Pallade Veneta - Zuckerberg und Musk werfen sich gegenseitig Scheu vor möglichem Kampf vor

Zuckerberg und Musk werfen sich gegenseitig Scheu vor möglichem Kampf vor


Zuckerberg und Musk werfen sich gegenseitig Scheu vor möglichem Kampf vor
Zuckerberg und Musk werfen sich gegenseitig Scheu vor möglichem Kampf vor / Foto: Mandel NGAN, Alain JOCARD - AFP/Archiv

Der virtuelle Hahnenkampf zwischen Elon Musk und Mark Zuckerberg geht weiter: Beide Tech-Milliardäre beschuldigten sich am Sonntag (Ortszeit) auf ihren jeweils eigenen Online-Plattformen, vor einem bereits angekündigten Kampf gegeneinander zurückzuscheuen.

Textgröße ändern:

"Ich denke, wir sind uns alle einig, dass Elon es nicht ernst meint und es an der Zeit ist, nach vorne zu schauen", schrieb Meta-Chef Zuckerberg auf seinem Onlinedienst Threads. "Ich habe einen Termin angeboten ... Elon aber will kein Datum bestätigen, sagt dann, dass er operiert werden muss, und nun möchte er stattdessen eine Proberunde in meinem Hinterhof machen."

"Zuck ist ein Angsthase", antwortete Musk auf dem Onlinedienst Twitter, den er im vergangenen Jahr gekauft und nun in X umbenannt hat. Er wolle am Montag zu Zuckerberg ins Silicon Valley aufbrechen, kündigte Musk weiter an: "Ich kann es kaum erwarten, morgen an seine Tür zu klopfen."

Die beiden Milliardäre pflegen seit Längerem eine mehr oder weniger ernst gemeinte öffentliche Rivalität mit zahlreichen Seitenhieben. Zu direkten Konkurrenten wurden sie, als Zuckerbergs Konzern Meta im Sommer mit der Plattform Threads einen Alternativdienst zu Musks Kurzbotschaftendienst startete und sich binnen weniger Tage mehr als 100 Millionen Nutzer dafür registrierten.

Musk hatte Zuckerberg im Juni zu einem Kampf aufgefordert, dieser ging sofort darauf ein. Sie streben offenbar eine Art Mixed-Martial-Arts-Kampf an: Solche Kämpfe werde in einem Käfig ausgetragen und erlauben eine Reihe von Kampftechniken wie Schläge, Tritte, Ringen, Armhebel und Würgegriffe.

Datum und Ort für den möglichen Kampf stehen bislang aber nicht fest. Am Freitag behauptete Musk, die italienische Regierung habe einem "epischen Ort" als Austragungsort zugestimmt. Der italienische Kulturminister Gennaro Sangiuliano bestätigte lediglich, mit Musk über die Organisation einer Wohltätigkeitsveranstaltung gesprochen zu haben, von der er große Summen an Spenden "für italienische Kinderkrankenhäuser" erwarte.

Seit der vagen Ankündigung eines Kampfs schälte sich der 39-jährige Zuckerberg in den Online-Netzwerken als klarer Favorit gegenüber seinem 52-jährigen Rivalen heraus. Der Facebook-Gründer betreibt seit einiger Zeit den Kampfsport Jiu-Jitsu und gewann nach eigenen Angaben bereits mehrere Medaillen.

Musk sagte ebenfalls am Freitag, dass er sich möglicherweise wegen eines Problems mit dem Schulterblatt einer "kleineren Operation" unterziehen müsse. "Die Genesung wird nur ein paar Monate dauern", fügte er hinzu. Der reichste Mensch der Welt hat eine Titanplatte im Rücken, die zwei Wirbel zusammenhält, sagte aber, dass dies derzeit "kein Problem" darstelle.

Zuckerberg bekräftigte, er sei nach wie vor kampfbereit. Sollte Musk "jemals einem konkreten Datum zustimmen, werdet Ihr es von mir hören. Bis dahin geht bitte davon aus, dass alles, was er sagt, nicht abgesprochen ist."

L.Barone--PV

Empfohlen

Umfrage: Gut jeder Fünfte will sich im Urlaub digitale Auszeit nehmen

Gut jeder Fünfte, der in diesem Jahr einen Sommerurlaub plant, will sich einer Umfrage zufolge währenddessen eine digitale Auszeit nehmen. Im Schnitt soll die bewusste Pause von digitalen Geräten knapp drei Tage dauern, wie der Digitalverband Bitkom am Freitag mitteilte. 13 Prozent planen allerdings nur einen Tag dafür ein. Mehr als eine Woche lang will nur ein Prozent verzichten.

Merz ruft 65 Jahre nach Mauerbau zu Einsatz für Demokratie auf

65 Jahre nach Beginn des Mauerbaus hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zur Verteidigung der Demokratie aufgerufen. "Die Lektion der Mauer bleibt: Freiheit und Demokratie sind nicht selbstverständlich. Wir müssen immer dafür kämpfen", schrieb Merz am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst X. Er wies zugleich darauf hin, dass die Menschen heute "in Frieden und Freiheit" leben könnten: Deutschland sei inzwischen länger vereint, als es durch die Mauer geteilt gewesen sei.

Ausgetrocknete Wasserstellen: Hitze wird auch für Wildtiere zur Gefahr

Wegen ausgetrockneter Wasserstellen und Teiche wird die Hitze in Deutschland auch für Wildtiere zur Gefahr. "Die Kombination aus extremer Hitze und anhaltender Trockenheit ist für viele Wildtiere eine lebensbedrohliche Herausforderung", erklärte Paulina Kuhn vom Deutschen Tierschutzbund am Donnerstag in Bonn. Wenn selbst im Wald natürliche Bäche, Teiche und kleine Wasserstellen austrockneten, fehle es den Tieren an Möglichkeiten zum Trinken und Abkühlen.

Autobahn bei Mannheim wird wegen ausgebrochener Schafherde gesperrt

Weil eine ausgebrochene Schafherde auf die Fahrbahn lief, ist die Autobahn 659 im Grenzgebiet von Hessen und Baden-Württemberg vorübergehend gesperrt worden. Schon vorher fuhr aber ein Auto in ein Schaf, wie die Polizei in Mannheim am Donnerstag mitteilte. Das Tier wurde bei dem Unfall tödlich verletzt, der Autofahrer blieb unverletzt. Am Wagen entstand Sachschaden.

Textgröße ändern: