Pallade Veneta - Griechenland verbietet nach Seuchenausbruch Transport von Schafen und Ziegen

Griechenland verbietet nach Seuchenausbruch Transport von Schafen und Ziegen


Griechenland verbietet nach Seuchenausbruch Transport von Schafen und Ziegen
Griechenland verbietet nach Seuchenausbruch Transport von Schafen und Ziegen / Foto: ROB ENGELAAR - ANP/AFP/Archiv

Das griechische Landwirtschaftsministerium hat nach einem Seuchenausbruch den Transport von Schafen und Ziegen im Land verboten. "Die Verbringung von Schafen und Ziegen zu Zucht-, Mast- und Schlachtzwecken ist im ganzen Land untersagt", teilte das Ministerium am Montag mit. Die sogenannte Pest der kleinen Wiederkäuer (PPR) war erstmals am 11. Juli in der Nähe der Stadt Kalambaka in der zentralen Region Thessalien festgestellt worden.

Textgröße ändern:

Auch in der Region von Larissa, der Hauptstadt Thessaliens, und in der Nähe von Korinth auf dem weiter südlich gelegenen Peleponnes seien befallene Tiere entdeckt worden, teilte das Ministerium weiter mit. Tiermediziner hätten die Infektionswege nachverfolgt und festgestellt, dass die Krankheit über Tiere, die aus dem Ausland importiert worden seien, nach Griechenland gekommen sei. Befallene Tiere konnten demnach gekeult werden, bevor Symptome der Krankheit auftraten.

Mehr als 9000 Schafe und Ziegen sollen insgesamt notgeschlachtet werden. Im Zentralgriechenland seien seit dem Ausbruch vor mehr als zwei Wochen bereits 7000 Tiere getötet worden, hieß es weiter. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass Schafe teilweise lebendig begraben wurden. Ein verantwortlicher Beamter des Veterinäramtes wurde entlassen.

Genauere Angaben zum Herkunftsland der Krankheit machte das Ministerium nicht. Griechenland importiert vor allem Schafe und Ziegen aus Rumänien, der Türkei und Albanien, nachdem verheerende Überschwemmungen im vergangenen Jahr die Bestände stark dezimierten, wie die Behörde erklärte.

PPR ist für Schafe und Ziegen hoch ansteckend, überträgt sich jedoch nicht auf den Menschen. Auch der Verzehr von Fleisch und pasteurisierter Milch infizierter Tiere gilt als unbedenklich.

S.Urciuoli--PV

Empfohlen

Deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen: ADAC warnt vor Staus an Osterfeiertagen

Der ADAC hat vor zahlreichen Staus auf den Autobahnen an den Osterfeiertagen gewarnt. Es sei mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen, teilte der Verkehrsklub am Montag mit. In zwölf Bundesländern seien bereits Ferien, nun kämen noch Sachsen, Thüringen und das Saarland hinzu. Besonders staubetroffen seien die Strecken von und zu den Küsten sowie in die Wintersportgebiete in den Alpen.

Deutschland Gastgeber nächster Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten

Deutschland ist Gastgeber der nächsten UN-Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten. "Wir freuen uns sehr, dass die Vertragsstaaten auf unsere Initiative hin beschlossen haben, die nächste Vertragsstaatenkonferenz 2029 in Bonn abzuhalten", erklärte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) am Montag in Berlin. Zum Abschluss der aktuellen UN-Konferenz im brasilianischen Campo Verde waren am Sonntag auch strengere Schutzvorschriften für 40 weitere wandernde Tierarten beschlossen worden.

Wal liegt weiter in Wismarer Bucht - Chancen werden laut Expertin nicht besser

Der in der Ostsee verirrte und nun in der Wismarer Bucht liegende Buckelwal zeigt nur noch wenige Reaktionen. "Die Überlebenschancen werden leider nicht besser", sagte Greenpeace-Expertin Franziska Saalmann am Montag im ZDF-"Morgenmagazin" nach einer Beobachtung des Wals von einem Schiff der Wasserschutzpolizei.

Drama um Wal in der Ostsee: Tier in Wismarer Bucht erneut gestrandet

Das Drama um den Buckelwal in der Ostsee geht weiter: Nachdem sich das Tier am Freitag nach Tagen auf einer Sandbank vor Schleswig-Holstein freigeschwommen hatte, wurde es am Samstag in der Wismarer Bucht entdeckt. Dort ist es nach Angaben des Umweltministeriums von Mecklenburg-Vorpommern und der Umweltschutzorganisation Greenpeace erneut in flachem Gewässer gestrandet.

Textgröße ändern: