Tod seiner Mutter Diana, rechnet mit der britischen Klatschpresse ab und wirft den Royals vor, seine afroamerikanische Frau Meghan nicht genügend unterstützt zu haben. Besonders hart geht der 38-jährige mit seinem zwei Jahre älteren Bruder William ins Gericht, zudem gibt er eine Reihe intimer und äußerst privater Details preis.

Dem "Telegraph" sagte Harry, er wolle mit der Veröffentlichung die königliche Familie nicht zugrunde richten. Er habe aber eine "Verantwortung" gegenüber den Kindern seines Bruders. "Ich weiß, dass von diesen drei Kindern mindestens eines so enden wird wie ich, der Stellvertreter", sagte er. William habe ihm aber "sehr deutlich zu verstehen gegeben hat, dass seine Kinder nicht meine Verantwortung sind".

In Großbritannien hat die Popularität von Prinz Harry durch die Veröffentlichung der Autobiografie gelitten. In einer Umfrage des britischen Meinungsforschunginstituts YouGov hatten am Montag 64 Prozent eine negative Meinung über den 38-Jährigen. Er und Meghan sind inzwischen noch unbeliebter als Prinz Andrew, der wegen seiner Verstrickung in einen Sexskandal in Ungnade gefallene Bruder des Königs.

S.Urciuoli--PV

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