Pallade Veneta - Aufsichtsbehörde spricht Prinz Harry von Mobbing-Vorwurf frei

Aufsichtsbehörde spricht Prinz Harry von Mobbing-Vorwurf frei


Aufsichtsbehörde spricht Prinz Harry von Mobbing-Vorwurf frei
Aufsichtsbehörde spricht Prinz Harry von Mobbing-Vorwurf frei / Foto: JUSTIN TALLIS - AFP/Archiv

Eine britische Behörde hat Prinz Harry vom Vorwurf des Mobbings bei einer zu Ehren seiner verstorbenen Mutter Diana gegründeten afrikanischen Aids-Stiftung freigesprochen. Nach monatelanger Untersuchung kam die Stiftungs-Aufsichtsbehörde in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht zu dem Schluss, dass es "keine Hinweise auf verbreitetes oder grundlegendes Mobbing und Belästigungen einschließlich Frauenfeindlichkeit und Feindlichkeit gegenüber schwarzen Frauen" bei der Wohltätigkeitsorganisation Sentebale gebe.

Textgröße ändern:

Die Stiftung übte gleichzeitig Kritik daran, dass die Stiftungsgründer Prinz Harry sowie Prinz Seeiso von Lesotho auf der einen Seite und die heutige Stiftungs-Vorsitzende Sophie Chandauka auf der anderen Seite einen internen Streit an die Öffentlichkeit getragen hätten. Dies habe dem Ruf von Sentebale "schwer geschadet".

Ende März hatten sich Prinz Harry und Prinz Seeiso im Streit aus der Stiftung zurückgezogen, nachdem deren Vorsitzende Chandauka sich geweigert hatte, von ihrem Posten zurückzutreten. Chandauka warf Harry daraufhin öffentlich "Mobbing" vor.

Harry hatte Sentebale vor fast 20 Jahren zu Ehren seiner bei einem Autounfall ums Leben gekommenen Mutter Diana zusammen mit dem Prinzen von Lesotho gegründet, um Menschen mit HIV und der Immunschwächekrankheit Aids in dem südafrikanischen Königreich und später auch in Botsuana zu helfen.

Die Stiftungs-Aufsichtsbehörde wies Sentebale am Mittwoch an, Probleme bei der internen Organisation wie etwa unklare Zuständigkeiten in der Hierarchie anzugehen.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Palast: Charles III. wird sich auf Karibikreise "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen

Der britische König Charles III. will sich bei seiner bevorstehenden Reise in die Karibik nach Angaben eines Sprechers den "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen. Der Buckingham-Palast erklärte am Freitag, Charles habe sich dafür eingesetzt, die "Fehler der Vergangenheit" und "bestehende Ungleichheiten" anzuerkennen und werde sein Engagement für diesen Prozess auf der Reise bekräftigen.

Festakt mit Steinmeier und Merz zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen

Mit einem Festakt wird am Samstag (12.00 Uhr) in Bremen der Tag der Deutschen Einheit begangen. Zuvor findet ein ökumenischer Gottesdienst statt. Als Gäste werden unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Kanzler Friedrich Merz (beide CDU) erwartet. Die Festrede wird Steinmeier halten.

Feierlichkeiten zu Tag der Deutschen Einheit beginnen in Bremen

In Bremen beginnen am Freitag (16.00 Uhr) die dreitägigen Feierlichkeiten zum diesjährigen Tag der Deutschen Einheit. Bis zum Sonntag gibt es in der Bremer Innenstadt und an der Weser ein Bürgerfest mit Musik, Theater und Diskussionsrunden auf mehr als hundert Bühnen. Ein musikalischer Höhepunkt ist der Auftritt der Fantastischen Vier am Samstagabend. Auf einer Ländermeile präsentieren sich die 15 anderen Bundesländer.

Ärger um Pferdeschwanz: Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen Airline vor

Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen eine norwegische Fluggesellschaft vor, weil sie mit dem für ihn zwischenzeitlich typischen Pferdeschwanz Werbung gemacht hat. Die Beschwerde gegen die Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle betreffe die "widerrechtliche Nutzung von Haalands Erkennungszeichen bei ihrer Werbung für Flugtickets während der Fußball-Weltmeisterschaft" im Sommer, teilte Haalands Anwalt Thomas Hagen am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit. Worum genau es bei der Anzeige geht, erklärte er nicht.

Textgröße ändern: