Pallade Veneta - Kryptowährungs-Unternehmer verspeist für 5,9 Millionen Euro ersteigerte Banane

Kryptowährungs-Unternehmer verspeist für 5,9 Millionen Euro ersteigerte Banane


Kryptowährungs-Unternehmer verspeist für 5,9 Millionen Euro ersteigerte Banane
Kryptowährungs-Unternehmer verspeist für 5,9 Millionen Euro ersteigerte Banane / Foto: Peter PARKS - AFP

Der Kryptowährungs-Unternehmer Justin Sun, der eine mit Klebeband an einer Wand befestigte Banane für umgerechnet rund 5,9 Millionen Euro ersteigerte, hat die Frucht - wie angekündigt - aufgegessen. "Sie ist viel besser als andere Bananen", sagte Sun am Freitag nach dem ersten Biss und verputzte die Frucht vor Dutzenden Journalisten und Influencern in einem der teuersten Hotels Hongkongs.

Textgröße ändern:

Zuvor würdigte er das von ihm erworbene Kunstwerk in einer Rede als "ikonisch" und zog Parallelen zwischen Konzeptkunst und Kryptowährungen. Das Werk "Comedian" des Italieners Maurizio Cattelan war in der vergangenen Woche vom Auktionshaus Sotheby's in New York für 6,2 Millionen Dollar versteigert worden. Sun war einer von sieben Bietern - und gewann.

Die nun verspeiste Banane war laut "New York Times" für 35 Cent bei einem Obsthändler an der New Yorker Upper East Side gekauft worden. Sun erhielt vom Auktionshaus im Wesentlichen ein Zertifikat über die Echtheit des Werks sowie eine Anleitung, wie die Frucht zu ersetzen ist, wenn sie verdirbt.

Das Werk hatte 2019 bei der Art Basel Miami Beach eine Kontroverse ausgelöst und Fragen aufgeworfen, ob es als Kunst gelten könne - genau das wollte der Künstler nach eigenen Angaben bewirken.

Die Banane bei einer Pressekonferenz aufzuessen, "kann ein Teil der Historie des Kunstwerks werden", sagte Sun am Freitag. Er verglich Konzeptkunst wie "Comedian" mit NFT-Kunst und dezentralisierter Blockchain-Technologie. "Die meisten der Objekte und Ideen existieren als (intellektuelles Eigentum) und im Internet, im Gegensatz zu etwas Physischem", sagte er.

NFT (Non-Fungible Token) sind digitale Objekte wie Zeichnungen, Animationen, Musikstücke, Fotos oder Videos, deren Authentizität durch die Blockchain-Technologie bestätigt wird. Dabei handelt es sich wiederum um eine Datenbank, die nicht zentral auf einem Computer liegt, sondern verteilt auf vielen verschiedenen Rechnern.

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

In Ostsee festliegender Buckelwal: Experten gehen von entscheidender Phase aus

Der Kampf um das Leben des vor der Ostseeküste bei Wismar liegenden Buckelwals ist in eine womöglich kritische Phase getreten. Die Experten sprachen am Montag von entscheidenden Stunden für das zunehmend geschwächte Tier, dessen Schicksal seit rund einer Woche die Menschen bewegt. Steigende Wasserstände sollten dem Wal demnach nochmals Chancen eröffnen, sich aus eigener Kraft wieder in tieferes Wasser zu begeben.

Deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen: ADAC warnt vor Staus an Osterfeiertagen

Der ADAC hat vor zahlreichen Staus auf den Autobahnen an den Osterfeiertagen gewarnt. Es sei mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen, teilte der Verkehrsklub am Montag mit. In zwölf Bundesländern seien bereits Ferien, nun kämen noch Sachsen, Thüringen und das Saarland hinzu. Besonders staubetroffen seien die Strecken von und zu den Küsten sowie in die Wintersportgebiete in den Alpen.

Deutschland Gastgeber nächster Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten

Deutschland ist Gastgeber der nächsten UN-Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten. "Wir freuen uns sehr, dass die Vertragsstaaten auf unsere Initiative hin beschlossen haben, die nächste Vertragsstaatenkonferenz 2029 in Bonn abzuhalten", erklärte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) am Montag in Berlin. Zum Abschluss der aktuellen UN-Konferenz im brasilianischen Campo Verde waren am Sonntag auch strengere Schutzvorschriften für 40 weitere wandernde Tierarten beschlossen worden.

Wal liegt weiter in Wismarer Bucht - Chancen werden laut Expertin nicht besser

Der in der Ostsee verirrte und nun in der Wismarer Bucht liegende Buckelwal zeigt nur noch wenige Reaktionen. "Die Überlebenschancen werden leider nicht besser", sagte Greenpeace-Expertin Franziska Saalmann am Montag im ZDF-"Morgenmagazin" nach einer Beobachtung des Wals von einem Schiff der Wasserschutzpolizei.

Textgröße ändern: