Pallade Veneta - Britischer Kronprinz William will Monarchie "zum Besseren" verändern

Britischer Kronprinz William will Monarchie "zum Besseren" verändern


Britischer Kronprinz William will Monarchie "zum Besseren" verändern
Britischer Kronprinz William will Monarchie "zum Besseren" verändern / Foto: Chris Jackson - POOL/AFP

Der britische Kronprinz William will die Monarchie als König "zum Besseren" verändern. "Die Vorstellung, für ein bisschen Veränderung sorgen zu können, beflügelt mich", sagte er in einem seit Freitag im Streaming-Dienst Apple TV+ verfügbaren Interview. Als Nachfolger seines Vaters Charles III. plane er keine "radikalen" Brüche mit der Tradition, fügte der Prinz hinzu, sondern lediglich "Veränderungen, die meiner Meinung nach notwendig sind".

Textgröße ändern:

"Die Tradition sollte bewahrt bleiben, sie spielt eine wichtige Rolle bei dem Ganzen", sagte William im Interview mit dem kanadischen Regisseur Eugene Levy weiter. "Aber es gibt Momente, in denen man sich fragen muss, 'hat das heute noch einen Sinn'?" Die Monarchie müsse sich fragen, wie sie weiterhin Einfluss haben könne. "Wenn man zu sehr an der Vergangenheit hängt, kann man nicht flexibel sein."

William kam in dem Interview, das Levy im Rahmen der Reihe "The Reluctant Traveler" (Urlaub wider Willen) führte, auch auf die Krebserkrankungen seines Vaters und seiner Frau Kate zu sprechen. Er sei "sehr stolz" darauf, wie beide mit der Krankheit umgegangen seien. 2024 sei das schwerste Jahr seines Lebens gewesen. "Das Leben testet uns", fügte der 43-Jährige hinzu.

Kate hatte im Januar erklärt, dass sie vorerst vom Krebs geheilt sei. Charles nimmt seine Pflichten als König wahr, wird aber weiterhin behandelt.

Die Familie sei für ihn das Wichtigste, betonte der Thronfolger zudem. Er tue alles, um seine drei Kinder vom "unersättlichen" Hunger der Medien zu schützen, unter dem er und sein Bruder Harry als Kinder und Jugendliche gelitten hätten. "Sie wollten alle möglichen Details wissen, sie wären wirklich überall", sagte William. Die Auswirkungen dieser ständigen Beobachtung seien verheerend für das Familienleben. "Ich habe mir geschworen, dass ich meiner Familie das nie antun werde", betonte der Prinz.

U.Paccione--PV

Empfohlen

US-Geistlicher verteidigt nach Kritik Segnung goldener Trump-Statue

Ein Geistlicher in den USA hat seine Einweihungszeremonie für eine fast fünf Meter große goldene Statue von US-Präsident Donald Trump verteidigt, für die er heftig kritisiert worden war. Er sei "verblüfft" darüber, wie schnell einige Menschen das Standbild Trumps, das auf dessen Golfplatz in Florida aufgestellt wurde, mit einem "Goldenen Kalb" oder "Götzendienst" in Zusammenhang gebracht hätten, erklärte der evangelikale Pastor Mark Burns am Freitag im Onlinedienst X.

Schatten am Himmel: USA veröffentlichen bisher geheime UFO-Akten

"Ist da draußen jemand?" Die USA haben auf Wunsch von Präsident Donald Trump Akten zu unbekannten Flugobjekten (UFOs) freigegeben. Das US-Verteidigungsministerium veröffentlichte am Freitag mehr als 160 Fotos und weitere Dokumente. "Diese Akten, die der Geheimhaltung unterlagen, haben lange Zeit berechtigte Spekulationen angeheizt - es ist Zeit, dass das amerikanische Volk sie selbst zu sehen bekommt", erklärte Verteidigungsminister Pete Hegseth.

Umweltministerkonferenz erarbeitet Vorschläge für Umgang mit Walstrandungen

Nach dem Drama um den an der deutschen Ostseeküste gestrandeten Wal lässt die Umweltministerkonferenz nach Angaben aus Mecklenburg-Vorpommern Vorschläge für den Umgang mit künftigen ähnlichen Vorfällen erstellen. Eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern solle bis zum Herbst entsprechende Ideen vorlegen, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Ressortchef Till Backhaus (SPD) am Freitag in Schwerin mit. "Wir brauchen klare Verantwortlichkeiten, abgestimmte Prozesse und eine gemeinsame Linie."

Schauspieler Ulmen unterliegt in Streit mit "Spiegel" größtenteils vor Gericht

Im Rechtsstreit zwischen dem Schauspieler Christian Ulmen und dem "Spiegel" hat das Landgericht Hamburg vorläufig einen großen Teil der von Ulmen angegriffenen Berichterstattung erlaubt. Das Nachrichtenmagazin durfte über bestimmte Vorwürfe von Ulmens Ex-Frau Collien Fernandes schreiben, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Ulmen kann noch Beschwerde einlegen.

Textgröße ändern: