Pallade Veneta - Endgültige Entwarnung nach Polonium-Verdacht in Baden-Württemberg

Endgültige Entwarnung nach Polonium-Verdacht in Baden-Württemberg


Endgültige Entwarnung nach Polonium-Verdacht in Baden-Württemberg
Endgültige Entwarnung nach Polonium-Verdacht in Baden-Württemberg / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Nach einem Polonium-Verdacht im baden-württembergischen Vaihingen an der Enz hat das Landesumweltministerium endgültig Entwarnung gegeben. Die Dose mit entsprechender Beschriftung, die am Ostersonntag im Garten eines Wohnhauses gefunden worden war, habe zu keinem Zeitpunkt radioaktives Polonium-210 enthalten, teilte das Ministerium am Donnerstag in Stuttgart mit. Auch Hinweise auf andere gesundheitsschädliche Stoffe gebe es nicht.

Textgröße ändern:

Bereits vor einer Woche hatte das Ministerium mitgeteilt, dass keine Alphastrahlung von dem Behälter ausging. Demnach konnte sich zum Zeitpunkt der Untersuchung kein Polonium darin befinden. Nun ist klar, dass dies auch vorher nicht der Fall war. Dies wurde durch eine Elementaranalyse auf Blei nachgewiesen. Polonium zerfällt nach einer Halbwertszeit von rund 138 Tagen zu Blei-206.

Beim Zerfall von Polonium-210 entsteht Alphastrahlung. Wenn diese über Atemluft oder Nahrung in den menschlichen Körper gelangt, besteht massive Gesundheitsgefahr. Ein russischer Geheimdienst soll Polonium 2006 nach britischen Angaben auch zur Vergiftung eines früheren Spions in London eingesetzt haben. Der Fund der Dose in Baden-Württemberg löste einen Großeinsatz von Feuerwehr und Strahlenschutzspezialisten aus.

E.Magrini--PV

Empfohlen

Sony stellt Verkauf von Roboterhündchen Aibo in Japan ein

Sony stellt den Verkauf seines beliebtes Roboterhündchen Aibo in Japan ein. Die Lagerbestände des aktuellen Modells ERS-1000 würden jedoch noch abverkauft, erklärte der Elektronikkonzern. Dienstleistungen wie technische Unterstützung, Ersatzteile und Abonnements für Onlineclouddienste zur Speicherung von Daten des Roboterhundes würden weiterhin angeboten.

Stuttgarter Feuerwehr rettet vier junge Turmfalken aus heißer Blechverkleidung

Aus einer aufgeheizten Blechverkleidung hat die Feuerwehr in Stuttgart vier junge Turmfalken gerettet. Wie die Einsatzkräfte am Donnerstagabend in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mitteilten, wurden sie am Nachmittag vom Umweltamt angefordert. Die Jungvögel steckten demnach in einem Wohn- und Geschäftshaus hinter einer gut 65 Grad Celsius heißen Blechverkleidung eines Kamins fest.

Polizisten retten in Thüringen Schwanenfamilie von Straße

Polizisten haben im thüringischen Gera eine Schwanenfamilie von einer Straße gerettet. Die zwei Elterntiere und sieben Jungschwäne brachen am Donnerstagmorgen zu einem Spaziergang zwischen Thieschitz und Bad Köstritz auf, wie die Beamten in Gera mitteilten. Dadurch blockierten sie im Berufsverkehr die Straße.

WHO kündigt Tests von zwei Behandlungen gegen Ebola für kommende Woche an

In der von dem jüngsten Ebola-Ausbruch schwer betroffenen Demokratischen Republik Kongo sollen voraussichtlich ab der kommenden Woche zwei Therapien zur Behandlung der tödlichen Krankheit klinisch getestet werden. Die Vorbereitungen dafür seien inzwischen abgeschlossen, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Mittwoch vor Journalisten in Genf.

Textgröße ändern: