Pallade Veneta - Schriftsteller Salman Rushdie spürte bei Attentat "Traurigkeit" statt Todesangst

Schriftsteller Salman Rushdie spürte bei Attentat "Traurigkeit" statt Todesangst


Schriftsteller Salman Rushdie spürte bei Attentat "Traurigkeit" statt Todesangst
Schriftsteller Salman Rushdie spürte bei Attentat "Traurigkeit" statt Todesangst / Foto: Jacob King - POOL/AFP/Archiv

Der bei einem Messerattentat schwer verletzte Autor Salman Rushdie hat im Moment des Angriffs keine Todesangst gehabt. "Ich weiß noch, wie ich dachte, oh, jetzt stirbst du", sagte der 78-jährige indisch-britische Schriftsteller der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Mitteilung vom Donnerstag. Angst habe er in diesem Moment aber nicht verspürt, stattdessen "eine Art Traurigkeit".

Textgröße ändern:

"Ich spürte, mein Körper stirbt, und er nimmt mich mit", sagte Rushdie weiter. Ein 24-jähriger Mann hatte den Autor im August 2022 bei einer Kulturveranstaltung im US-Bundesstaat New York auf der Bühne mit einem Messer angegriffen, Rushdie ist seither auf einem Auge erblindet. Der Täter wurde für den Angriff inzwischen zu 25 Jahren Haft verurteilt.

Der islamisch regierte Iran hatte Rushdie schon 1988 wegen angeblicher Blasphemie in einem seiner Bücher mit einer Fatwa belegt - einer Art religiösem Urteil, das in islamistischen Kreise zur Rechtfertigung von Gewalttaten dienen kann und als Todesdrohung verstanden wird. Der Iran bestritt jegliche Verwicklung in das Attentat auf den Schriftsteller.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Besuch in Großbritannien: Harry und Meghan wohnen im Juli in königlichen Residenzen

Der in den USA lebende Prinz Harry wird im Juli bei einem Besuch mit seiner Familie in seinem Heimatland Großbritannien auch in königlichen Residenzen wohnen. Der Prinz und seine Ehefrau Meghan Markle sowie der siebenjährige Archie und die fünfjährige Lilibet würden während des Besuchs in königlichen und in privaten Unterkünften residieren, bestätigte eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle der Nachrichtenagentur AFP am Samstag.

Sony stellt Verkauf von Roboterhündchen Aibo in Japan ein

Sony stellt den Verkauf seines beliebtes Roboterhündchen Aibo in Japan ein. Die Lagerbestände des aktuellen Modells ERS-1000 würden jedoch noch abverkauft, erklärte der Elektronikkonzern. Dienstleistungen wie technische Unterstützung, Ersatzteile und Abonnements für Onlineclouddienste zur Speicherung von Daten des Roboterhundes würden weiterhin angeboten.

Stuttgarter Feuerwehr rettet vier junge Turmfalken aus heißer Blechverkleidung

Aus einer aufgeheizten Blechverkleidung hat die Feuerwehr in Stuttgart vier junge Turmfalken gerettet. Wie die Einsatzkräfte am Donnerstagabend in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mitteilten, wurden sie am Nachmittag vom Umweltamt angefordert. Die Jungvögel steckten demnach in einem Wohn- und Geschäftshaus hinter einer gut 65 Grad Celsius heißen Blechverkleidung eines Kamins fest.

Polizisten retten in Thüringen Schwanenfamilie von Straße

Polizisten haben im thüringischen Gera eine Schwanenfamilie von einer Straße gerettet. Die zwei Elterntiere und sieben Jungschwäne brachen am Donnerstagmorgen zu einem Spaziergang zwischen Thieschitz und Bad Köstritz auf, wie die Beamten in Gera mitteilten. Dadurch blockierten sie im Berufsverkehr die Straße.

Textgröße ändern: