Pallade Veneta - Letzter Raumflug der Ariane 5 verschoben

Letzter Raumflug der Ariane 5 verschoben


Letzter Raumflug der Ariane 5 verschoben
Letzter Raumflug der Ariane 5 verschoben / Foto: Jody AMIET, Jody AMIET - AFP

Der für Freitag geplante Start der europäischen Trägerrakete Ariane 5 zu ihrem letzten Raumflug ist wegen technischer Probleme abgesagt und auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben worden. Aus Sicherheitsgründen werde der Start am Freitag nun nicht stattfinden, teilte das Unternehmen Arianespace am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Der Fehler werde analysiert, um danach einen neuen Starttermin festlegen zu können.

Textgröße ändern:

Die Trägerrakete sollte am Freitagabend um 21.26 Uhr (Ortszeit) von Kourou in Französisch-Guayana zu ihrer letzten Mission aufbrechen und zwei Satelliten ins Weltall befördern. Sowohl die Rakete als auch der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich Hertz und der französische Militärsatellit befänden sich derzeit "in sicherem und stabilem Zustand" in der Endmontagehall, erklärte Arianespace.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatte sich Ariane 5 zu einem zuverlässigen Raumtransporter entwickelt. Bis das Nachfolgemodell Ariane 6 einsatzbereit ist, hat die europäische Raumfahrt keinen eigenständigen Zugang zum Weltraum mehr. Grund dafür ist der abrupte Wegfall der russischen Sojus-Raketen nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine im Februar 2022. Derzeit ist unklar, ob die Ariane 6 für einen Start Ende des Jahres bereit ist.

B.Cretella--PV

Empfohlen

Massive Sicherheitsvorkehrungen zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Italien

Unmittelbar vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele sind in Italien die Sicherheitsvorkehrungen nochmals verschärft worden. Unter anderem waren am Freitag auf den Straßen von Mailand gepanzerte Fahrzeuge zu sehen. In der Metropole und drei weiteren Orten Norditaliens soll am Abend parallel die große Eröffnungszeremonie für die Spiele stattfinden. Im Vorfeld rief der Papst zur "Olympischen Waffenruhe" auf.

Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen

Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die Sorge geäußert, die Interessen des iranischen Volkes könnten bei den Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran am Freitag im Oman geopfert werden. "Das Volk hat in diesen Verhandlungen keinen Vertreter, und seine Interessen werden nie berücksichtigt", sagte Panahi am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Das iranische Volk könne "leicht" geopfert werden.

Stadtameisen bei Futter weniger wählerisch - Hinweis für Stresspegel

Stadtameisen sind beim Futter weniger wählerisch als ihre Artgenossen auf dem Land. Dass sich Ameisen in Großstädten mit verdünnter Nahrung begnügen, könnte Forschern zufolge ein möglicher Hinweis für Stress in städtischen Ökosystemen sein, wie die Freie Universität Berlin am Donnerstag berichtete.

Opfer unter Drogen gesetzt? Sohn von Mette-Marit weist Vorwürfe zurück

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen hat Marius Borg Hoiby Vorwürfe zurückgewiesen, dass er andere Menschen ohne deren Wissen unter Drogen gesetzt habe. Er habe "noch nie jemanden unter Drogen gesetzt - so weit ich weiß", sagte der 29-Jährige am Donnerstag vor Gericht. Zuvor hatte eine der von ihm mutmaßlich vergewaltigten Frauen die Überzeugung geäußert, dass ihr ohne ihr Wissen Drogen verabreicht worden waren.

Textgröße ändern: