Pallade Veneta - Prozess wegen Sexhandels gegen US-Rapper Sean Combs soll am 5. Mai starten

Prozess wegen Sexhandels gegen US-Rapper Sean Combs soll am 5. Mai starten


Prozess wegen Sexhandels gegen US-Rapper Sean Combs soll am 5. Mai starten
Prozess wegen Sexhandels gegen US-Rapper Sean Combs soll am 5. Mai starten / Foto: Angela WEISS - AFP/Archiv

Der Prozess gegen den wegen Sexhandels und anderer schwerer Straftaten angeklagten US-Rapper Sean "Diddy" Combs soll am 5. Mai 2025 starten. Bis dahin bleibe Combs in Untersuchungshaft, sagte Richter Arun Subramanian in einer Anhörung am Donnerstag und gab an, dass Combs Anwälte keine weiteren Anträge auf Freilassung gestellt hätten. Zuvor war eine Freilassung des 54-Jährigen gegen Kaution zwei Mal abgelehnt worden.

Textgröße ändern:

Der Rapper kam in hellem Hemd und Hose in den Gerichtssaal. Dort grüßte er seine Mutter und seine Kinder, die der Anhörung beiwohnten.

Staatsanwältin Emily Johnson sagte, es gebe immernoch Beweise, die zu überprüfen seien. Im März seien 96 elektronische Geräte beschlagnahmt worden, fuhr sie fort. Weitere Anklagen seien möglich.

Combs war Mitte September in New York festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, Frauen sexuell missbraucht und mit Drohungen und Gewalt zur Teilnahme an drogengeschwängerten Sex-Partys genötigt zu haben. Combs weist alle Vorwürfe zurück.

Die Vorwürfe gegen Combs waren aufgekommen, nachdem seine Ex-Freundin, die Sängerin Casandra "Cassie" Ventura, den Musiker im vergangenen Jahr wegen jahrelanger Misshandlungen sowie Vergewaltigung verklagt hatte. Kurz darauf einigten sich beide auf einen Vergleich.

Seither haben mehrere weitere Frauen Combs wegen sexueller Gewalt verklagt. Im März durchsuchten bewaffnete Polizisten seine Villen in Miami und Los Angeles. Mehr als 100 mutmaßliche Opfer haben laut Anwalt Tony Buzbee zudem Anfang des Monats angekündigt, gegen Combs zivilrechtlich wegen Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexueller Ausbeutung vorgehen zu wollen.

Der unter den Künstlernamen Puff Daddy, P. Diddy und Diddy bekannte Combs war in den 90er Jahren zu einem der erfolgreichsten Hip-Hop-Musiker der Welt aufgestiegen. Der dreifache Gewinner des US-Musikpreises Grammy ist auch als Musikproduzent und Geschäftsmann erfolgreich.

C.Conti--PV

Empfohlen

In Ostsee festliegender Buckelwal: Experten gehen von entscheidender Phase aus

Der Kampf um das Leben des vor der Ostseeküste bei Wismar liegenden Buckelwals ist in eine womöglich kritische Phase getreten. Die Experten sprachen am Montag von entscheidenden Stunden für das zunehmend geschwächte Tier, dessen Schicksal seit rund einer Woche die Menschen bewegt. Steigende Wasserstände sollten dem Wal demnach nochmals Chancen eröffnen, sich aus eigener Kraft wieder in tieferes Wasser zu begeben.

Deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen: ADAC warnt vor Staus an Osterfeiertagen

Der ADAC hat vor zahlreichen Staus auf den Autobahnen an den Osterfeiertagen gewarnt. Es sei mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen, teilte der Verkehrsklub am Montag mit. In zwölf Bundesländern seien bereits Ferien, nun kämen noch Sachsen, Thüringen und das Saarland hinzu. Besonders staubetroffen seien die Strecken von und zu den Küsten sowie in die Wintersportgebiete in den Alpen.

Deutschland Gastgeber nächster Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten

Deutschland ist Gastgeber der nächsten UN-Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten. "Wir freuen uns sehr, dass die Vertragsstaaten auf unsere Initiative hin beschlossen haben, die nächste Vertragsstaatenkonferenz 2029 in Bonn abzuhalten", erklärte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) am Montag in Berlin. Zum Abschluss der aktuellen UN-Konferenz im brasilianischen Campo Verde waren am Sonntag auch strengere Schutzvorschriften für 40 weitere wandernde Tierarten beschlossen worden.

Wal liegt weiter in Wismarer Bucht - Chancen werden laut Expertin nicht besser

Der in der Ostsee verirrte und nun in der Wismarer Bucht liegende Buckelwal zeigt nur noch wenige Reaktionen. "Die Überlebenschancen werden leider nicht besser", sagte Greenpeace-Expertin Franziska Saalmann am Montag im ZDF-"Morgenmagazin" nach einer Beobachtung des Wals von einem Schiff der Wasserschutzpolizei.

Textgröße ändern: