Pallade Veneta - Bayreuther Festspiele mit viel Prominenz eröffnet

Bayreuther Festspiele mit viel Prominenz eröffnet


Bayreuther Festspiele mit viel Prominenz eröffnet
Bayreuther Festspiele mit viel Prominenz eröffnet / Foto: CHRISTOF STACHE - AFP

Mit viel Prominenz sind am Dienstag die diesjährigen Bayreuther Festspiele eröffnet worden. Zu den Gästen auf dem roten Teppich am sogenannten Grünen Hügel in der bayerischen Stadt zählten die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die Richard-Wagner-Festspiele gelten als eines der renommiertesten gesellschaftlichen und kulturellen Ereignisse des Jahres.

Textgröße ändern:

Ebenfalls zur Eröffnung kamen Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne), die als ARD-"Tatort"-Kommissarin bekannte Schauspielerin Margarita Broich und zahlreiche weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Aufgeführt wurde zum Auftakt eine von dem US-Regisseur und Dramatiker Jay Scheib inszenierte Neufassung von Wagners "Parsifal".

Bis Ende August folgen in Bayreuth zahlreiche weitere Aufführungen dieser und anderer Opern des Komponisten wie "Tristan und Isolde" und "Der fliegende Holländer". Die jährlichen Festspiele in Bayreuth wurden von dem Komponisten selbst ins Leben gerufen, der sich dort mit dem Festspielhaus auch eine eigene Spielstätte für seine Werk schuf. Sie finden seit 1876 statt.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Massive Sicherheitsvorkehrungen zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Italien

Unmittelbar vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele sind in Italien die Sicherheitsvorkehrungen nochmals verschärft worden. Unter anderem waren am Freitag auf den Straßen von Mailand gepanzerte Fahrzeuge zu sehen. In der Metropole und drei weiteren Orten Norditaliens soll am Abend parallel die große Eröffnungszeremonie für die Spiele stattfinden. Im Vorfeld rief der Papst zur "Olympischen Waffenruhe" auf.

Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen

Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die Sorge geäußert, die Interessen des iranischen Volkes könnten bei den Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran am Freitag im Oman geopfert werden. "Das Volk hat in diesen Verhandlungen keinen Vertreter, und seine Interessen werden nie berücksichtigt", sagte Panahi am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Das iranische Volk könne "leicht" geopfert werden.

Stadtameisen bei Futter weniger wählerisch - Hinweis für Stresspegel

Stadtameisen sind beim Futter weniger wählerisch als ihre Artgenossen auf dem Land. Dass sich Ameisen in Großstädten mit verdünnter Nahrung begnügen, könnte Forschern zufolge ein möglicher Hinweis für Stress in städtischen Ökosystemen sein, wie die Freie Universität Berlin am Donnerstag berichtete.

Opfer unter Drogen gesetzt? Sohn von Mette-Marit weist Vorwürfe zurück

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen hat Marius Borg Hoiby Vorwürfe zurückgewiesen, dass er andere Menschen ohne deren Wissen unter Drogen gesetzt habe. Er habe "noch nie jemanden unter Drogen gesetzt - so weit ich weiß", sagte der 29-Jährige am Donnerstag vor Gericht. Zuvor hatte eine der von ihm mutmaßlich vergewaltigten Frauen die Überzeugung geäußert, dass ihr ohne ihr Wissen Drogen verabreicht worden waren.

Textgröße ändern: