Pallade Veneta - Andrea Riseborough behält Oscar-Nominierung als beste Schauspielerin

Andrea Riseborough behält Oscar-Nominierung als beste Schauspielerin


Andrea Riseborough behält Oscar-Nominierung als beste Schauspielerin
Andrea Riseborough behält Oscar-Nominierung als beste Schauspielerin / Foto: Michael Tran - AFP/Archiv

Im vermeintlichen Oscar-"Skandal" um die Nominierung der relativ unbekannten Andrea Riseborough als beste Schauspielerin haben die Veranstalter entschieden, dass diese Entscheidung nicht rückgängig gemacht wird. Zwar seien die umstrittenen massiven Kampagnen für Riseborough in Online-Netzwerken Anlass für "Beunruhigung", erklärte die Oscar-Akademie am Dienstag. Diese hätten aber "nicht ein Niveau erreicht, welches die Annullierung der Nominierung erfordern würde".

Textgröße ändern:

Riseborough war in der vergangenen Woche überraschend für einen Oscar in der Kategorie Beste Schauspielerin für ihre Hauptrolle in dem Film "To Leslie" nominiert worden. Dieser war zwar von Kritikern gelobt worden. Er hatte an den Kinokassen aber nur 27.000 Dollar eingespielt - es hat ihn also kaum jemand gesehen.

Unmittelbar vor der Entscheidung über die Nominierungen hatte es in Online-Netzwerken aber massive Werbekampagnen für Riseborough gegeben. Die britische Schauspielerin wurden unter anderem von Hollywoodstars wie Gwyneth Paltrow und Edward Norton unterstützt. Danach gab es Vorwürfe, dass mit der Kampagne gegen die Lobby-Vorschriften der Akademie verstoßen worden sei.

Über die Nominierungen für die Oscars entscheiden die 9500 Mitglieder der Akademie. Der Auswahlprozess sorgt seit Jahren für teils heftige Diskussionen.

Die wichtigste Filmauszeichnung der Welt wird in diesem Jahr am 12. März in Hollywood verliehen. Dabei ist das Antikriegsdrama "Im Westen nichts Neues" als erster deutscher Film der Geschichte für einen Oscar als bester Film nominiert. Die Netflix-Produktion von Regisseur Edward Berger wurde gleich in neun Kategorien nominiert und geht damit als einer der Favoriten in das diesjährige Oscar-Rennen.

Elf und damit die meisten Nominierungen erhielt die Science-Fiction-Abenteuerkomödie "Everything Everywhere All At Once" des Regie-Duos Daniel Kwan und Daniel Scheinert. Neun Nominierungen erhielt neben "Im Westen nichts Neues" auch die irische Tragikomödie "The Banshees of Inisherin".

E.Magrini--PV

Empfohlen

Palast: Charles III. wird sich auf Karibikreise "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen

Der britische König Charles III. will sich bei seiner bevorstehenden Reise in die Karibik nach Angaben eines Sprechers den "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen. Der Buckingham-Palast erklärte am Freitag, Charles habe sich dafür eingesetzt, die "Fehler der Vergangenheit" und "bestehende Ungleichheiten" anzuerkennen und werde sein Engagement für diesen Prozess auf der Reise bekräftigen.

Festakt mit Steinmeier und Merz zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen

Mit einem Festakt wird am Samstag (12.00 Uhr) in Bremen der Tag der Deutschen Einheit begangen. Zuvor findet ein ökumenischer Gottesdienst statt. Als Gäste werden unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Kanzler Friedrich Merz (beide CDU) erwartet. Die Festrede wird Steinmeier halten.

Feierlichkeiten zu Tag der Deutschen Einheit beginnen in Bremen

In Bremen beginnen am Freitag (16.00 Uhr) die dreitägigen Feierlichkeiten zum diesjährigen Tag der Deutschen Einheit. Bis zum Sonntag gibt es in der Bremer Innenstadt und an der Weser ein Bürgerfest mit Musik, Theater und Diskussionsrunden auf mehr als hundert Bühnen. Ein musikalischer Höhepunkt ist der Auftritt der Fantastischen Vier am Samstagabend. Auf einer Ländermeile präsentieren sich die 15 anderen Bundesländer.

Ärger um Pferdeschwanz: Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen Airline vor

Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen eine norwegische Fluggesellschaft vor, weil sie mit dem für ihn zwischenzeitlich typischen Pferdeschwanz Werbung gemacht hat. Die Beschwerde gegen die Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle betreffe die "widerrechtliche Nutzung von Haalands Erkennungszeichen bei ihrer Werbung für Flugtickets während der Fußball-Weltmeisterschaft" im Sommer, teilte Haalands Anwalt Thomas Hagen am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit. Worum genau es bei der Anzeige geht, erklärte er nicht.

Textgröße ändern: