Pallade Veneta - Tod im Schlaf: "Katzenfrau" Jocelyne Wildenstein mit 79 Jahren gestorben

Tod im Schlaf: "Katzenfrau" Jocelyne Wildenstein mit 79 Jahren gestorben


Tod im Schlaf: "Katzenfrau" Jocelyne Wildenstein mit 79 Jahren gestorben
Tod im Schlaf: "Katzenfrau" Jocelyne Wildenstein mit 79 Jahren gestorben / Foto: Grant Lamos IV - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Die wegen ihres durch umfassende plastische Chirurgie geprägtes Gesichts als "Katzenfrau" bekannte Schweizerin Jocelyne Wildenstein ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Ihr Verlobter und langjähriger Lebenspartner Lloyd Klein informierte am Mittwoch in einer Erklärung über den "unerwarteten Tod" der Prominenten. Sie starb demnach "friedlich im Schlaf" in einer Hotelsuite, in der sich das Paar seit August 2024 einquartiert hatte.

Textgröße ändern:

Klein versuchte nach eigenen Angaben am späten Dienstagnachmittag vergeblich, seine Lebensgefährtin nach einem Nickerchen zu wecken, damit sie sich für die Silvesterfeier fertig machen könne. Nach erster Einschätzung der Ärzte sei die 79-Jährige im Schlaf an Herzversagen gestorben, erklärte er.

Die Schweizerin war durch ihre Heirat mit dem Kunsthändler Alec Wildenstein in die High Society von New York aufgestiegen. Das Paar, das zwei Kinder bekam, beendete seine Ehe Ende der 90er Jahre mit einer turbulenten Scheidung. Jocelyne Wildenstein behielt nicht nur den Nachnamen ihres Ex-Mannes, sondern bekam von ihm auch 2,5 Milliarden Dollar. Mit dem 21 Jahre jüngeren Klein war sie seit 2001 liiert.

Besonders bekannt war Wildenstein für ihre Leidenschaft für plastische Chirurgie. Wegen der katzenhaften Form ihrer Augen bekam sie von der Boulevardpresse den Spitznamen "Katzenfrau". Auf Instagram hatte sie mehr als eine Million Abonnenten. Ihr letztes Video veröffentlichte sie am 23. Dezember. Es zeigte sie zu den Klängen des Wham-Weihnachtshits "Last Christmas" mit Klein vor dem Hotel Ritz in Paris.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Massive Sicherheitsvorkehrungen zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Italien

Unmittelbar vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele sind in Italien die Sicherheitsvorkehrungen nochmals verschärft worden. Unter anderem waren am Freitag auf den Straßen von Mailand gepanzerte Fahrzeuge zu sehen. In der Metropole und drei weiteren Orten Norditaliens soll am Abend parallel die große Eröffnungszeremonie für die Spiele stattfinden. Im Vorfeld rief der Papst zur "Olympischen Waffenruhe" auf.

Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen

Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die Sorge geäußert, die Interessen des iranischen Volkes könnten bei den Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran am Freitag im Oman geopfert werden. "Das Volk hat in diesen Verhandlungen keinen Vertreter, und seine Interessen werden nie berücksichtigt", sagte Panahi am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Das iranische Volk könne "leicht" geopfert werden.

Stadtameisen bei Futter weniger wählerisch - Hinweis für Stresspegel

Stadtameisen sind beim Futter weniger wählerisch als ihre Artgenossen auf dem Land. Dass sich Ameisen in Großstädten mit verdünnter Nahrung begnügen, könnte Forschern zufolge ein möglicher Hinweis für Stress in städtischen Ökosystemen sein, wie die Freie Universität Berlin am Donnerstag berichtete.

Opfer unter Drogen gesetzt? Sohn von Mette-Marit weist Vorwürfe zurück

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen hat Marius Borg Hoiby Vorwürfe zurückgewiesen, dass er andere Menschen ohne deren Wissen unter Drogen gesetzt habe. Er habe "noch nie jemanden unter Drogen gesetzt - so weit ich weiß", sagte der 29-Jährige am Donnerstag vor Gericht. Zuvor hatte eine der von ihm mutmaßlich vergewaltigten Frauen die Überzeugung geäußert, dass ihr ohne ihr Wissen Drogen verabreicht worden waren.

Textgröße ändern: