Pallade Veneta - Umfrage: Jeder Siebte teilt in Beziehung dauerhaft seinen Standort

Umfrage: Jeder Siebte teilt in Beziehung dauerhaft seinen Standort


Umfrage: Jeder Siebte teilt in Beziehung dauerhaft seinen Standort
Umfrage: Jeder Siebte teilt in Beziehung dauerhaft seinen Standort / Foto: DANIEL SORABJI - AFP/Archiv

Jeder Siebte hat einer Umfrage zufolge über eine entsprechende Funktion auf dem Smartphone bereits in einer Beziehung dauerhaft den eigenen Standort mit dem Partner oder der Partnerin geteilt. 23 Prozent können sich vorstellen, das künftig zu tun, wie der Digitalverband Bitkom am Dienstag in Berlin mitteilte. Für mehr als die Hälfte kommt das nicht in Frage.

Textgröße ändern:

Den Livestandort teilen vor allem Jüngere miteinander. Fast jeder Vierte in der Gruppe der 16- bis 29-Jährigen gab in einer Beziehung den eigenen Standort für den Partner oder die Partnerin bereits dauerhaft frei. Bei den 30- bis 49-Jährigen waren es 17 Prozent. 50- bis 59-Jährige gaben den Livestandort zu 13 Prozent frei, über 60-Jährige zu sechs Prozent.

55 Prozent derjenigen, die den Livestandort dauerhaft mit dem Partner oder der Partnerin teilten, nannten ein Gefühl von Sicherheit als Motivation dafür. 49 Prozent gaben an, nichts zu verbergen zu haben. Für 28 Prozent ist das Teilen des Standorts normal in der Beziehung. Deutlich seltener nannten die Umfrageteilnehmer Erwartungsdruck oder Misstrauen als Gründe.

Gleichzeitig blicken viele Befragte mit gemischten Gefühlen auf digitale Kommunikation in Beziehungen. 44 Prozent sind der Meinung, dass das Internet in Beziehungen zu mehr Misstrauen führt. 20 Prozent sagen, dass digitale Medien es erleichtern, den Partner oder die Partnerin zu kontrollieren.

"Standortfreigaben sollten bewusst eingerichtet, regelmäßig überprüft und genauso einfach wieder beendet werden können", riet Leah Schrimpf von Bitkom. Für die Erhebung wurden 1449 Internetnutzer ab 16 Jahren befragt.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Sony stellt Verkauf von Roboterhündchen Aibo in Japan ein

Sony stellt den Verkauf seines beliebtes Roboterhündchen Aibo in Japan ein. Die Lagerbestände des aktuellen Modells ERS-1000 würden jedoch noch abverkauft, erklärte der Elektronikkonzern. Dienstleistungen wie technische Unterstützung, Ersatzteile und Abonnements für Onlineclouddienste zur Speicherung von Daten des Roboterhundes würden weiterhin angeboten.

Stuttgarter Feuerwehr rettet vier junge Turmfalken aus heißer Blechverkleidung

Aus einer aufgeheizten Blechverkleidung hat die Feuerwehr in Stuttgart vier junge Turmfalken gerettet. Wie die Einsatzkräfte am Donnerstagabend in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mitteilten, wurden sie am Nachmittag vom Umweltamt angefordert. Die Jungvögel steckten demnach in einem Wohn- und Geschäftshaus hinter einer gut 65 Grad Celsius heißen Blechverkleidung eines Kamins fest.

Polizisten retten in Thüringen Schwanenfamilie von Straße

Polizisten haben im thüringischen Gera eine Schwanenfamilie von einer Straße gerettet. Die zwei Elterntiere und sieben Jungschwäne brachen am Donnerstagmorgen zu einem Spaziergang zwischen Thieschitz und Bad Köstritz auf, wie die Beamten in Gera mitteilten. Dadurch blockierten sie im Berufsverkehr die Straße.

WHO kündigt Tests von zwei Behandlungen gegen Ebola für kommende Woche an

In der von dem jüngsten Ebola-Ausbruch schwer betroffenen Demokratischen Republik Kongo sollen voraussichtlich ab der kommenden Woche zwei Therapien zur Behandlung der tödlichen Krankheit klinisch getestet werden. Die Vorbereitungen dafür seien inzwischen abgeschlossen, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Mittwoch vor Journalisten in Genf.

Textgröße ändern: