Pallade Veneta - Britische Prinzessin Kate hat Krebs - Genesungswünsche aus aller Welt

Britische Prinzessin Kate hat Krebs - Genesungswünsche aus aller Welt


Britische Prinzessin Kate hat Krebs - Genesungswünsche aus aller Welt
Britische Prinzessin Kate hat Krebs - Genesungswünsche aus aller Welt / Foto: Handout - BBC STUDIOS/AFP

Schock-Nachricht aus London: Die britische Prinzessin Kate ist an Krebs erkrankt. Die 42-jährige Frau von Thronfolger Prinz William teilte am Freitagabend in einer Videobotschaft mit, die Krebserkrankung sei nach ihrer Bauch-Operation Mitte Januar entdeckt worden. Sie unterziehe sich nun einer Chemotherapie. Es gehe ihr aber "gut" und sie fühle sich schon wieder "kräftiger". Nach Bekanntgabe der Nachricht gingen in London Genesungswünsche aus aller Welt ein, darunter von Prinz Harry und seiner Frau Meghan.

Textgröße ändern:

Die Prinzessin von Wales sagte, bei ihrer Bauch-OP im Januar hätten die Ärzte noch keine Krebserkrankung vermutet. Die Operation sei "erfolgreich" verlaufen, bei Untersuchungen nach der OP sei dann aber Krebs entdeckt worden. Die Ärzte hätten ihr geraten, sich einer "vorbeugenden Chemotherapie" zu unterziehen "und ich befinde mich jetzt in der Anfangsphase dieser Behandlung". An welcher Art Krebs sie genau leidet, sagte sie nicht.

Prinzessin Catherine - allgemein nur Kate genannt - war am 9. Januar 42 Jahre alt geworden. Mit William, dem älteren Sohn von König Charles III., hat sie drei Kinder: den zehnjährigen George, die achtjährige Charlotte und den fünfjährigen Louis.

Kate sagte in dem Video, die zwei Monate seit ihrer OP seien für die ganze Familie eine "harte" Zeit und die Krebs-Diagnose sei ein "riesiger Schock" gewesen. Sie habe anschließend Zeit gebraucht, um ihren Kindern die Situation zu erklären "und ihnen zu versichern, dass ich wieder gesund werde". Die 42-Jährige bat darum, ihr nun bis zum Abschluss ihrer Behandlung "Zeit" zu geben und ihre "Privatsphäre" zu respektieren.

König Charles III. erklärte wenig später, er sei "stolz" auf Kate, die mit der Bekanntgabe ihrer Krebserkrankung "Mut" bewiesen habe. Der britische Premierminister Rishi Sunak wünschte der Prinzessin umgehend eine "vollständige und schnelle Genesung" und versicherte ihr die "Liebe und Unterstützung des ganzen Landes". Mit ihrem Gang an die Öffentlichkeit habe Kate "enormen Mut" bewiesen.

Auch der mit seiner Familie zerstrittene Prinz Harry und seine Frau Meghan wünschten ihrer Schwägerin unmittelbar nach Bekanntgabe der Nachricht "Gesundheit und Heilung". "Wir wünschen Kate und ihrer Familie Gesundheit und Heilung und hoffen, dass sie dies privat und in Ruhe tun können", hieß es in einer Erklärung des im US-Bundesstaat Kalifornien lebenden Paares.

Auch das Weiße Haus in Washington wünschte Kate eine vollständige Genesung. "Unsere Gedanken sind bei der Herzogin von Cambridge und ihrer Familie und ihren Freunden in dieser unglaublich schwierigen Zeit", sagte Sprecherin Karine Jean-Pierre. First Lady Jill Biden erklärte im Onlinedienst X: "Du bist mutig, und wir lieben dich."

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron pries auf X Kates "Widerstandsfähigkeit". Er und seine Frau Brigitte wünschten der Prinzessin "eine vollständige Genesung". "Ihre Stärke und Ihr Durchhaltevermögen inspirieren uns alle", schrieb Macron.

Kate war seit Weihnachten nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden. Am 16. Januar war sie dann in der Privatklinik The London Clinic am Bauch operiert und anschließend zwei Wochen lang dort behandelt worden. Der Buckingham-Palast hatte damals keine näheren Angaben zu dem Eingriff gemacht. Seitdem wurde in Großbritannien viel über Kates Gesundheitszustand spekuliert.

Vor fast zwei Wochen hatte die Veröffentlichung des ersten offiziellen Fotos von Kate seit ihrem Krankenhausaufenthalt für Aufsehen gesorgt. Es stellte sich heraus, dass das Bild der Prinzessin mit ihren drei Kindern in privater Atmosphäre nachträglich bearbeitet worden war. Die 42-Jährige entschuldigte sich daraufhin "für jegliche Verwirrung" und erklärte: "Wie viele Amateur-Fotografen experimentiere ich manchmal mit Bildbearbeitung." Der Vorfall heizte die Spekulationen über den Gesundheitszustand der Prinzessin von Wales zusätzlich an.

Prinzessin Kate gehört zu den beliebtesten und meist fotografierten Mitgliedern der britischen Royals. Sie tritt häufig an der Seite ihres Mannes William auf, hat aber zunehmend auch eigene Verpflichtungen als Repräsentantin des Königshauses.

Erst Anfang Februar hatte der Buckingham-Palast bekanntgegeben, dass König Charles III. an Krebs erkrankt ist. Die Krebserkrankung war bei einem Krankenhausaufenthalt des 75-jährigen Monarchen im Januar wegen einer gutartigen Vergrößerung der Prostata entdeckt worden. Laut Palast handelt es sich nicht um Prostata-Krebs. Charles begann eine Therapie und lässt seine öffentlichen Verpflichtungen derzeit ruhen.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Tausende Fans nehmen Abschied von Rocksängerin Bonnie Tyler

Gut einen Monat nach dem Tod von Rocksängerin Bonnie Tyler haben Fans und Einwohner ihrer walisischen Heimatstadt Mumbles nahe Swansea der Musikerin die letzte Ehre erwiesen. Tausende Menschen säumten die Straßen, während ein Leichenwagen am Samstag Tylers Sarg durch die Stadt zu ihrem früheren Wohnhaus gefahren wurde. Die Menge brach in Applaus aus und sang Tylers Hit "Total Eclipse of the Heart", Fans warfen Blumen auf den Leichenwagen.

Umfrage: Gut jeder Fünfte will sich im Urlaub digitale Auszeit nehmen

Gut jeder Fünfte, der in diesem Jahr einen Sommerurlaub plant, will sich einer Umfrage zufolge währenddessen eine digitale Auszeit nehmen. Im Schnitt soll die bewusste Pause von digitalen Geräten knapp drei Tage dauern, wie der Digitalverband Bitkom am Freitag mitteilte. 13 Prozent planen allerdings nur einen Tag dafür ein. Mehr als eine Woche lang will nur ein Prozent verzichten.

Merz ruft 65 Jahre nach Mauerbau zu Einsatz für Demokratie auf

65 Jahre nach Beginn des Mauerbaus hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zur Verteidigung der Demokratie aufgerufen. "Die Lektion der Mauer bleibt: Freiheit und Demokratie sind nicht selbstverständlich. Wir müssen immer dafür kämpfen", schrieb Merz am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst X. Er wies zugleich darauf hin, dass die Menschen heute "in Frieden und Freiheit" leben könnten: Deutschland sei inzwischen länger vereint, als es durch die Mauer geteilt gewesen sei.

Ausgetrocknete Wasserstellen: Hitze wird auch für Wildtiere zur Gefahr

Wegen ausgetrockneter Wasserstellen und Teiche wird die Hitze in Deutschland auch für Wildtiere zur Gefahr. "Die Kombination aus extremer Hitze und anhaltender Trockenheit ist für viele Wildtiere eine lebensbedrohliche Herausforderung", erklärte Paulina Kuhn vom Deutschen Tierschutzbund am Donnerstag in Bonn. Wenn selbst im Wald natürliche Bäche, Teiche und kleine Wasserstellen austrockneten, fehle es den Tieren an Möglichkeiten zum Trinken und Abkühlen.

Textgröße ändern: