Pallade Veneta - Behörden suchen weiter intensiv nach Ursache für massives Fischsterben in Oder

Behörden suchen weiter intensiv nach Ursache für massives Fischsterben in Oder


Behörden suchen weiter intensiv nach Ursache für massives Fischsterben in Oder
Behörden suchen weiter intensiv nach Ursache für massives Fischsterben in Oder / Foto: AHMAD AL-RUBAYE - AFP/Archiv

Nach dem massiven Fischsterben in der Oder suchen die Behörden auf deutscher und polnischer Seite intensiv nach der Ursache. Das brandenburgische Umweltministerium wartete nach Angaben eines Sprechers vom Freitag weiter auf die Ergebnisse der Wasseranalysen im landeseigenen Labor, die den nach erster Einschätzungen hochgiftigen chemischen Stoff in dem Fluss näher bestimmen sollen.

Textgröße ändern:

Die bislang noch unbekannte Quelle der Verschmutzung liegt in Polen, auch dort reagierten die Behörden inzwischen. Bereits am Donnerstag hatte das Brandenburger Umweltministerium von ersten Erkenntnissen zu einem "hoch toxischen Stoff" gesprochen, der offensichtlich mit dem Wasser der Oder in Richtung Ostsee ströme. Anscheinend handle es sich um eine synthetisch erzeugte chemische Substanz, Einzelheiten zu Stoff und Quelle seien aber noch unklar.

Laut einem Bericht des Rundfunks Berlin-Brandenburg stießen Mitarbeiter des Landeslabors Berlin-Brandenburg bei der Analyse von Wasserproben auf sehr hohe Konzentrationen des hochgiftigen Schwermetalls Quecksilber. Demnach war aber unklar, ob daneben weitere Chemikalien eine Rolle spielen könnten.

Auf deutscher Seite hatten die Behörden am Dienstag erste Hinweise auf ein ungewöhnliches Fischsterben erreicht, in der Folge gaben sie in rascher Folge Warnmeldungen an die Bevölkerung heraus und leiteten Gegenmaßnahmen ein. Die Menschen wurden unter anderem aufgerufen, Kontakt mit dem Wasser zu meiden und dieses nicht zu verwenden. Gewässer wie die sogenannte Alte Oder wurden abgetrennt, um verunreinigtes Wasser am Eindringen zu hindern.

Zugleich übten deutsche Behörden scharfe Kritik an fehlenden Informationen aus dem Nachbarland Polen, wo es nach derzeitigen Informationen bereits etliche Tage zuvor Hinweise auf ein massives Fischsterben gegeben hatte. Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Grüne) erklärte am Donnerstag, die eigens für solche Fälle geschaffenen grenzüberschreitenden Meldeketten hätten "nicht funktioniert". Er forderte "Aufklärung" von den polnischen Behörden.

Auch Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) forderte "eine lückenlose Aufklärung" des Geschehens. "Hier bahnt sich eine Umweltkatastrophe an", sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland laut Mitteilung vom Freitag.

Nach Berichten aus Polen gab es dort bereits gegen Ende Juli erste Hinweise auf eine Gewässerverschmutzung und tote Fische bei Olawa, etwa 25 Kilometer südwestlich von Breslau. Allerdings reagierten die Behörden dort ebenfalls erst in dieser Woche, als sich die Situation deutlich verschlimmerte und tonnenweise tote Fische auf polnischer Seite an der Oder entdeckt wurden.

Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki kündigte eine umfassende Untersuchung und Aufklärung einschließlich der Bestrafung der Verantwortlichen an. Inzwischen warnten außerdem auch Behörden in Polen die Menschen. Auch in dem Land selbst sehen sich die Behörden massiver Kritik wegen ihrer nur zögerlichen Reaktionen ausgesetzt.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Feierlichkeiten zu Tag der Deutschen Einheit beginnen in Bremen

In Bremen beginnen am Freitag (16.00 Uhr) die dreitägigen Feierlichkeiten zum diesjährigen Tag der Deutschen Einheit. Bis zum Sonntag gibt es in der Bremer Innenstadt und an der Weser ein Bürgerfest mit Musik, Theater und Diskussionsrunden auf mehr als hundert Bühnen. Ein musikalischer Höhepunkt ist der Auftritt der Fantastischen Vier am Samstagabend. Auf einer Ländermeile präsentieren sich die 15 anderen Bundesländer.

Ärger um Pferdeschwanz: Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen Airline vor

Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen eine norwegische Fluggesellschaft vor, weil sie mit dem für ihn zwischenzeitlich typischen Pferdeschwanz Werbung gemacht hat. Die Beschwerde gegen die Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle betreffe die "widerrechtliche Nutzung von Haalands Erkennungszeichen bei ihrer Werbung für Flugtickets während der Fußball-Weltmeisterschaft" im Sommer, teilte Haalands Anwalt Thomas Hagen am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit. Worum genau es bei der Anzeige geht, erklärte er nicht.

ALEX BODI VE ALMAN ŞİRKETLER GRUBUNDAN HALLE’DE 166 DAİREYE YATIRIM

Rumen iş insanı Alex Bodi ile ortağı olan ve farklı sektörlerde uluslararası faaliyet gösteren bir Alman şirketler grubu, Halle (Saale) kentindeki 166 daireyi kapsayan yatırımlarını Berlin’de noter huzurunda resmileştirdi. Yatırımın toplam büyüklüğü, milyon avro düzeyinde yedi haneli bir tutara ulaşıyor. Noterlik işlemleri, Berlin’in Kurfürstendamm Caddesi’nde bulunan, en saygın avukatlık ve noterlik bürolarından birinde gerçekleştirildi.

ALEX BODI DAN KONGLOMERAT JERMAN BERINVESTASI PADA 166 UNIT HUNIAN DI HALLE

Pengusaha asal Rumania Alex Bodi bersama mitranya, sebuah konglomerat Jerman yang beroperasi secara internasional, telah meresmikan kesepakatan investasi pada 166 unit hunian di Halle (Saale) melalui akta notaris di Berlin. Nilai investasi tersebut mencapai jutaan euro, dengan nominal tujuh digit. Pembuatan akta tersebut dilakukan di salah satu kantor hukum dan notaris paling terkemuka, yang berlokasi di Kurfürstendamm, Berlin.

Textgröße ändern: