Pallade Veneta - ABBA-Botschaft an Trump: Hör auf, unsere Songs zu spielen

ABBA-Botschaft an Trump: Hör auf, unsere Songs zu spielen


ABBA-Botschaft an Trump: Hör auf, unsere Songs zu spielen
ABBA-Botschaft an Trump: Hör auf, unsere Songs zu spielen / Foto: Jonathan NACKSTRAND - AFP/Archiv

Die Plattenfirma von ABBA hat den US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump aufgefordert, die zahlreichen Hits der schwedischen Kultband nicht mehr bei seinen Wahlkampfveranstaltungen zu verwenden. Universal Music in Schweden teilte der Nachrichtenagentur AFP in einer E-Mail mit, auf Videos sei zu sehen, dass die Musik von ABBA bei mindestens einer Wahlkampfveranstaltung des rechtspopulistischen Ex-Präsidenten gespielt worden sei. "Wir haben verlangt, dass es heruntergenommen und entfernt wird", hieß es über das Material.

Textgröße ändern:

Die Plattenfirma hob hervor, dass sie nicht um Erlaubnis für die Nutzung der ABBA-Songs gebeten worden sei. Daher habe Trump auch "keine Erlaubnis oder Lizenz" dafür.

Die Zeitung "Svenska Dagbladet" berichtete, einer ihrer Reporter sei im Juli bei einer Wahlkampfveranstaltung von Trump im US-Bundesstaat Minnesota gewesen, wo viele schwedische Einwanderer leben. Dort sei der ABBA-Hit "The Winner Takes it All" gespielt worden. Danach sei ein zehnminütiges Video auf einer Großleinwand gezeigt worden, das die Band zweigt, wie sie in ihren Glanzzeiten weltbekannte Songs wie "Money, Money, Money" und "Dancing Queen" spielt.

Vor der schwedischen Kultband hatten schon einige andere Künstler Trump untersagt, ihre Musik zu verwenden, darunter Bruce Springsteen, Neil Young, Celine Dion und die Rolling Stones.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Massive Sicherheitsvorkehrungen zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Italien

Unmittelbar vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele sind in Italien die Sicherheitsvorkehrungen nochmals verschärft worden. Unter anderem waren am Freitag auf den Straßen von Mailand gepanzerte Fahrzeuge zu sehen. In der Metropole und drei weiteren Orten Norditaliens soll am Abend parallel die große Eröffnungszeremonie für die Spiele stattfinden. Im Vorfeld rief der Papst zur "Olympischen Waffenruhe" auf.

Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen

Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die Sorge geäußert, die Interessen des iranischen Volkes könnten bei den Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran am Freitag im Oman geopfert werden. "Das Volk hat in diesen Verhandlungen keinen Vertreter, und seine Interessen werden nie berücksichtigt", sagte Panahi am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Das iranische Volk könne "leicht" geopfert werden.

Stadtameisen bei Futter weniger wählerisch - Hinweis für Stresspegel

Stadtameisen sind beim Futter weniger wählerisch als ihre Artgenossen auf dem Land. Dass sich Ameisen in Großstädten mit verdünnter Nahrung begnügen, könnte Forschern zufolge ein möglicher Hinweis für Stress in städtischen Ökosystemen sein, wie die Freie Universität Berlin am Donnerstag berichtete.

Opfer unter Drogen gesetzt? Sohn von Mette-Marit weist Vorwürfe zurück

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen hat Marius Borg Hoiby Vorwürfe zurückgewiesen, dass er andere Menschen ohne deren Wissen unter Drogen gesetzt habe. Er habe "noch nie jemanden unter Drogen gesetzt - so weit ich weiß", sagte der 29-Jährige am Donnerstag vor Gericht. Zuvor hatte eine der von ihm mutmaßlich vergewaltigten Frauen die Überzeugung geäußert, dass ihr ohne ihr Wissen Drogen verabreicht worden waren.

Textgröße ändern: