Pallade Veneta - Til Schweiger hat nach Alkohol-Vorfall und Vorwürfen Therapie begonnen

Til Schweiger hat nach Alkohol-Vorfall und Vorwürfen Therapie begonnen


Til Schweiger hat nach Alkohol-Vorfall und Vorwürfen Therapie begonnen
Til Schweiger hat nach Alkohol-Vorfall und Vorwürfen Therapie begonnen / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Schauspieler und Regisseur Til Schweiger hat nach den gegen ihn gerichteten Vorwürfen über Ausraster am Filmset und einen Alkoholausfall sein Schweigen gebrochen. "Ich habe viel nachgedacht. Ich habe viel gesprochen mit Freunden. Und ich habe eine Therapie begonnen", sagte der 59 Jahre alte Schweiger der Illustrierten "Stern" in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview.

Textgröße ändern:

Auslöser war demnach für ihn ein Instagram-Video, das er im Frühjahr im Rausch gepostet hat. "Als ich mich da gesehen habe, in diesem Zustand des absoluten Kontrollverlustes: Das war unerträglich." Da habe er gedacht: "'Das bist du nicht, Til. Was bist du für ein Blödmann? Wie kann dir so was passieren?'"

Mehrere Mitarbeiter des Films "Manta Manta - Zwoter Teil" hatten Schweiger in einem "Spiegel"-Artikel unter anderem vorgeworfen, betrunken am Filmset erschienen zu sein und einen Mitarbeiter geschlagen zu haben. Schweiger sagte dem "Stern", dass er sich nicht regelmäßig betrunken habe. "Nein, ich habe mich genau einmal zugeschüttet, und das war nachts in meinem Hotel." Er habe mit alten Weggefährten gefeiert und später einen Filmriss gehabt.

Am nächsten Morgen sei er noch angetrunken zur Arbeit aufgebrochen. Als der Herstellungsleiter ihn am Drehen hindern wollte, habe er ihm eine Ohrfeige gegeben. "Es war eine Katastrophe, für die ich mich heute noch schäme, und für die ich allein verantwortlich bin." Er habe sich später bei dem Herstellungsleiter entschuldigt, und dieser habe ihm verziehen.

Schweiger sagte dem "Stern", dass er aber kein Alkoholiker sei. "Wir arbeiten daran, dass ich nicht mehr die Kontrolle verliere. Das klappt seit einem halben Jahr super, trotzdem muss ich vorsichtig sein."

O.Merendino--PV

Empfohlen

Palast: Charles III. wird sich auf Karibikreise "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen

Der britische König Charles III. will sich bei seiner bevorstehenden Reise in die Karibik nach Angaben eines Sprechers den "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen. Der Buckingham-Palast erklärte am Freitag, Charles habe sich dafür eingesetzt, die "Fehler der Vergangenheit" und "bestehende Ungleichheiten" anzuerkennen und werde sein Engagement für diesen Prozess auf der Reise bekräftigen.

Festakt mit Steinmeier und Merz zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen

Mit einem Festakt wird am Samstag (12.00 Uhr) in Bremen der Tag der Deutschen Einheit begangen. Zuvor findet ein ökumenischer Gottesdienst statt. Als Gäste werden unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Kanzler Friedrich Merz (beide CDU) erwartet. Die Festrede wird Steinmeier halten.

Feierlichkeiten zu Tag der Deutschen Einheit beginnen in Bremen

In Bremen beginnen am Freitag (16.00 Uhr) die dreitägigen Feierlichkeiten zum diesjährigen Tag der Deutschen Einheit. Bis zum Sonntag gibt es in der Bremer Innenstadt und an der Weser ein Bürgerfest mit Musik, Theater und Diskussionsrunden auf mehr als hundert Bühnen. Ein musikalischer Höhepunkt ist der Auftritt der Fantastischen Vier am Samstagabend. Auf einer Ländermeile präsentieren sich die 15 anderen Bundesländer.

Ärger um Pferdeschwanz: Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen Airline vor

Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen eine norwegische Fluggesellschaft vor, weil sie mit dem für ihn zwischenzeitlich typischen Pferdeschwanz Werbung gemacht hat. Die Beschwerde gegen die Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle betreffe die "widerrechtliche Nutzung von Haalands Erkennungszeichen bei ihrer Werbung für Flugtickets während der Fußball-Weltmeisterschaft" im Sommer, teilte Haalands Anwalt Thomas Hagen am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit. Worum genau es bei der Anzeige geht, erklärte er nicht.

Textgröße ändern: