Pallade Veneta - Iris Knobloch für zweite Amtszeit als Präsidentin des Cannes-Festivals bestätigt

Iris Knobloch für zweite Amtszeit als Präsidentin des Cannes-Festivals bestätigt


Iris Knobloch für zweite Amtszeit als Präsidentin des Cannes-Festivals bestätigt
Iris Knobloch für zweite Amtszeit als Präsidentin des Cannes-Festivals bestätigt / Foto: Sameer Al-Doumy - AFP/Archiv

Die erste deutsche Chefin des internationalen Filmfestivals von Cannes, Iris Knobloch, ist für weitere drei Jahre in ihrem Amt bestätigt. Die Entscheidung für ein zweites Mandat der 61-Jährigen sei einstimmig gefallen, teilten die Organisatoren des Festivals am Mittwoch in Paris mit. Die Tochter von Charlotte Knobloch, der ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, ist seit Juli 2022 Präsidentin des Festivals.

Textgröße ändern:

"Das Bewahren künstlerischer Exzellenz, der Schaffensfreiheit und der humanistischen Werte des Festivals" zählten zu ihren Prioritäten, betonte Iris Knobloch. Sie wolle sich auch weiterhin für die Unabhängigkeit bei der Auswahl der Filme und die Unterstützung aufstrebender Talente einsetzen. Das Festival solle ein "Ort der Chancengleichheit" für alle sein, mit besonderer Aufmerksamkeit für die Kreativität von Frauen, erklärte sie.

Die ausgebildete Juristin hatte zuvor das Europa-Geschäft des US-Filmkonzerns Warner Bros. geleitet. Das nächste Filmfestival von Cannes findet vom 13. bis 24. Mai statt.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Massive Sicherheitsvorkehrungen zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Italien

Unmittelbar vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele sind in Italien die Sicherheitsvorkehrungen nochmals verschärft worden. Unter anderem waren am Freitag auf den Straßen von Mailand gepanzerte Fahrzeuge zu sehen. In der Metropole und drei weiteren Orten Norditaliens soll am Abend parallel die große Eröffnungszeremonie für die Spiele stattfinden. Im Vorfeld rief der Papst zur "Olympischen Waffenruhe" auf.

Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen

Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die Sorge geäußert, die Interessen des iranischen Volkes könnten bei den Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran am Freitag im Oman geopfert werden. "Das Volk hat in diesen Verhandlungen keinen Vertreter, und seine Interessen werden nie berücksichtigt", sagte Panahi am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Das iranische Volk könne "leicht" geopfert werden.

Stadtameisen bei Futter weniger wählerisch - Hinweis für Stresspegel

Stadtameisen sind beim Futter weniger wählerisch als ihre Artgenossen auf dem Land. Dass sich Ameisen in Großstädten mit verdünnter Nahrung begnügen, könnte Forschern zufolge ein möglicher Hinweis für Stress in städtischen Ökosystemen sein, wie die Freie Universität Berlin am Donnerstag berichtete.

Opfer unter Drogen gesetzt? Sohn von Mette-Marit weist Vorwürfe zurück

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen hat Marius Borg Hoiby Vorwürfe zurückgewiesen, dass er andere Menschen ohne deren Wissen unter Drogen gesetzt habe. Er habe "noch nie jemanden unter Drogen gesetzt - so weit ich weiß", sagte der 29-Jährige am Donnerstag vor Gericht. Zuvor hatte eine der von ihm mutmaßlich vergewaltigten Frauen die Überzeugung geäußert, dass ihr ohne ihr Wissen Drogen verabreicht worden waren.

Textgröße ändern: