Pallade Veneta - Langjähriger Burghauptmann von Thüringer Wartburg gestorben

Langjähriger Burghauptmann von Thüringer Wartburg gestorben


Langjähriger Burghauptmann von Thüringer Wartburg gestorben
Langjähriger Burghauptmann von Thüringer Wartburg gestorben / Foto: Johannes EISELE - AFP/Archiv

Der langjährige Chef der Thüringer Wartburg ist tot. Wie Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) am Montag mitteilte, starb Günter Schuchardt im Alter von 69 Jahren. Schuchardt hatte viele Jahre der Pflege und Förderung der Wartburg bei Eisenach gewidmet. Seit 1987 war er dort tätig, von 1995 bis 2021 als sogenannter Burghauptmann. In seine Zeit fiel auch die Aufnahme der Burg in die Unesco-Welterbeliste im Jahr 1999.

Textgröße ändern:

Ramelow erklärte, Schuchardt habe sich mit großer Sachkenntnis und Hingabe der Wartburg als weltweit einmaligem Kulturdenkmal angenommen. "Seine jahrzehntelange Arbeit hat die Grundlage dafür gelegt, dass Menschen aus Thüringen und aller Welt auch in Zukunft von der einzigartigen Aura der Wartburg in den Bann gezogen werden können." Erst im Oktober hatte Schuchardt den Thüringer Verdienstorden erhalten.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Umfrage: Gut jeder Fünfte will sich im Urlaub digitale Auszeit nehmen

Gut jeder Fünfte, der in diesem Jahr einen Sommerurlaub plant, will sich einer Umfrage zufolge währenddessen eine digitale Auszeit nehmen. Im Schnitt soll die bewusste Pause von digitalen Geräten knapp drei Tage dauern, wie der Digitalverband Bitkom am Freitag mitteilte. 13 Prozent planen allerdings nur einen Tag dafür ein. Mehr als eine Woche lang will nur ein Prozent verzichten.

Merz ruft 65 Jahre nach Mauerbau zu Einsatz für Demokratie auf

65 Jahre nach Beginn des Mauerbaus hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zur Verteidigung der Demokratie aufgerufen. "Die Lektion der Mauer bleibt: Freiheit und Demokratie sind nicht selbstverständlich. Wir müssen immer dafür kämpfen", schrieb Merz am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst X. Er wies zugleich darauf hin, dass die Menschen heute "in Frieden und Freiheit" leben könnten: Deutschland sei inzwischen länger vereint, als es durch die Mauer geteilt gewesen sei.

Ausgetrocknete Wasserstellen: Hitze wird auch für Wildtiere zur Gefahr

Wegen ausgetrockneter Wasserstellen und Teiche wird die Hitze in Deutschland auch für Wildtiere zur Gefahr. "Die Kombination aus extremer Hitze und anhaltender Trockenheit ist für viele Wildtiere eine lebensbedrohliche Herausforderung", erklärte Paulina Kuhn vom Deutschen Tierschutzbund am Donnerstag in Bonn. Wenn selbst im Wald natürliche Bäche, Teiche und kleine Wasserstellen austrockneten, fehle es den Tieren an Möglichkeiten zum Trinken und Abkühlen.

Autobahn bei Mannheim wird wegen ausgebrochener Schafherde gesperrt

Weil eine ausgebrochene Schafherde auf die Fahrbahn lief, ist die Autobahn 659 im Grenzgebiet von Hessen und Baden-Württemberg vorübergehend gesperrt worden. Schon vorher fuhr aber ein Auto in ein Schaf, wie die Polizei in Mannheim am Donnerstag mitteilte. Das Tier wurde bei dem Unfall tödlich verletzt, der Autofahrer blieb unverletzt. Am Wagen entstand Sachschaden.

Textgröße ändern: