Pallade Veneta - Krebsdiagnose von König Charles III.: Sohn Harry zu Besuch in London eingetroffen

Krebsdiagnose von König Charles III.: Sohn Harry zu Besuch in London eingetroffen


Krebsdiagnose von König Charles III.: Sohn Harry zu Besuch in London eingetroffen
Krebsdiagnose von König Charles III.: Sohn Harry zu Besuch in London eingetroffen / Foto: HENRY NICHOLLS - AFP

Weniger als 24 Stunden nach der Bekanntgabe der Krebsdiagnose des britischen Königs Charles III. ist dessen in den USA lebender Sohn Harry zu einem Besuch in London eingetroffen. Der mit der Königsfamilie zerstrittene Prinz landete Medienberichten zufolge am Dienstag am Hauptstadtflughafen Heathrow. Zwei schwarze Geländewagen seien von dort aus zur königlichen Residenz Clarence House gefahren, berichtete die britische Presseagentur PA. Dort zeigte sich auch der König erstmals seit Bekanntgabe seiner Erkrankung öffentlich.

Textgröße ändern:

Der Besuch des Prinzen dauerte den Medienberichten zufolge rund 50 Minuten. Danach verließen die Geländewagen demnach die königliche Residenz wieder. Kurz darauf fuhren auch der König selbst und seine Frau Camilla von Clarence House ab. Vom Rücksitz eines Autos winkte und lächelte der Monarch den Wartenden zu.

Laut PA fuhr das königliche Paar zum nahe gelegenen Buckingham Palast, um von dort aus nach Sandringham zu fliegen, einer königlichen Residenz im Osten Englands. Demnach hob rund zehn Minuten später ein Hubschrauber vom Buckingham Palast aus ab.

Am Montagabend hatte der Palast eine Krebserkrankung von Charles öffentlich gemacht. Beim jüngsten Krankenhausaufenthalt des Monarchen im Januar wegen einer gutartigen Vergrößerung der Prostata sei ein "gesondertes Problem" entdeckt worden, hieß es in einer Erklärung. Durch Tests sei eine "Form von Krebs" identifiziert worden. Demnach handelt es sich aber nicht um Prostatakrebs.

Den Angaben des Palastes zufolge habe Charles bereits mit der Behandlung begonnen und werde auf Anraten seiner Ärzte während dieser Zeit keine öffentlichen Aufgaben wahrnehmen. Die Staatsgeschäfte führe der 75-Jährige jedoch weiter. Im Hinblick auf seine Behandlung sei der König "sehr optimistisch", hieß es weiter.

Beobachter des Königshauses spekulieren, dass die Krebserkrankung die Annäherung zwischen Charles und seinem Sohn Harry beschleunigen könnte. Nach einem Zerwürfnis mit der Familie hatte sich Harry im April 2020 mit seiner Frau Meghan von den royalen Pflichten zurückgezogen. Das Paar lebt inzwischen mit seinen beiden kleinen Kindern in Kalifornien. In der Folge erhoben Harry und Meghan sowohl in einer Netflix-Serie als auch der Autobiografie des Prinzen eine Reihe von Anschuldigungen gegen die britisch Königsfamilie.

Zu einem Treffen zwischen Harry und seinem großen Bruder William wird es laut Berichten der PA während der Stippvisite des Prinzen in Großbritannien nicht kommen. Die Situation zwischen den Brüdern sei "sehr schwer zu heilen", sagte der Experte des britischen Königshauses, Richard Fitzwilliams, der Nachrichtenagentur AFP. William sei überzeugt, "dass das Vertrauen, die Grundlage jeder Beziehung, völlig zerstört ist", sagte auch Richard Kay, Journalist bei "Daily Mail".

Vor dem Buckingham Palast versammelten sich am Dienstag zahlreiche Menschen, um dem erkrankten König ihre Sympathie zu bekunden. Sie fühle mit dem Monarchen, sagte die 55-jährige Sarah Firisen. Die extra aus der nordenglischen Stadt Doncaster angereiste Rentnerin Sue Hazell sagte, sie fühle sich "leer", denn der König habe sich "wirklich ins Zeug gelegt".

Auch zahlreiche Staats- und Regierungschefs überbrachten Charles ihre Genesungswünsche. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wünschte dem britischen Staatsoberhaupt "ganz persönlich und im Namen meiner Landsleute baldige und vollständige" Genesung. Der Bundespräsident bezeichnete den 75-jährigen Monarchen, der im September 2022 nach dem Tod seiner Mutter Elizabeth II. den Thron bestiegen hatte, als einen "großen Freund Deutschlands".

"Glücklicherweise wurde die Krankheit frühzeitig erkannt", sagte der britische Premierminister Rishi Sunak dem Sender BBC. Dies könne theoretisch eine Heilung begünstigen. Er sei in regelmäßigem Kontakt mit Charles, die Kommunikation mit dem König werde wie gewohnt fortgesetzt.

Schon mit der Bekanntgabe des Grunds für seinen Krankenhausaufenthalt im Januar hatte Charles mit den Gepflogenheiten des britischen Königshauses gebrochen, Informationen zum Gesundheitszustand des Monarchen weitgehend geheim zu halten. Er wollte damit das Bewusstsein für Prostata-Leiden fördern, die bei Männern ab 50 häufig vorkommen.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Bekannter Schweizer Soziologe Jean Ziegler ist tot

Der bekannte Schweizer Soziologe Jean Ziegler ist tot. Ziegler starb im Alter von 92 Jahren an den Folgen einer Parkinson-Erkrankung, wie seine Familie am Mittwoch der Nachrichtenagentur Keystone-ATS mitteilte. Der Professor an der Universität Genf hatte sich als Kapitalismus-Kritiker einen Namen gemacht und war eine Galionsfigur der Linken. Neben seiner Lehrtätigkeit war Ziegler Schriftsteller, Abgeordneter im Parlament in Bern und UNO-Diplomat gewesen.

Feuerwehr rettet Entenküken aus Kanalisation in Bremerhaven

Mit einem eineinhalbstündigen Rettungseinsatz sind mehrere Entenküken aus der Kanalisation in Bremerhaven gerettet worden. Die Entenkinder fielen am Mittwochnachmittag in der Innenstadt in einen Gully und konnten sich nicht mehr selbstständig befreien, wie die Polizei mitteilte.

Camino stößt bei Costa de Cobre in Peru auf hochgradiges Kupfer mit 76,2 m bei 0,88 % Cu, einschließlich 16,25 m bei 2,67 % Cu und 6,82 g/t Ag; alle fünf gemeldeten Bohrlöcher durchschneiden eine starke Kupfermineralisierung

VANCOUVER, BC / ACCESS Newswire / 10. Juni 2026 / Camino Minerals Corporation (TSXV:COR)(OTCID:CAMZF) („Camino" oder das „Unternehmen") freut sich, die Explorationsergebnisse aus Phase 2 der jüngsten Bohrkampagne bei seinem Projekt Costa de Cobre („Costa de Cobre" oder das „Projekt") (früher bekannt als „Los Chapitos"(1)) in Peru bekannt zu geben. Camino hat fünf Bohrlöcher entlang des Trendkorridors Diva fertiggestellt, wobei sich die Bohrarbeiten auf das Zielgebiet Adriana konzentrierten, mit dem Ziel, den bekannten mineralisierten Körper zu erweitern und das Verständnis für die Ausdehnung und Kontinuität des mineralisierten Systems zu verbessern. Die maximale Bohrlochtiefe betrug 260 Meter, und alle fünf Bohrlöcher durchteuften eine starke Kupfermineralisierung und erstreckten sich über eine Streichlänge von etwa 400 Metern.

Nicht nur beten und appellieren - Papst Leo XIV. trifft bei Spanien-Besuch Bad Bunny

Papst Leo XIV. nutzt seine Spanien-Reise nicht nur für Messen und eine Rede vor dem Parlament - das Oberhaupt der katholischen Kirche hatte auch eine kurze Begegnung mit Pop-Star Bad Bunny. "Ja, ich bestätige es", sagte Vatikan-Sprecher Matteo Bruni am Dienstag vor Reportern. Der Sänger aus Puerto Rico sei am Montag "mit seiner Familie und ein paar anderen Leuten" im Bernabeu-Stadion von Real Madrid gewesen und dort dem Papst begegnet.

Textgröße ändern: