Pallade Veneta - Paralympische Spiele in Paris mit großer Party und viel Lob beendet

Paralympische Spiele in Paris mit großer Party und viel Lob beendet


Paralympische Spiele in Paris mit großer Party und viel Lob beendet
Paralympische Spiele in Paris mit großer Party und viel Lob beendet / Foto: GEOFFROY VAN DER HASSELT - AFP

Mit einer bunten Zeremonie sind am Sonntagabend in Paris die Paralympics zu Ende gegangen. Mit dem Erlöschen der Paralympischen Flamme endete am Sonntagabend die insgesamt sechswöchige Olympia-Zeit in der französischen Hauptstadt. Trotz strömenden Regens herrschte im Stade de France ausgelassene Stimmung. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron dankte den Organisatoren und Teilnehmern im Onlinedienst X: "Die Flamme, die Ihr in jedem von uns entzündet habt, wird unser Leben weiter erhellen."

Textgröße ändern:

"Die Erinnerungen an diesen historischen Sommer werden uns für immer bleiben", sagte bei der Abschlussfeier auch Organisationschef Tony Estanguet. Einige Kilometer vom Stadion entfernt wurde im Jardin des Tuileries die Paralympische Flamme gelöscht, die dort zur Freude tausender Schaulustiger allabendlich von einem Ballon in den Nachthimmel getragen worden war.

Unter dem Motto "Paris ist eine Party" verwandelte sich das Stade de France in der Pariser Vorstadt Saint-Denis zu einem riesigen Dancefloor. Elektro-Pop-Pionier Jean-Michel Jarre und 23 andere bekannte Künstler sorgten für die Musik.

Wie auch schon die spektakuläre Olympia-Eröffnungsfeier fand auch der Abschluss der Paralympics in strömenden Regen statt. Dies tat der Laune der mehr als 60.000 Zuschauer und der Athletinnen und Athleten im Stadion aber keinen Abbruch.

Die deutsche Fahne trugen die Schwimmerin Elena Semechin und der Fechter Maurice Schmidt in die Arena. Das deutsche Paralympics-Team hatte in Paris 49 Medaillen geholt und belegte beim Medaillenspiegel Rang elf. Auf dem ersten Platz landete zum sechsten Mal in Folge China mit 220 Medaillen, Gastgeber Frankreich belegte im Medaillenspiegel Rang acht.

In Paris hatten am 26. Juli die Olympischen Sommerspiele begonnen, sie dauerten bis zum 11. August. Anschließend begannen am 28. August die Wettkämpfe der Sportlerinnen und Sportler mit Beeinträchtigungen, die nun ebenfalls endeten.

Mit Eröffnungsfeiern, die nicht in einem Stadion, sondern vor spektakulären Kulissen im Herzen von Paris stattgefunden hatten, hatte die französische Hauptstadt neue Maßstäbe gesetzt. Auch die Wettkämpfe der Olympischen und Paralympischen Spiele fanden vor Sehenswürdigkeiten wie dem Eiffel-Turm, dem Grand Palais oder der place de la Concorde statt.

Für beide Sportereignisse zusammengenommen wurden 12,1 Millionen Tickets verkauft. Der bisherige Rekord hatte den Organisatoren zufolge bei elf Millionen Eintritten gelegen.

"Paris 2024 ist ganz einfach der neue Maßstab für die Paralympischen Spiele in jeder Hinsicht", sagte der Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees, Andrew Parsons. Es seien "rekordbrechende" Tage gewesen, "die spektakulärsten Paralympischen Spiele aller Zeiten".

Die nächsten Olympischen und Paralympischen Sommerspiele finden 2028 in Los Angeles statt. Die Bürgermeisterin der kalifornischen Stadt, Karen Bass, nahm am Sonntagabend mit der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo an der Abschlussfeier teil.

Präsident Macron drückte seinen Stolz auf die gelungenen Paralympics mit mehreren Posts bei X aus. Es habe "so viele gemeinsam geteilte Emotionen" gegeben, schrieb Macron und bedankte sich bei den Künstlern, Freiwilligen und anderen Teilnehmern der Abschlussfeier und bei "allen Franzosen". "Welch ein Stolz!", fügte der Staatschef hinzu und schloss mit den Worten: "Los Angeles, Ihr seid dran."

A.Saggese--PV

Empfohlen

In Ostsee festliegender Buckelwal: Experten gehen von entscheidender Phase aus

Der Kampf um das Leben des vor der Ostseeküste bei Wismar liegenden Buckelwals ist in eine womöglich kritische Phase getreten. Die Experten sprachen am Montag von entscheidenden Stunden für das zunehmend geschwächte Tier, dessen Schicksal seit rund einer Woche die Menschen bewegt. Steigende Wasserstände sollten dem Wal demnach nochmals Chancen eröffnen, sich aus eigener Kraft wieder in tieferes Wasser zu begeben.

Deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen: ADAC warnt vor Staus an Osterfeiertagen

Der ADAC hat vor zahlreichen Staus auf den Autobahnen an den Osterfeiertagen gewarnt. Es sei mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen, teilte der Verkehrsklub am Montag mit. In zwölf Bundesländern seien bereits Ferien, nun kämen noch Sachsen, Thüringen und das Saarland hinzu. Besonders staubetroffen seien die Strecken von und zu den Küsten sowie in die Wintersportgebiete in den Alpen.

Deutschland Gastgeber nächster Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten

Deutschland ist Gastgeber der nächsten UN-Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten. "Wir freuen uns sehr, dass die Vertragsstaaten auf unsere Initiative hin beschlossen haben, die nächste Vertragsstaatenkonferenz 2029 in Bonn abzuhalten", erklärte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) am Montag in Berlin. Zum Abschluss der aktuellen UN-Konferenz im brasilianischen Campo Verde waren am Sonntag auch strengere Schutzvorschriften für 40 weitere wandernde Tierarten beschlossen worden.

Wal liegt weiter in Wismarer Bucht - Chancen werden laut Expertin nicht besser

Der in der Ostsee verirrte und nun in der Wismarer Bucht liegende Buckelwal zeigt nur noch wenige Reaktionen. "Die Überlebenschancen werden leider nicht besser", sagte Greenpeace-Expertin Franziska Saalmann am Montag im ZDF-"Morgenmagazin" nach einer Beobachtung des Wals von einem Schiff der Wasserschutzpolizei.

Textgröße ändern: