Pallade Veneta - Kalifornien verbietet Lachsfang für das zweite Jahr in Folge

Kalifornien verbietet Lachsfang für das zweite Jahr in Folge


Kalifornien verbietet Lachsfang für das zweite Jahr in Folge
Kalifornien verbietet Lachsfang für das zweite Jahr in Folge / Foto: Patrick T. FALLON - AFP/Archiv

An den Küsten Kaliforniens darf ein weiteres Jahr kein Lachs gefangen werden. Nach mehreren dramatischen Dürrejahren seien die Konditionen zuletzt wieder deutlich besser, erklärte Charlton Bonham vom kalifornischen Umweltamt CDFW. Doch "die Lachse, die von diesen Bedingungen profitieren, werden voraussichtlich nicht vor 2026 oder 2027 nach Kalifornien zurückkehren".

Textgröße ändern:

Der Südwesten der USA hatte in den vergangenen 20 Jahren unter chronischen Dürren gelitten, die auch auf den Klimawandel zurückzuführen sind. Dadurch sanken die Flusspegel und die mittlere Wassertemperatur stieg. Hinzu kommen zahlreiche Dämme entlang der Flussläufe. Den Lachsen wird so der Weg zu ihren Laichplätzen erschwert und der Nachwuchs verendet häufig, bevor er wieder das Meer erreicht.

2023 wurden im oberen Teil des Sacramento River, dem wichtigsten Fortpflanzungsort des Chinook-Lachses, nur 6100 Tiere gezählt. Zwischen 1996 und 2005 waren es jährlich mehr als 175.000.

Der Fischereisektor prangert ein schlechtes Wassermanagement an. Nicht nur die Dürre sei an der verheerenden Situation schuld, sondern auch die zunehmende Wasserentnahme für die Landwirtschaft, sagte Scott Artis vom Fischereiverband Golden State Salmon. Die kalifornische Lachsfischerei verbucht in einem normalen Jahr rund 1,4 Milliarden Dollar Umsatz und beschäftigt 23.000 Menschen.

Der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, erklärte am Donnerstag, er habe die Regierung in Washington um weitere Hilfen gebeten habe, um die Fischer für ihre Ausfälle zu kompensieren. Für die vergangene Saison waren über 20 Millionen Dollar bereitgestellt worden, ein Betrag, den die Industrie als bei Weitem nicht ausreichend ansieht.

F.Dodaro--PV

Empfohlen

Palast: Charles III. wird sich auf Karibikreise "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen

Der britische König Charles III. will sich bei seiner bevorstehenden Reise in die Karibik nach Angaben eines Sprechers den "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen. Der Buckingham-Palast erklärte am Freitag, Charles habe sich dafür eingesetzt, die "Fehler der Vergangenheit" und "bestehende Ungleichheiten" anzuerkennen und werde sein Engagement für diesen Prozess auf der Reise bekräftigen.

Festakt mit Steinmeier und Merz zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen

Mit einem Festakt wird am Samstag (12.00 Uhr) in Bremen der Tag der Deutschen Einheit begangen. Zuvor findet ein ökumenischer Gottesdienst statt. Als Gäste werden unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Kanzler Friedrich Merz (beide CDU) erwartet. Die Festrede wird Steinmeier halten.

Feierlichkeiten zu Tag der Deutschen Einheit beginnen in Bremen

In Bremen beginnen am Freitag (16.00 Uhr) die dreitägigen Feierlichkeiten zum diesjährigen Tag der Deutschen Einheit. Bis zum Sonntag gibt es in der Bremer Innenstadt und an der Weser ein Bürgerfest mit Musik, Theater und Diskussionsrunden auf mehr als hundert Bühnen. Ein musikalischer Höhepunkt ist der Auftritt der Fantastischen Vier am Samstagabend. Auf einer Ländermeile präsentieren sich die 15 anderen Bundesländer.

Ärger um Pferdeschwanz: Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen Airline vor

Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen eine norwegische Fluggesellschaft vor, weil sie mit dem für ihn zwischenzeitlich typischen Pferdeschwanz Werbung gemacht hat. Die Beschwerde gegen die Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle betreffe die "widerrechtliche Nutzung von Haalands Erkennungszeichen bei ihrer Werbung für Flugtickets während der Fußball-Weltmeisterschaft" im Sommer, teilte Haalands Anwalt Thomas Hagen am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit. Worum genau es bei der Anzeige geht, erklärte er nicht.

Textgröße ändern: