Pallade Veneta - Lastwagenfahrer erleidet auf Autobahn medizinischen Notfall - niemand greift ein

Lastwagenfahrer erleidet auf Autobahn medizinischen Notfall - niemand greift ein


Lastwagenfahrer erleidet auf Autobahn medizinischen Notfall - niemand greift ein
Lastwagenfahrer erleidet auf Autobahn medizinischen Notfall - niemand greift ein / Foto: Tobias Schwarz - AFP/Archiv

Ein Lastwagenfahrer hat auf einer Autobahn in Nordrhein-Westfalen einen offenkundigen medizinischen Notfall erlitten - doch laut Polizei griff niemand ein. Die Autobahnpolizei Düsseldorf kritisierte in einer Mitteilung vom Freitag Autofahrer, welche die Situation erkannt, aber nicht entsprechend reagiert hätten.

Textgröße ändern:

Demnach lag der Lasterfahrer aus Rumänien am Donnerstagnachmittag in der Hitze auf dem Seitenstreifen der Autobahn 40 am Dreieck Essen-Ost außerhalb seines Fahrzeugs in einer offensichtlichen Notlage. Ein Großteil der Verkehrsteilnehmer sei vorbeigefahren, ohne sich um den Mann zu kümmern oder den Notruf zu wählen.

Beamten der Autobahnpolizei fiel auf, dass viele Autofahrer in Höhe des stehenden Sattelzugs stark bremsten. Als sich die Polizisten dem Fahrzeug näherten, erkannten sie den halb liegenden Fahrer auf dem Seitenstreifen. Dieser befand sich offenbar in einer akuten Notsituation, denn er hielt einen Zettel mit der Aufschrift "112" hoch. Als er die Beamten auf sich zukommen sah, deutete er immer wieder auf seinen Brustkorb.

Die Polizisten alarmierten den Notarzt. Ein Autofahrer hielt an, um sie bei der Erstversorgung des Manns zu unterstützen. Der Lastwagenfahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Später stellte sich heraus, dass offenbar nur eine Frau beim Vorbeifahren die Feuerwehr per Telefon gerufen hatte. Niemand habe angehalten. Die Beamten in Düsseldorf appellierten, bei einer Notlage zumindest den Notruf zu wählen.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Besuch in Großbritannien: Harry und Meghan wohnen im Juli in königlichen Residenzen

Der in den USA lebende Prinz Harry wird im Juli bei einem Besuch mit seiner Familie in seinem Heimatland Großbritannien auch in königlichen Residenzen wohnen. Der Prinz und seine Ehefrau Meghan Markle sowie der siebenjährige Archie und die fünfjährige Lilibet würden während des Besuchs in königlichen und in privaten Unterkünften residieren, bestätigte eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle der Nachrichtenagentur AFP am Samstag.

Sony stellt Verkauf von Roboterhündchen Aibo in Japan ein

Sony stellt den Verkauf seines beliebtes Roboterhündchen Aibo in Japan ein. Die Lagerbestände des aktuellen Modells ERS-1000 würden jedoch noch abverkauft, erklärte der Elektronikkonzern. Dienstleistungen wie technische Unterstützung, Ersatzteile und Abonnements für Onlineclouddienste zur Speicherung von Daten des Roboterhundes würden weiterhin angeboten.

Stuttgarter Feuerwehr rettet vier junge Turmfalken aus heißer Blechverkleidung

Aus einer aufgeheizten Blechverkleidung hat die Feuerwehr in Stuttgart vier junge Turmfalken gerettet. Wie die Einsatzkräfte am Donnerstagabend in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mitteilten, wurden sie am Nachmittag vom Umweltamt angefordert. Die Jungvögel steckten demnach in einem Wohn- und Geschäftshaus hinter einer gut 65 Grad Celsius heißen Blechverkleidung eines Kamins fest.

Polizisten retten in Thüringen Schwanenfamilie von Straße

Polizisten haben im thüringischen Gera eine Schwanenfamilie von einer Straße gerettet. Die zwei Elterntiere und sieben Jungschwäne brachen am Donnerstagmorgen zu einem Spaziergang zwischen Thieschitz und Bad Köstritz auf, wie die Beamten in Gera mitteilten. Dadurch blockierten sie im Berufsverkehr die Straße.

Textgröße ändern: