Pallade Veneta - Regisseur Edward Berger verwarf Szene für "Im Westen nichts Neues"

Regisseur Edward Berger verwarf Szene für "Im Westen nichts Neues"


Regisseur Edward Berger verwarf Szene für "Im Westen nichts Neues"
Regisseur Edward Berger verwarf Szene für "Im Westen nichts Neues" / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Der Regisseur Edward Berger hat bei seiner Netflix-Verfilmung von "Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque eine Szene als zu grausam verworfen. "Ein ganz konkretes Bild, das ich nicht verfilmen konnte, ist Remarques Beschreibung eines sterbenden Pferds", sagte der 53-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Freitag.

Textgröße ändern:

"Im Buch galoppiert das Pferd im Todeskampf mit Angst- und Schmerzensschreien über das Schlachtfeld - der Bauch ist zerfetzt, und es verfängt sich mit seinen Hufen in den eigenen Gedärmen", beschrieb Berger die Szene. "Das ist schwer zu verfilmen, und es wäre ganz sicher auch schwer zu ertragen", fügte er hinzu.

"Im Westen nichts Neues" gilt als einer der Favoriten bei den Oscars. Der Film ist in neun Kategorien nominiert. Sollte er einen der Preise gewinnen, wisse er noch nicht, was er in der Dankesrede sagen wolle, sagte Berger. "Keiner möchte bei so einem Moment unvorbereitet sein, also werde ich mir etwas überlegen müssen."

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

Vor Ostseeküste gestrandeter Wal ist frei - aber Bangen um weiteres Schicksal

Der seit Montag auf einer Sandbank bei Timmendorfer Strand an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste gestrandete Buckelwal ist frei. Das Tier befreite sich nach Angaben des an der Rettung beteiligten Meeresbiologen Robert Marc Lehmann in der Nacht zum Freitag aus eigener Kraft, nachdem Helfer mit mehreren Baggern in einer großangelegten Aktion den Meeresboden um den Wal ausgehoben und ihm eine Rinne gegraben hatten.

Biologe: Buckelwal vor Küste Schleswig-Holsteins "aus eigener Kraft befreit"

Der in der Nacht zum Montag vor der schleswig-holsteinischen Ostseeküste gestrandete Buckelwal hat sich aus seiner Lage befreit und ist zurück ins Meer geschwommen. Das Tier habe in der Nacht "seine Kräfte gesammelt" und sich "aus eigener Kraft befreit", sagte der Meeresbiologe Robert Marc Lehmann am Freitag Medien vor Ort. Am Donnerstag waren an der Strandungsstelle bei Timmendorfer Strand den ganzen Tag über Bagger im Einsatz gewesen, die eine Rinne für den Wal gruben.

Trump erhält "Amerika zuerst"-Preis von eigener Partei

US-Präsident Donald Trump hat eine Auszeichnung von seiner eigenen Partei erhalten. Die Republikaner verliehen dem 79-Jährigen am Mittwochabend (Ortszeit) bei einer Spendengala in Washington den "Amerika zuerst"-Preis (America First Award). Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, sagte, die Partei würdige damit Trumps Führungsqualitäten.

Beschwerden nach Zeitumstellung: Frauen laut Umfrage deutlich häufiger betroffen

Nach turnusmäßigen Zeitumstellungen verspüren Frauen laut einer Umfrage der Krankenkasse DAK-Gesundheit deutlich häufiger Beschwerden als Männer. Der am Donnerstag in Hamburg veröffentlichten Befragung zufolge litten nach eigenen Angaben fast 40 Prozent der Frauen in der Folge schon an Schlafstörungen oder Gereiztheit. Bei den männlichen Befragten waren es 22 Prozent, der Anteil bei ihnen war also nur etwa halb so hoch.

Textgröße ändern: