Pallade Veneta - Suche nach Raubkatze am südlichen Berliner Stadtrand geht weiter

Suche nach Raubkatze am südlichen Berliner Stadtrand geht weiter


Suche nach Raubkatze am südlichen Berliner Stadtrand geht weiter
Suche nach Raubkatze am südlichen Berliner Stadtrand geht weiter / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Im waldigen Grenzgebiet zwischen Berlin und Brandenburg suchen Polizei und Wildtierexperten weiter mit Hochdruck nach einer offenbar entlaufenen Löwin. Wie die Polizei in Brandenburg am Freitag mitteilte, waren mehr als 100 ihrer Einsatzkräfte in der Gegend um Kleinmachnow und Teltow direkt an der südwestlichen Stadtgrenze Berlins im Einsatz.

Textgröße ändern:

Die mutmaßliche Löwin war erstmals in der Nacht zu Donnerstag im dem Bereich um Kleinmachnow und Teltow gesichtet worden, seither läuft eine großangelegte Suchaktion. Unter anderem wurden dabei auch Hubschrauber eingesetzt. Im Laufe des Donnerstags berichtete die Polizei dann von weiteren möglichen Sichtungen und mutmaßlichem Löwengebrüll im äußeren Süden Berlins nahe der Landesgrenze.

An der Suche beteiligen sich laut Behörden auch Tierärzte und Stadtjäger, die das Tier möglichst betäuben sollen. In der Nacht wurden die Maßnahmen nach Angaben der Berliner Polizei in Absprache mit den Experten zwischenzeitlich zurückgefahren, die Einsatzkräfte blieben aber vor Ort. Die Bevölkerung sollte die Waldgebiete am südlichen Berliner Stadtrand weiterhin meiden.

Die Brandenburger Polizei, die die Suche koordiniert, ging nach eigenen Angaben vom Freitag weiterhin davon aus, dass es sich bei dem gesichteten Tier tatsächlich um eine Löwin handelt. Sie verwies unter anderem auf ein von Zeugen bei der Sichtung in der Nacht zum Donnerstag aufgenommenes Video. Auch Polizisten hätten das Tier bei der nachfolgenden Suchaktion bereits gesehen.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Umfrage: Gut jeder Fünfte will sich im Urlaub digitale Auszeit nehmen

Gut jeder Fünfte, der in diesem Jahr einen Sommerurlaub plant, will sich einer Umfrage zufolge währenddessen eine digitale Auszeit nehmen. Im Schnitt soll die bewusste Pause von digitalen Geräten knapp drei Tage dauern, wie der Digitalverband Bitkom am Freitag mitteilte. 13 Prozent planen allerdings nur einen Tag dafür ein. Mehr als eine Woche lang will nur ein Prozent verzichten.

Merz ruft 65 Jahre nach Mauerbau zu Einsatz für Demokratie auf

65 Jahre nach Beginn des Mauerbaus hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zur Verteidigung der Demokratie aufgerufen. "Die Lektion der Mauer bleibt: Freiheit und Demokratie sind nicht selbstverständlich. Wir müssen immer dafür kämpfen", schrieb Merz am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst X. Er wies zugleich darauf hin, dass die Menschen heute "in Frieden und Freiheit" leben könnten: Deutschland sei inzwischen länger vereint, als es durch die Mauer geteilt gewesen sei.

Ausgetrocknete Wasserstellen: Hitze wird auch für Wildtiere zur Gefahr

Wegen ausgetrockneter Wasserstellen und Teiche wird die Hitze in Deutschland auch für Wildtiere zur Gefahr. "Die Kombination aus extremer Hitze und anhaltender Trockenheit ist für viele Wildtiere eine lebensbedrohliche Herausforderung", erklärte Paulina Kuhn vom Deutschen Tierschutzbund am Donnerstag in Bonn. Wenn selbst im Wald natürliche Bäche, Teiche und kleine Wasserstellen austrockneten, fehle es den Tieren an Möglichkeiten zum Trinken und Abkühlen.

Autobahn bei Mannheim wird wegen ausgebrochener Schafherde gesperrt

Weil eine ausgebrochene Schafherde auf die Fahrbahn lief, ist die Autobahn 659 im Grenzgebiet von Hessen und Baden-Württemberg vorübergehend gesperrt worden. Schon vorher fuhr aber ein Auto in ein Schaf, wie die Polizei in Mannheim am Donnerstag mitteilte. Das Tier wurde bei dem Unfall tödlich verletzt, der Autofahrer blieb unverletzt. Am Wagen entstand Sachschaden.

Textgröße ändern: