Pallade Veneta - Schauspielerin Barbra Streisand wird mit Ehrenpalme ausgezeichnet

Schauspielerin Barbra Streisand wird mit Ehrenpalme ausgezeichnet


Schauspielerin Barbra Streisand wird mit Ehrenpalme ausgezeichnet
Schauspielerin Barbra Streisand wird mit Ehrenpalme ausgezeichnet / Foto: Handout - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Die US-Sängerin und Schauspielerin Barbra Streisand wird auf dem Festival von Cannes mit einer Ehrenpalme für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Streisand sei eine "legendäre Synthese zwischen Broadway und Hollywood, zwischen den Varieté-Theatern und der großen Kinoleinwand", sagte Festivalchef Thierry Frémaux am Mittwoch. "Sie singen zu hören und sie spielen zu sehen, gehört zu unseren schönsten Jahren", fügte er hinzu.

Textgröße ändern:

Streisand zeigte sich über die Aufnahme in den Kreis der Ehrenpalmen-Preisträger erfreut. "In diesen schwierigen Zeiten hat das Kino die Macht, unsere Herzen und unseren Geist für Geschichten zu öffnen, die unsere gemeinsame Menschlichkeit widerspiegeln", betonte sie. Es erinnere an unsere Verletzlichkeit, aber auch an unsere Widerstandskraft.

Streisand habe 19 Kino-Rollen gespielt, bei drei Filmen Regie geführt und zwei Oscars erhalten, zählte das Festival auf. Sie sei die erste Frau gewesen, die den Oscar für den besten Originalsong erhalten habe, und die erste Frau, die den Golden Globe für die beste Regie gewonnen habe. Als Sängerin veröffentlichte sie 37 Studioalben. Sie ist die einzige Sängerin, die es in sechs Jahrzehnten mit ihren Alben an die Spitze der US-Charts schaffte.

Streisand stammt aus einer jüdischen Familie aus dem New Yorker Stadtteil Brooklyn und trat schon als 18-Jährige als Sängerin in Nachtclubs auf. Damals strich sie das zweite a aus ihrem Geburtsnamen Barbara, weil sie diesen nicht mochte.

Ihr ehrgeizigstes Filmprojekt war das Drama "Yentl": Tief bewegt von einer Erzählung des Schriftstellers Isaac Bashevis Singer erwarb sie die Rechte, doch der Film kam erst 20 Jahre später ins Kino. Es war die erste große US-Kinoproduktion, in der eine Frau für Regie, Produktion und Drehbuch verantwortlich zeichnete und auch noch die Hauptrolle spielte.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

"Noma"-Restaurant: Küchenchef Redzepi zieht sich nach Gewaltvorwürfen zurück

Das von ihm mitbegründete "Noma"-Restaurant in Kopenhagen ist bei Feinschmeckern in aller Welt bekannt - nun hat der dänische Küchenchef René Redzepi angesichts von Gewaltvorwürfen seinen Rückzug erklärt. "Nach mehr als zwei Jahrzehnten, in denen ich dieses Restaurant aufgebaut und geleitet habe, habe ich beschlossen, mich zurückzuziehen", sagte der 48-Jährige sichtlich bewegt am Donnerstag in einem auf Instagram veröffentlichten Video. Zugleich entschuldigte er sich bei seinen Mitarbeitern.

Siebenjähriger bringt in Niedersachsen 5000 Euro mit in Schule

Ein Siebenjähriger hat in Niedersachsen rund 5000 Euro mit zum Schulunterricht gebracht. Das Geld entdeckte er zu Hause in einem Briefumschlag, wie die Polizei in Osnabrück am Donnerstag mitteilte. Die Eltern des Siebenjährigen hatten es demnach für den Kauf eines Autos von der Bank geholt.

Weltkriegsbombe in Dresden entschärft - Evakuierung für 18.000 Menschen beendet

Eine bei Räumungsarbeiten an der ehemaligen Carolabrücke in Dresden entdeckte Weltkriegsbombe ist am Mittwoch erfolgreich entschärft worden. Spezialisten des Kampfmittelräumdiensts gaben am Nachmittag Entwarnung, wie die Polizei in der sächsischen Landeshauptstadt mitteilte. Das Sperrgebiet war zuvor komplett geräumt worden, rund 18.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Die Sperrungen sollten nach einem "Sicherheitscheck" aufgehoben werden, wie es hieß.

Studie: Mehr als jeder Dritte in Deutschland spielt gelegentlich um Geld

Mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland hat innerhalb eines Jahres an Glücksspielen um Geld teilgenommen. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie zum Glücksspielverhalten der Deutschen hervor, wie das Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung (ISD) sowie der Deutsche Lotto- und Totoblock in Berlin mitteilten. Demnach gaben 36,4 Prozent der Befragten an, in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal gespielt zu haben.

Textgröße ändern: