Pallade Veneta - Polizei-Ermittlungen zu Charles' Wohltätigkeitsstiftung eingestellt

Polizei-Ermittlungen zu Charles' Wohltätigkeitsstiftung eingestellt


Polizei-Ermittlungen zu Charles' Wohltätigkeitsstiftung eingestellt
Polizei-Ermittlungen zu Charles' Wohltätigkeitsstiftung eingestellt / Foto: PETER CZIBORRA - POOL/AFP/Archiv

Die Wohltätigkeitsstiftung von König Charles III. ist nicht mehr Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Die nach Berichten über Unregelmäßigkeiten im vergangenen Jahr aufgenommenen Untersuchungen würden nicht fortgesetzt, teilte die britische Polizei am Montag mit. Dies sei "nach sorgfältiger Überprüfung der durch die bisherigen Ermittlungen erbrachten Informationen" entschieden worden.

Textgröße ändern:

Die Ermittlungen waren nach Medienberichten aufgenommen worden, wonach einem saudiarabischen Geschäftsmann gegen Geldzahlungen sowohl Ehrungen als auch die britische Staatsbürgerschaft in Aussicht gestellt worden waren. Wegen des mutmaßlichen Skandals war 2021 der damalige Stiftungsleiter Michael Fawcett zurückgetreten. Er soll sich im Gegenzug für großzügige Spenden dafür eingesetzt haben, dass der saudiarabische Geschäftsmann eine königliche Ehrung oder gar die britische Staatsbürgerschaft erhält.

Im vergangenen Jahr wurde dann auch ein Ermittlungsverfahren zu der Stiftung eingeleitet. Charles hat stets betont, von den Vorgängen nichts gewusst zu haben. Fawcett arbeitete jahrzehntelang als Kammerdiener für den damaligen Prinzen und kümmerte sich in dieser Position laut Berichten um Aufgaben wie die, dem Thronfolger die Zahnpasta auf die Zahnbürste zu drücken oder ihm beim Ankleiden zu helfen. "Ich könnte auf jeden verzichten, außer auf Michael", soll Charles einmal über Fawcett gesagt haben.

Ab 2018 bis zu seinem Rücktritt war Fawcett Leiter der Prince's Foundation. Diese kümmert sich unter anderem darum, arbeitslose Menschen wieder in einen Job zu bringen.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Umfrage: Gut jeder Fünfte will sich im Urlaub digitale Auszeit nehmen

Gut jeder Fünfte, der in diesem Jahr einen Sommerurlaub plant, will sich einer Umfrage zufolge währenddessen eine digitale Auszeit nehmen. Im Schnitt soll die bewusste Pause von digitalen Geräten knapp drei Tage dauern, wie der Digitalverband Bitkom am Freitag mitteilte. 13 Prozent planen allerdings nur einen Tag dafür ein. Mehr als eine Woche lang will nur ein Prozent verzichten.

Merz ruft 65 Jahre nach Mauerbau zu Einsatz für Demokratie auf

65 Jahre nach Beginn des Mauerbaus hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zur Verteidigung der Demokratie aufgerufen. "Die Lektion der Mauer bleibt: Freiheit und Demokratie sind nicht selbstverständlich. Wir müssen immer dafür kämpfen", schrieb Merz am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst X. Er wies zugleich darauf hin, dass die Menschen heute "in Frieden und Freiheit" leben könnten: Deutschland sei inzwischen länger vereint, als es durch die Mauer geteilt gewesen sei.

Ausgetrocknete Wasserstellen: Hitze wird auch für Wildtiere zur Gefahr

Wegen ausgetrockneter Wasserstellen und Teiche wird die Hitze in Deutschland auch für Wildtiere zur Gefahr. "Die Kombination aus extremer Hitze und anhaltender Trockenheit ist für viele Wildtiere eine lebensbedrohliche Herausforderung", erklärte Paulina Kuhn vom Deutschen Tierschutzbund am Donnerstag in Bonn. Wenn selbst im Wald natürliche Bäche, Teiche und kleine Wasserstellen austrockneten, fehle es den Tieren an Möglichkeiten zum Trinken und Abkühlen.

Autobahn bei Mannheim wird wegen ausgebrochener Schafherde gesperrt

Weil eine ausgebrochene Schafherde auf die Fahrbahn lief, ist die Autobahn 659 im Grenzgebiet von Hessen und Baden-Württemberg vorübergehend gesperrt worden. Schon vorher fuhr aber ein Auto in ein Schaf, wie die Polizei in Mannheim am Donnerstag mitteilte. Das Tier wurde bei dem Unfall tödlich verletzt, der Autofahrer blieb unverletzt. Am Wagen entstand Sachschaden.

Textgröße ändern: