Pallade Veneta - Ein Elefant vergisst nie: Studie bestätigt sprichwörtliches Elefantengedächtnis

Ein Elefant vergisst nie: Studie bestätigt sprichwörtliches Elefantengedächtnis


Ein Elefant vergisst nie: Studie bestätigt sprichwörtliches Elefantengedächtnis
Ein Elefant vergisst nie: Studie bestätigt sprichwörtliches Elefantengedächtnis / Foto: JOE KLAMAR - AFP/Archiv

Ein Elefant vergisst nie: Eine Studie hat nun erneut das sprichwörtliche Elefantengedächtnis bestätigt. Zwar sind die Ergebnisse des Experiments mit lediglich zwei Tieren nur vorläufig, wie die Universität Kiel am Dienstag berichtete. Sie zeigen demnach aber, dass Elefanten zumindest den Geruch ihrer früheren Pflegerinnen und Pfleger noch nach langer Zeit erkennen können.

Textgröße ändern:

Tatsächlich ist bereits bekannt, dass die Rüsseltiere sich noch nach Jahrzehnten an früher aufgesuchte Wasserstellen erinnern. Auch Artgenossen, denen sie lange nicht begegnet sind, erkennen sie oft wieder. Die Kieler Studie untersuchte demnach nun erstmals, ob Elefanten sich nach langer Zeit auch an Individuen einer anderen Art erinnern können.

Zwei Elefantenkühe, die vor 13 Jahren aus dem Berliner Zoo in den Serengeti-Park im niedersächsischen Hodenhagen umgezogen waren, standen im Mittelpunkt des Experiments. Dabei konfrontierten die Forscher die beiden afrikanischen Elefanten unter anderem mit getragenen T-Shirts und einem lebensgroßen Abzug ihrer früheren Berliner Pfleger sowie mit Reizen einer den Elefanten unbekannten Person.

Tatsächlich interessierten sich die Elefanten am meisten für die Gerüche ihrer ehemaligen Pfleger. Bei den Porträtfotos und Tonaufnahmen gab es hingegen keine signifikanten Unterschiede zwischen bekannten und unbekannten Personen.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

In Ostsee festliegender Buckelwal: Experten gehen von entscheidender Phase aus

Der Kampf um das Leben des vor der Ostseeküste bei Wismar liegenden Buckelwals ist in eine womöglich kritische Phase getreten. Die Experten sprachen am Montag von entscheidenden Stunden für das zunehmend geschwächte Tier, dessen Schicksal seit rund einer Woche die Menschen bewegt. Steigende Wasserstände sollten dem Wal demnach nochmals Chancen eröffnen, sich aus eigener Kraft wieder in tieferes Wasser zu begeben.

Deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen: ADAC warnt vor Staus an Osterfeiertagen

Der ADAC hat vor zahlreichen Staus auf den Autobahnen an den Osterfeiertagen gewarnt. Es sei mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen, teilte der Verkehrsklub am Montag mit. In zwölf Bundesländern seien bereits Ferien, nun kämen noch Sachsen, Thüringen und das Saarland hinzu. Besonders staubetroffen seien die Strecken von und zu den Küsten sowie in die Wintersportgebiete in den Alpen.

Deutschland Gastgeber nächster Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten

Deutschland ist Gastgeber der nächsten UN-Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten. "Wir freuen uns sehr, dass die Vertragsstaaten auf unsere Initiative hin beschlossen haben, die nächste Vertragsstaatenkonferenz 2029 in Bonn abzuhalten", erklärte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) am Montag in Berlin. Zum Abschluss der aktuellen UN-Konferenz im brasilianischen Campo Verde waren am Sonntag auch strengere Schutzvorschriften für 40 weitere wandernde Tierarten beschlossen worden.

Wal liegt weiter in Wismarer Bucht - Chancen werden laut Expertin nicht besser

Der in der Ostsee verirrte und nun in der Wismarer Bucht liegende Buckelwal zeigt nur noch wenige Reaktionen. "Die Überlebenschancen werden leider nicht besser", sagte Greenpeace-Expertin Franziska Saalmann am Montag im ZDF-"Morgenmagazin" nach einer Beobachtung des Wals von einem Schiff der Wasserschutzpolizei.

Textgröße ändern: