Pallade Veneta - Entrüstung in Neuseeland über Umgang mit Kiwi in US-Zoo

Entrüstung in Neuseeland über Umgang mit Kiwi in US-Zoo


Entrüstung in Neuseeland über Umgang mit Kiwi in US-Zoo
Entrüstung in Neuseeland über Umgang mit Kiwi in US-Zoo / Foto: Marty MELVILLE - AFP/Archiv

Nach einem Aufschrei der Empörung in Neuseeland hat ein US-Zoo ein Programm eingestellt, bei dem Besucher das scheue neuseeländische Wappentier Kiwi streicheln und herzen durften. Die vorgebrachten "Bedenken" würden "sehr ernst genommen" und das Angebot namens "Kiwi Encounter" (Kiwi-Begegnung) werde sofort gestoppt, erklärte der Zoo von Miami am Dienstag (Ortszeit). Dabei durften Besucher bislang einen der eigentlich nachtaktiven Vögel im grellen Tageslicht streicheln.

Textgröße ändern:

Im Internet verbreitete Videos davon, wie der Kiwi namens Paora in dem Zoo behandelt wurde, hatten in der angestammten Heimat des Tieres Entrüstung ausgelöst. "Es ist sehr offensichtlich, dass euer Team keine Ahnung hat, wie man mit diesem nationalen Schatz umgeht. Komm sofort nach Hause, Paora", schrieb ein Nutzer auf Twitter. Ein anderer kommentierte, der Zoo solle Plüsch-Kiwis verkaufen, wenn er Geld brauche. Der Umgang mit dem Vogel sei "unethisch und grausam".

Das neuseeländische Umweltministerium kündigte an, Kontakt zum Zoo in Miami aufzunehmen, "um unser Expertenwissen und hohen Standards für die respektvolle Kiwi-Pflege" zu übermitteln.

Paora war im Zoo von Miami ausgebrütet worden. Weltweit leben rund 60 Kiwis in Zoos. In freier Wildbahn in Neuseeland gibt es Schätzungen zufolge nur noch etwa 70.000 Exemplare. Vor der Ankunft der ersten polynesischen Siedler und später der ersten Europäer lebten dort Millionen von Kiwis. Die Tiere sind auch ein wichtiger Bestandteil der Mythologie der Maoris.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Camino stößt bei Costa de Cobre in Peru auf hochgradiges Kupfer mit 76,2 m bei 0,88 % Cu, einschließlich 16,25 m bei 2,67 % Cu und 6,82 g/t Ag; alle fünf gemeldeten Bohrlöcher durchschneiden eine starke Kupfermineralisierung

VANCOUVER, BC / ACCESS Newswire / 10. Juni 2026 / Camino Minerals Corporation (TSXV:COR)(OTCID:CAMZF) („Camino" oder das „Unternehmen") freut sich, die Explorationsergebnisse aus Phase 2 der jüngsten Bohrkampagne bei seinem Projekt Costa de Cobre („Costa de Cobre" oder das „Projekt") (früher bekannt als „Los Chapitos"(1)) in Peru bekannt zu geben. Camino hat fünf Bohrlöcher entlang des Trendkorridors Diva fertiggestellt, wobei sich die Bohrarbeiten auf das Zielgebiet Adriana konzentrierten, mit dem Ziel, den bekannten mineralisierten Körper zu erweitern und das Verständnis für die Ausdehnung und Kontinuität des mineralisierten Systems zu verbessern. Die maximale Bohrlochtiefe betrug 260 Meter, und alle fünf Bohrlöcher durchteuften eine starke Kupfermineralisierung und erstreckten sich über eine Streichlänge von etwa 400 Metern.

Nicht nur beten und appellieren - Papst Leo XIV. trifft bei Spanien-Besuch Bad Bunny

Papst Leo XIV. nutzt seine Spanien-Reise nicht nur für Messen und eine Rede vor dem Parlament - das Oberhaupt der katholischen Kirche hatte auch eine kurze Begegnung mit Pop-Star Bad Bunny. "Ja, ich bestätige es", sagte Vatikan-Sprecher Matteo Bruni am Dienstag vor Reportern. Der Sänger aus Puerto Rico sei am Montag "mit seiner Familie und ein paar anderen Leuten" im Bernabeu-Stadion von Real Madrid gewesen und dort dem Papst begegnet.

Heimliche Aufnahmen auf Schlachthof: Gericht bestätigt Unterlassungsanspruch

Von Tierrechtsaktivisten bei illegalem Eindringen in einen Schlachthof angefertigte Videoaufnahmen dürfen einem Urteil des Oberlandesgerichts Oldenburg zufolge von diesen nicht veröffentlicht werden. Das entschied das niedersächsische Gericht am Dienstag unter Verweis auf einen vom Bundesverfassungsgericht aufgestellten Grundsatz in einem Zivilrechtsstreit zwischen zwei Aktivisten und einem Schlachthof. (Az. 13 U 45/25)

Sophia und Noah bleiben beliebteste Vornamen für Neugeborene in Deutschland

Sophia und Noah sind im vergangenen Jahr erneut die beliebtesten Vornamen für Neugeborene in Deutschland gewesen. Damit behauptete sich das Namensduo das dritte Jahr in Folge an der Spitze, wie die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

Textgröße ändern: