Pallade Veneta - Zivilklage gegen Ronaldo wegen Vergewaltigung abgewiesen

Zivilklage gegen Ronaldo wegen Vergewaltigung abgewiesen


Zivilklage gegen Ronaldo wegen Vergewaltigung abgewiesen
Zivilklage gegen Ronaldo wegen Vergewaltigung abgewiesen / Foto: PATRICIA DE MELO MOREIRA - AFP/Archiv

Ein Bundesgericht in Las Vegas hat eine Vergewaltigungsklage gegen den portugiesischen Fußball-Star Cristiano Ronaldo abgewiesen. In ihrem 42-seitigen Urteil machte Richterin Jennifer Dorsey das rechtswidrige Verhalten von Mayorgas Anwalt für die Einstellung des Zivilverfahrens verantwortlich.

Textgröße ändern:

Dieser habe wiederholt auf "gehackte, vertrauliche Dokumente" zurückgegriffen. Durch diesen "Missbrauch und die eklatante Umgehung eines ordnungsgemäßen Prozesses" habe die Klägerin die Chance verloren, "diesen Fall weiterzuverfolgen". Ein Strafverfahren wurde bereits 2019 mangels Beweisen eingestellt.

Das inzwischen 37-jährige Ex-Model aus Nevada wirft Ronaldo vor, sie 2009 in einem Hotelzimmer in Las Vegas vergewaltigt zu haben. Wegen daraus resultierender psychischer Probleme forderten ihre Anwälte bis zu 200 Millionen Dollar (173 Millionen Euro) Entschädigung. Der Fußballer hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen und beteuert, der Sex sei einvernehmlich gewesen.

Bereits im vergangenen Oktober hatte ein US-Richter die Einstellung auch des Zivilprozesses empfohlen. Er begründete seine Empfehlung damit, dass Mayorgas Anwalt Leslie Stovall die Entschädigungsklage auf Kommunikation zwischen Ronaldo und seinem Anwaltsteam stütze, die im Rahmen der "Football Leaks"-Enthüllungen öffentlich geworden war. Der Austausch zwischen Verteidigern und ihren Mandanten stehe aber unter besonderem Schutz. Richterin Dorsey folgte nun der Argumentation ihres Kollegen.

C.Conti--PV

Empfohlen

Prinzessin Kate reist erstmals seit Krebserkrankung wieder ins Ausland

Die britische Prinzessin Kate absolviert ab Mittwoch ihre erste Auslandsreise seit ihrer Krebserkrankung. Die Ehefrau von Thronfolger Prinz William will sich in der norditalienischen Stadt Reggio Emilia nach Angaben des Kensington-Palastes bis Donnerstag über ein pädagogisches Konzept informieren, bei dem das selbstständige Lernen kleiner Kinder im Vordergrund steht.

Favoriten Finnland und Griechenland ziehen in ESC-Finale ein

Mit einem spektakulär inszenierten Auftritt hat Favorit Finnland sich einen Platz im Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in der österreichischen Hauptstadt Wien gesichert. Geigerin Linda Lampenius und Sänger Pete Parkkonen überzeugten beim ersten Halbfinale am Dienstagabend mit ihrem Song "Liekinheitin" (Flammenwerfer). Auch Mitfavorit Griechenland sowie der ebenfalls hoch gehandelte Beitrag aus Israel nehmen am Finale am Samstag teil.

Dutzende Staaten beraten in Japan über Schutz der Antarktis

Im japanischen Hiroshima hat am Dienstag eine Jahrestagung mit Vertretern aus etwa 50 Staaten zum Schutz der Antarktis begonnen. Zu den Themen während der anderthalbwöchigen Beratungen zählen ein besserer Schutz von Kaiserpinguinen und der Umgang mit dem zunehmenden Tourismus am Südpol. Die Region und die dort lebenden Tiere leiden zunehmend unter dem Klimawandel, zugleich spielt die Antarktis eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Erdklimas.

Erfolge in 80er Jahren: Ehemaliger Relax-Sänger Peter Volkmann gestorben

Der als ehemaliger Sänger der Neue-Deutsche-Welle- und Schlagerband Relax bekannte Künstler Peter Volkmann ist tot. Er starb im Alter von 74 Jahren, wie seine frühere Band am Dienstag im Netzwerk Facebook bekanntgab. "Mit dem Tod verliert man vieles, aber nie die verbrachte Zeit", teilte sie ohne Nennung von Details mit. Volkmanns Stimme habe die Musik von Relax geprägt und "zum aufsteigenden Erfolg der Band" beigetragen.

Textgröße ändern: