Pallade Veneta - Rassismus-Skandal bei den Royals: Buchautor bestreitet Nennung von Namen

Rassismus-Skandal bei den Royals: Buchautor bestreitet Nennung von Namen


Rassismus-Skandal bei den Royals: Buchautor bestreitet Nennung von Namen
Rassismus-Skandal bei den Royals: Buchautor bestreitet Nennung von Namen / Foto: HENRY NICHOLLS - AFP

Aufregung um eine Frage nach der Hautfarbe des Sohnes von Prinz Harry und Meghan: Der Autor eines in den Niederlanden aus dem Verkauf genommenen Buches hat bestritten, zwei Mitglieder des britischen Königshauses in diesem Zusammenhang als Fragesteller genannt zu haben. "Die Version, die ich freigegeben habe, enthält keine Namen", sagte am Freitag der Autor Omid Scobie, der als enger Vertrauter von Harry und Meghan gilt, der britischen BBC. Er habe erst aus Online-Netzwerken von dem Vorfall erfahren.

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Der niederländische Verleger habe mitgeteilt, dass es sich um einen Übersetzungsfehler handele, fügte Scobie hinzu. Die beiden niederländischen Übersetzerinnen wiesen allerdings zurück, dass es sich um einen Fehler ihrerseits gehandelt habe. "Als Übersetzerin übersetze ich das, was ich vor mir habe", sagte eine der "Daily Mail". "Die Namen der Royals standen dort schwarz auf weiß. Ich habe nichts hinzugefügt."

Das Buch "Eindstrijd", die niederländische Version des Werkes "Endgame" des britischen Journalisten Scobie, war wegen des Vorfalls aus dem Verkehr gezogen worden. Darin wurden die Namen von zwei Royals genannt, die über die Hautfarbe des Sohnes von Harry und Meghan gesprochen haben sollen. Am Freitag berichteten zahlreiche Medien wie die BBC, der "Daily Mirror" und die "Sun", es handele sich um König Charles III. und Prinzessin Kate - die Ehefrau von Thronfolger Prinz William.

Meghan, Tochter einer schwarzen Mutter und eines weißen Vaters, hatte 2021 der Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey erzählt, dass ein Mitglied der königlichen Familie sie gefragt habe, wie dunkel die Haut ihres ersten Kindes sein würde. Einen Namen nannte sie nicht.

Das Interview hatte eine heftige Debatte in Großbritannien über Rassismus im Land und innerhalb der königlichen Familie ausgelöst. Der damalige Prinz und heutige König Charles III. wies daraufhin Vorwürfe zurück, er sei derjenige gewesen. Der Vorfall hatte die königliche Familie in eine Krise gestürzt.

M.Jacobucci--PV

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