Pallade Veneta - Lemke: Bauern brauchen gestärkte Position bei Preisverhandlungen mit Handel

Lemke: Bauern brauchen gestärkte Position bei Preisverhandlungen mit Handel


Lemke: Bauern brauchen gestärkte Position bei Preisverhandlungen mit Handel
Lemke: Bauern brauchen gestärkte Position bei Preisverhandlungen mit Handel / Foto: JENS SCHLUETER - AFP

Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hat sich zum Auftakt des Agrarkongresses für eine stärkere Verhandlungsposition der Landwirte bei der Preisgestaltung ausgesprochen. Die Bäuerinnen und Bauern müssten mitgenommen werden und bräuchten eine "gestärkte Position in den Preisverhandlungen mit dem Handel", sagte sie am Dienstag in Berlin vor dem Beginn des eintägigen Treffens. Es gehe darum, dass sie ihre Produkte zu einem für sie fairen Preis absetzen könnten.

Textgröße ändern:

Lemke sowie Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) haben im Vorfeld der Grünen Woche für Dienstag zu einem ganztägigen Agrarkongress eingeladen. Es geht um "natürlichen Klimaschutz und Klimaanpassung in Partnerschaft mit der Landwirtschaft". Lemke und Özdemir wollen "Lösungsansätze für eine nachhaltige und damit zukunftsfähige Landwirtschaft" präsentieren.

An dem Kongress nehmen unter anderen auch der Präsident des Landesbauernverbands Brandenburg, Henrik Wendorff, die Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Xenia Brand, und der Präsident des Umweltbundesamtes, Dirk Messner, teil.

Lemke sagte, es gehe um einen konstruktiven Austausch und einen "an der Praxis orientierten Dialog" sowie letztlich um die Zukunft von 260.000 landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland. Über die Jahre seien in der Landwirtschaftspolitik falsche Anreize gesetzt worden und es "galt Masse statt Qualität", sagte sie. Das spürten die Landwirtinnen und Landwirte nun "schmerzlich" bei den Boden- und Pachtpreisen.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Umfrage: Gut jeder Fünfte will sich im Urlaub digitale Auszeit nehmen

Gut jeder Fünfte, der in diesem Jahr einen Sommerurlaub plant, will sich einer Umfrage zufolge währenddessen eine digitale Auszeit nehmen. Im Schnitt soll die bewusste Pause von digitalen Geräten knapp drei Tage dauern, wie der Digitalverband Bitkom am Freitag mitteilte. 13 Prozent planen allerdings nur einen Tag dafür ein. Mehr als eine Woche lang will nur ein Prozent verzichten.

Merz ruft 65 Jahre nach Mauerbau zu Einsatz für Demokratie auf

65 Jahre nach Beginn des Mauerbaus hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zur Verteidigung der Demokratie aufgerufen. "Die Lektion der Mauer bleibt: Freiheit und Demokratie sind nicht selbstverständlich. Wir müssen immer dafür kämpfen", schrieb Merz am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst X. Er wies zugleich darauf hin, dass die Menschen heute "in Frieden und Freiheit" leben könnten: Deutschland sei inzwischen länger vereint, als es durch die Mauer geteilt gewesen sei.

Ausgetrocknete Wasserstellen: Hitze wird auch für Wildtiere zur Gefahr

Wegen ausgetrockneter Wasserstellen und Teiche wird die Hitze in Deutschland auch für Wildtiere zur Gefahr. "Die Kombination aus extremer Hitze und anhaltender Trockenheit ist für viele Wildtiere eine lebensbedrohliche Herausforderung", erklärte Paulina Kuhn vom Deutschen Tierschutzbund am Donnerstag in Bonn. Wenn selbst im Wald natürliche Bäche, Teiche und kleine Wasserstellen austrockneten, fehle es den Tieren an Möglichkeiten zum Trinken und Abkühlen.

Autobahn bei Mannheim wird wegen ausgebrochener Schafherde gesperrt

Weil eine ausgebrochene Schafherde auf die Fahrbahn lief, ist die Autobahn 659 im Grenzgebiet von Hessen und Baden-Württemberg vorübergehend gesperrt worden. Schon vorher fuhr aber ein Auto in ein Schaf, wie die Polizei in Mannheim am Donnerstag mitteilte. Das Tier wurde bei dem Unfall tödlich verletzt, der Autofahrer blieb unverletzt. Am Wagen entstand Sachschaden.

Textgröße ändern: