Pallade Veneta - Technischer Fehler: Mann in Schleswig-Holstein erhält 1700 Briefe von Finanzamt

Technischer Fehler: Mann in Schleswig-Holstein erhält 1700 Briefe von Finanzamt


Technischer Fehler: Mann in Schleswig-Holstein erhält 1700 Briefe von Finanzamt
Technischer Fehler: Mann in Schleswig-Holstein erhält 1700 Briefe von Finanzamt / Foto: ERIC CABANIS - AFP/Archiv

Ein Mann aus dem schleswig-holsteinischen Quickborn hat 1700 identische Briefe vom Finanzamt auf einmal per Post bekommen. Grund war ein "technischer Fehler" bei der automatisierten Verarbeitung seines Antrags auf Zugang zum Onlinesteuerportal Elster, wie eine Sprecherin des Landesfinanzministeriums in Kiel am Mittwoch mitteilte.

Textgröße ändern:

Demnach verarbeitete das Computersystem der Steuerverwaltung den Antrag des Manns während der Umstellung auf Normalzeit zwischen 02.00 Uhr und 03.00 Uhr in der Nacht auf den 27. Oktober - und nahm sich diesen wie in einer Zeitschleife immer wieder vor. Als Resultat erhielt der Mann exakt 1700 Mal denselben Brief mit seinen Zugangsdaten. Zuerst berichtete der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag über den kuriosen Fall.

"Das Finanzministerium hat mit dem Steuerpflichtigen Kontakt aufgenommen und um Entschuldigung gebeten", erklärte die Sprecherin. "Natürlich wurde auch die Abholung und Vernichtung der überzähligen Post angeboten. Aus Sicht des Steuerpflichtigen war dies aber entbehrlich." Die Bearbeitung von Zugangsanträgen für das Elster-Steuerportal erfolgt demnach "bundesweit einheitlich vollautomatisiert" und ohne weitere menschliche Kontrollen.

Laut dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag hatte ein Postbote dem verdutzten Mann an seiner Haustür zehn gelbe Postkisten mit Briefen des Finanzamts übergeben. Nach anfänglichem Schrecken und der Öffnung der ersten Schreiben stellte sich demnach schnell heraus, dass es sich nur um einen Fehler handelte. Laut Bericht verzichtete der Mann auf eine Abholung - er will mit dem Papier seine Holzpelletheizung anfeuern.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Palast: Charles III. wird sich auf Karibikreise "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen

Der britische König Charles III. will sich bei seiner bevorstehenden Reise in die Karibik nach Angaben eines Sprechers den "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen. Der Buckingham-Palast erklärte am Freitag, Charles habe sich dafür eingesetzt, die "Fehler der Vergangenheit" und "bestehende Ungleichheiten" anzuerkennen und werde sein Engagement für diesen Prozess auf der Reise bekräftigen.

Festakt mit Steinmeier und Merz zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen

Mit einem Festakt wird am Samstag (12.00 Uhr) in Bremen der Tag der Deutschen Einheit begangen. Zuvor findet ein ökumenischer Gottesdienst statt. Als Gäste werden unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Kanzler Friedrich Merz (beide CDU) erwartet. Die Festrede wird Steinmeier halten.

Feierlichkeiten zu Tag der Deutschen Einheit beginnen in Bremen

In Bremen beginnen am Freitag (16.00 Uhr) die dreitägigen Feierlichkeiten zum diesjährigen Tag der Deutschen Einheit. Bis zum Sonntag gibt es in der Bremer Innenstadt und an der Weser ein Bürgerfest mit Musik, Theater und Diskussionsrunden auf mehr als hundert Bühnen. Ein musikalischer Höhepunkt ist der Auftritt der Fantastischen Vier am Samstagabend. Auf einer Ländermeile präsentieren sich die 15 anderen Bundesländer.

Ärger um Pferdeschwanz: Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen Airline vor

Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen eine norwegische Fluggesellschaft vor, weil sie mit dem für ihn zwischenzeitlich typischen Pferdeschwanz Werbung gemacht hat. Die Beschwerde gegen die Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle betreffe die "widerrechtliche Nutzung von Haalands Erkennungszeichen bei ihrer Werbung für Flugtickets während der Fußball-Weltmeisterschaft" im Sommer, teilte Haalands Anwalt Thomas Hagen am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit. Worum genau es bei der Anzeige geht, erklärte er nicht.

Textgröße ändern: