Pallade Veneta - Videoüberwachung von Berliner Freibädern auf drei weitere Bäder ausgeweitet

Videoüberwachung von Berliner Freibädern auf drei weitere Bäder ausgeweitet


Videoüberwachung von Berliner Freibädern auf drei weitere Bäder ausgeweitet
Videoüberwachung von Berliner Freibädern auf drei weitere Bäder ausgeweitet / Foto: JOHANNES EISELE - AFP

Nach gewaltsamen Auseinandersetzungen in Berliner Freibädern ist die Kameraüberwachung auf drei weitere Bäder ausgeweitet worden. Ab Donnerstag würden auch dort die Ein- und Ausgänge mit Videokameras überwacht, teilten die Berliner Bäder-Betriebe am Mittwochabend mit. Dies betrifft demnach die Schwimmstätten in den Stadtteilen Kreuzberg, Steglitz und Pankow.

Textgröße ändern:

"Wir wollen mit der Ausweitung der Videoüberwachung dazu beitragen, dass sich die Sicherheitslage in diesen großen Sommerbädern weiter verbessert", erklärte Marie Rupprecht, Vorständin der Bäderbetriebe. Bislang waren Kameras nur im Bad in Neukölln im Einsatz - dort werden die Ein- und Ausgänge seit vergangenem Freitag überwacht. Umkleideräume oder Liegewiesen werden den Angaben zufolge in den nun vier Bädern nicht gefilmt, die Bilder zudem nach einer Frist von 72 Stunden automatisch gelöscht.

Nach mehreren Fällen von Gewalt in verschiedenen Freibädern der Hauptstadt hatten der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Innensenatorin Iris Spranger (SPD) verschiedene Maßnahmen angekündigt, die für mehr Sicherheit sorgen sollten. Dazu gehörte die Videoüberwachung des Eingangsbereichs. Bereits umgesetzt wurde außerdem eine Ausweispflicht: Badegäste müssen nun am Eingang ihren Ausweis zeigen.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Massive Sicherheitsvorkehrungen zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Italien

Unmittelbar vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele sind in Italien die Sicherheitsvorkehrungen nochmals verschärft worden. Unter anderem waren am Freitag auf den Straßen von Mailand gepanzerte Fahrzeuge zu sehen. In der Metropole und drei weiteren Orten Norditaliens soll am Abend parallel die große Eröffnungszeremonie für die Spiele stattfinden. Im Vorfeld rief der Papst zur "Olympischen Waffenruhe" auf.

Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen

Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die Sorge geäußert, die Interessen des iranischen Volkes könnten bei den Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran am Freitag im Oman geopfert werden. "Das Volk hat in diesen Verhandlungen keinen Vertreter, und seine Interessen werden nie berücksichtigt", sagte Panahi am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Das iranische Volk könne "leicht" geopfert werden.

Stadtameisen bei Futter weniger wählerisch - Hinweis für Stresspegel

Stadtameisen sind beim Futter weniger wählerisch als ihre Artgenossen auf dem Land. Dass sich Ameisen in Großstädten mit verdünnter Nahrung begnügen, könnte Forschern zufolge ein möglicher Hinweis für Stress in städtischen Ökosystemen sein, wie die Freie Universität Berlin am Donnerstag berichtete.

Opfer unter Drogen gesetzt? Sohn von Mette-Marit weist Vorwürfe zurück

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen hat Marius Borg Hoiby Vorwürfe zurückgewiesen, dass er andere Menschen ohne deren Wissen unter Drogen gesetzt habe. Er habe "noch nie jemanden unter Drogen gesetzt - so weit ich weiß", sagte der 29-Jährige am Donnerstag vor Gericht. Zuvor hatte eine der von ihm mutmaßlich vergewaltigten Frauen die Überzeugung geäußert, dass ihr ohne ihr Wissen Drogen verabreicht worden waren.

Textgröße ändern: