Pallade Veneta - Bombenfund in Dresden: 18.000 Menschen müssen am Mittwoch ihre Häuser verlassen

Bombenfund in Dresden: 18.000 Menschen müssen am Mittwoch ihre Häuser verlassen


Bombenfund in Dresden: 18.000 Menschen müssen am Mittwoch ihre Häuser verlassen
Bombenfund in Dresden: 18.000 Menschen müssen am Mittwoch ihre Häuser verlassen / Foto: JENS SCHLUETER - AFP/Archiv

Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe ist in der Dresdner Altstadt am Mittwoch erneut eine großangelegte Evakuierung nötig. Etwa 18.000 Menschen müssen bis 09.00 Uhr ihre Häuser verlassen, wie die sächsische Landeshauptstadt am Dienstag mitteilte. Hinzu kommen demnach etwa Pendler oder Touristen im Sperrkreis von einem Kilometer um die Fundstelle. Wie lange die Evakuierung dauern werde, sei offen, hieß es von der Stadt.

Textgröße ändern:

Die 250-Kilogramm-Bombe wurde am Dienstag bei Räumungsarbeiten nach dem Teileinsturz der Carolabrücke vom September 2024 entdeckt. Sie muss vor Ort entschärft werden. Von der Evakuierung sind große Teile der Innenstadt, unter anderem mit Zwinger, Frauenkirche und Terrassenufer, Wohnhäuser sowie zahlreiche Hotels und Behörden wie das Landgericht und die sächsische Staatskanzlei betroffen.

Bereits im Januar und im August 2025 waren bei den Arbeiten an der Einsturzstelle der Brücke Weltkriegsbomben entdeckt und entschärft worden. Auch damals waren tausende Menschen von Evakuierungen betroffen. Die Elbbrücke war bei dem Unglück im September 2024 so stark beschädigt worden, dass ein kompletter Abriss und Neubau nötig wurden. Ausgelöst wurde das Unglück durch Korrosionsschäden.

In Dresden werden wie auch in anderen Städten in Deutschland immer wieder Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die sächsische Landeshauptstadt wurde am 13. und 14. Februar 1945 von den Alliierten bombardiert. Dabei wurden große Teile der Altstadt zerstört, bis zu 25.000 Menschen starben. Die nun gefundene Bombe ist ein Sprengkörper britischer Bauart mit Zünder.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Merz ruft 65 Jahre nach Mauerbau zu Einsatz für Demokratie auf

65 Jahre nach Beginn des Mauerbaus hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zur Verteidigung der Demokratie aufgerufen. "Die Lektion der Mauer bleibt: Freiheit und Demokratie sind nicht selbstverständlich. Wir müssen immer dafür kämpfen", schrieb Merz am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst X. Er wies zugleich darauf hin, dass die Menschen heute "in Frieden und Freiheit" leben könnten: Deutschland sei inzwischen länger vereint, als es durch die Mauer geteilt gewesen sei.

Ausgetrocknete Wasserstellen: Hitze wird auch für Wildtiere zur Gefahr

Wegen ausgetrockneter Wasserstellen und Teiche wird die Hitze in Deutschland auch für Wildtiere zur Gefahr. "Die Kombination aus extremer Hitze und anhaltender Trockenheit ist für viele Wildtiere eine lebensbedrohliche Herausforderung", erklärte Paulina Kuhn vom Deutschen Tierschutzbund am Donnerstag in Bonn. Wenn selbst im Wald natürliche Bäche, Teiche und kleine Wasserstellen austrockneten, fehle es den Tieren an Möglichkeiten zum Trinken und Abkühlen.

Autobahn bei Mannheim wird wegen ausgebrochener Schafherde gesperrt

Weil eine ausgebrochene Schafherde auf die Fahrbahn lief, ist die Autobahn 659 im Grenzgebiet von Hessen und Baden-Württemberg vorübergehend gesperrt worden. Schon vorher fuhr aber ein Auto in ein Schaf, wie die Polizei in Mannheim am Donnerstag mitteilte. Das Tier wurde bei dem Unfall tödlich verletzt, der Autofahrer blieb unverletzt. Am Wagen entstand Sachschaden.

Ratiscon: Wenn Ingenieurskunst auf B2B-Marketing trifft

Innovative Leadgenerierung, SEO, GEO, SEA für die Industrie und Mittelstand: Dr.-Ing. Tamas Lamfalusi verbindet Expertenwissen mit moderner Digitalstrategie.

Textgröße ändern: