Pallade Veneta - Gemeinsames Streamingnetzwerk von ARD- und ZDF-Mediatheken gestartet

Gemeinsames Streamingnetzwerk von ARD- und ZDF-Mediatheken gestartet


Gemeinsames Streamingnetzwerk von ARD- und ZDF-Mediatheken gestartet
Gemeinsames Streamingnetzwerk von ARD- und ZDF-Mediatheken gestartet / Foto: © PIXATHLON/SID/Archiv

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF haben zur Stärkung ihrer Zusammenarbeit ein gemeinsames Streamingnetzwerk gestartet. Beide Mediatheken empfehlen Nutzern nun Angebote des jeweiligen anderen Anbieters, wie die Sender am Mittwoch in Stuttgart und mitteilten. Dies ermögliche einen "komfortablen Eintritt" in die Inhalte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. ZDF-Intendant Norbert Himmler erklärte, das Streamingnetzwerk sei nun für Nutzer "konkret erlebbar".

Textgröße ändern:

Den Angaben zufolge lassen sich bereits seit einigen Monaten in den Mediatheken beider Sendeanstalten Inhalte des jeweils anderen Anbieters finden. Seit dieser Woche empfehlen nun beide Mediatheken wechselseitig ihre Angebote aus zentralen Genres. Die Sender teilen demnach ein gleiches Empfehlungssystem "mit fairen und transparenten Algorithmen".

Weitere Angleichungen seien geplant, hieß es. ARD und ZDF diskutieren bereits seit längerem eine engere Zusammenarbeit bei den Mediatheken. Im vergangenen Jahr erneuerte der Intendant des Westdeutschen Rundfunks, Tom Buhrow, die bereits zuvor geäußerte Idee einer gemeinsamen großen Mediathek für das Jahr 2030.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Massive Sicherheitsvorkehrungen zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Italien

Unmittelbar vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele sind in Italien die Sicherheitsvorkehrungen nochmals verschärft worden. Unter anderem waren am Freitag auf den Straßen von Mailand gepanzerte Fahrzeuge zu sehen. In der Metropole und drei weiteren Orten Norditaliens soll am Abend parallel die große Eröffnungszeremonie für die Spiele stattfinden. Im Vorfeld rief der Papst zur "Olympischen Waffenruhe" auf.

Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen

Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die Sorge geäußert, die Interessen des iranischen Volkes könnten bei den Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran am Freitag im Oman geopfert werden. "Das Volk hat in diesen Verhandlungen keinen Vertreter, und seine Interessen werden nie berücksichtigt", sagte Panahi am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Das iranische Volk könne "leicht" geopfert werden.

Stadtameisen bei Futter weniger wählerisch - Hinweis für Stresspegel

Stadtameisen sind beim Futter weniger wählerisch als ihre Artgenossen auf dem Land. Dass sich Ameisen in Großstädten mit verdünnter Nahrung begnügen, könnte Forschern zufolge ein möglicher Hinweis für Stress in städtischen Ökosystemen sein, wie die Freie Universität Berlin am Donnerstag berichtete.

Opfer unter Drogen gesetzt? Sohn von Mette-Marit weist Vorwürfe zurück

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen hat Marius Borg Hoiby Vorwürfe zurückgewiesen, dass er andere Menschen ohne deren Wissen unter Drogen gesetzt habe. Er habe "noch nie jemanden unter Drogen gesetzt - so weit ich weiß", sagte der 29-Jährige am Donnerstag vor Gericht. Zuvor hatte eine der von ihm mutmaßlich vergewaltigten Frauen die Überzeugung geäußert, dass ihr ohne ihr Wissen Drogen verabreicht worden waren.

Textgröße ändern: