Pallade Veneta - Goldener Löwe in Venedig für Pedro Almodóvars Film "The Room Next Door"

Goldener Löwe in Venedig für Pedro Almodóvars Film "The Room Next Door"


Goldener Löwe in Venedig für Pedro Almodóvars Film "The Room Next Door"
Goldener Löwe in Venedig für Pedro Almodóvars Film "The Room Next Door" / Foto: Alberto PIZZOLI - AFP

Der spanische Kult-Regisseur Pedro Almodóvar ist beim Filmfestival in Venedig für sein Beziehungsdrama "The Room Next Door" mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet worden. Der 74-Jährige nahm den Hauptpreis des renommierten Festivals am Lido am Samstagabend entgegen. "The Room Next Door" ist der erste auf Englisch gedrehte Film des Spaniers, die beiden Oscar-Preisträgerinnen Tilda Swinton und Julianne Moore übernahmen die Hauptrollen.

Textgröße ändern:

Almodóvar ist seit Jahrzehnten mit Filmen wie "Alles über meine Mutter" oder "Volver - Zurückkehren" erfolgreich. Fünf Jahre vor seinem Goldenen Löwen für "The Room Next Door" war er beim Filmfestival in Venedig bereits für sein Lebenswerk geehrt worden.

Als beste Hauptdarstellerin wurde am Samstag die US-australische Hollywood-Schauspielerin Nicole Kidman für ihre Rolle in dem Erotik-Thriller "Babygirl" ausgezeichnet. Die 57-Jährige konnte den Preis allerdings nicht selbst entgegennehmen.

In einer auf der Bühne verlesenen Nachricht der Oscar-Preisträgerin hieß es: "Ich habe kurz nach meiner Ankunft in Venedig vom Tod meiner Mutter Janelle Kidman erfahren. Ich stehe unter Schock und muss bei meiner Familie sein." Den Preis widmete die Schauspielerin ihrer Mutter.

Den Preis als bester Hauptdarsteller bekam der französische Schauspieler Vincent Lindon für seine Rolle in "Jouer avec le feu" ("The Quiet Son"). In dem Film des Regie-Duos Delphine und Muriel Coulin spielt er einen alleinerziehenden Vater, der seinen Sohn vor dem Einfluss einer rechtsextremen Gruppe bewahren will. Es ist Lindons erste Auszeichnung beim Filmfestival von Venedig in seiner vier Jahrzehnte währenden Karriere.

O.Merendino--PV

Empfohlen

Palast: Charles III. wird sich auf Karibikreise "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen

Der britische König Charles III. will sich bei seiner bevorstehenden Reise in die Karibik nach Angaben eines Sprechers den "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen. Der Buckingham-Palast erklärte am Freitag, Charles habe sich dafür eingesetzt, die "Fehler der Vergangenheit" und "bestehende Ungleichheiten" anzuerkennen und werde sein Engagement für diesen Prozess auf der Reise bekräftigen.

Festakt mit Steinmeier und Merz zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen

Mit einem Festakt wird am Samstag (12.00 Uhr) in Bremen der Tag der Deutschen Einheit begangen. Zuvor findet ein ökumenischer Gottesdienst statt. Als Gäste werden unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Kanzler Friedrich Merz (beide CDU) erwartet. Die Festrede wird Steinmeier halten.

Feierlichkeiten zu Tag der Deutschen Einheit beginnen in Bremen

In Bremen beginnen am Freitag (16.00 Uhr) die dreitägigen Feierlichkeiten zum diesjährigen Tag der Deutschen Einheit. Bis zum Sonntag gibt es in der Bremer Innenstadt und an der Weser ein Bürgerfest mit Musik, Theater und Diskussionsrunden auf mehr als hundert Bühnen. Ein musikalischer Höhepunkt ist der Auftritt der Fantastischen Vier am Samstagabend. Auf einer Ländermeile präsentieren sich die 15 anderen Bundesländer.

Ärger um Pferdeschwanz: Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen Airline vor

Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen eine norwegische Fluggesellschaft vor, weil sie mit dem für ihn zwischenzeitlich typischen Pferdeschwanz Werbung gemacht hat. Die Beschwerde gegen die Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle betreffe die "widerrechtliche Nutzung von Haalands Erkennungszeichen bei ihrer Werbung für Flugtickets während der Fußball-Weltmeisterschaft" im Sommer, teilte Haalands Anwalt Thomas Hagen am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit. Worum genau es bei der Anzeige geht, erklärte er nicht.

Textgröße ändern: