Pallade Veneta - Neues MSC-Programm soll nachhaltigen Fischfang in Entwicklungsländern fördern

Neues MSC-Programm soll nachhaltigen Fischfang in Entwicklungsländern fördern


Neues MSC-Programm soll nachhaltigen Fischfang in Entwicklungsländern fördern
Neues MSC-Programm soll nachhaltigen Fischfang in Entwicklungsländern fördern / Foto: JORGE GUERRERO - AFP

Ein neues Programm für Wildfischfang soll die nachhaltige Fischerei vor allem in Entwicklungsländern fördern. Das sogenannte Fischerei-Verbesserungsprogramm solle der Überfischung der Weltmeere entgegenwirken, teilte die gemeinnützigen Organisation Marine Stewardship Council (MSC) am Dienstag mit. MSC ist bekannt durch ihr blaues Handelssiegel für nachhaltig gefangene Wildfische. Teilnehmer des neuen Programms werden dabei unterstützt, sich dem Nachhaltigkeitsniveau anzunähern, das für die Beantragung eines MSC-Siegels nötig ist.

Textgröße ändern:

38 Prozent aller Fischbestände weltweit gelten nach UN-Angaben als überfischt. Aktuell sind etwa 500 Fischereien nach dem MSC-Standard zertifiziert - laut Organisation 16 Prozent der globalen Fangmenge. Es gebe noch "zu viele andere Fischereien, die noch nicht in der Lage sind, die Umweltkriterien des MSC zu erfüllen", erklärte Kathrin Runge, Leiterin von MSC-Deutschland. Auf diese Fischereien ziele das neue Programm. Sie werden demnach über einen Zeitraum von maximal fünf Jahren unterstützt, um die MSC-Kriterien zu erreichen.

Im Zuge einer vierjährigen Testphase waren laut MSC schrittweise 16 Fischereien aus Südafrika, Mexiko, Indonesien, Indien, Nicaragua, Peru und Schottland in das neue Programm aufgenommen worden. Eine auf weißen Thunfisch spezialisierte südafrikanische Angelruten-Fischerei habe die MSC-Umweltstandards in dieser Testphase erreicht. Sie baute demnach die Überwachung durch unabhängige Fischereibeobachter aus und reduzierte den Beifang gefährdeter Arten, darunter Seevögel.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Palast: Charles III. wird sich auf Karibikreise "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen

Der britische König Charles III. will sich bei seiner bevorstehenden Reise in die Karibik nach Angaben eines Sprechers den "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen. Der Buckingham-Palast erklärte am Freitag, Charles habe sich dafür eingesetzt, die "Fehler der Vergangenheit" und "bestehende Ungleichheiten" anzuerkennen und werde sein Engagement für diesen Prozess auf der Reise bekräftigen.

Festakt mit Steinmeier und Merz zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen

Mit einem Festakt wird am Samstag (12.00 Uhr) in Bremen der Tag der Deutschen Einheit begangen. Zuvor findet ein ökumenischer Gottesdienst statt. Als Gäste werden unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Kanzler Friedrich Merz (beide CDU) erwartet. Die Festrede wird Steinmeier halten.

Feierlichkeiten zu Tag der Deutschen Einheit beginnen in Bremen

In Bremen beginnen am Freitag (16.00 Uhr) die dreitägigen Feierlichkeiten zum diesjährigen Tag der Deutschen Einheit. Bis zum Sonntag gibt es in der Bremer Innenstadt und an der Weser ein Bürgerfest mit Musik, Theater und Diskussionsrunden auf mehr als hundert Bühnen. Ein musikalischer Höhepunkt ist der Auftritt der Fantastischen Vier am Samstagabend. Auf einer Ländermeile präsentieren sich die 15 anderen Bundesländer.

Ärger um Pferdeschwanz: Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen Airline vor

Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen eine norwegische Fluggesellschaft vor, weil sie mit dem für ihn zwischenzeitlich typischen Pferdeschwanz Werbung gemacht hat. Die Beschwerde gegen die Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle betreffe die "widerrechtliche Nutzung von Haalands Erkennungszeichen bei ihrer Werbung für Flugtickets während der Fußball-Weltmeisterschaft" im Sommer, teilte Haalands Anwalt Thomas Hagen am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit. Worum genau es bei der Anzeige geht, erklärte er nicht.

Textgröße ändern: